Heinrich Zille Libri
Rudolf Zille catturò le dure realtà della classe operaia berlinese con un'unica miscela di umorismo e profonda empatia. Le sue illustrazioni, frequentemente presentate nel settimanale satirico Simplicissimus, gettarono luce sulle disperate condizioni sociali della vita nei caseggiati popolari. Il vero dono di Zille risiedeva nel ritrarre la resilienza dello spirito umano, in particolare nei bambini, che trovarono modi per prosperare in mezzo a una profonda povertà. Sebbene si considerasse un artigiano piuttosto che un artista, il suo lavoro ottenne un significativo riconoscimento verso la fine della sua vita, culminato nell'apprezzamento di prestigiose istituzioni.






„Heinrich Zille versteht es, das Wesen eines Menschen, eines Raumes, eines Zimmers, einer Landschaft, einer Beleuchtungsart mit den einfachsten Mitteln in schlagenster und überzeugenster Weise zum Ausdruck zu bringen.“ Dies schreibt der als Schilderer des Berliner Biedermeier in die Literaturgeschichte eingegangene Georg Herman in seinem Vorwort zu Zilles Werksammlung „Mein Milljöh“, die erstmals 1914 veröffentlicht wurde. Heinrich Zille war neun Jahre alt, als er 1867 mitten in der Aufbruchstimmung der Gründerzeit mit der starken Zuwanderung aus dem Osten und all ihren sozialen Auswüchsen zum ersten Mal nach Berlin kam. Als Sohn eines armen Handwerkers lernte er sehr schnell das dunkle Berlin kennen, dass er in seinen Zeichnungen immer wieder eindrucksvoll und anklagend porträtiert. Schon bald war Zille einem großen Publikum vertraut. Er publiziert im „Simplicissimus“ und in den „Lustigen Blättern“. 1924 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. Er verstarb am 9. August 1929 in Berlin.



