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Ekkehard Wiest

    Gesellschaft und Wirtschaft in Darmstadt
    Berlin 1812
    Darmstadt in Vormärz und Biedermeier (1815 - 1848)
    Darmstadts heroisches Jahrzehnt 1945 bis 1955
    Streifzüge durch Darmstadt mit „Pimm“ 1948 bis 1958
    Die Geburt des Darmstädter Jugendstils
    • DIE GEBURT DES DARMSTÄDTER JUGENDSTILS erzählt Vorgeschichte und Verlauf der Ausstellung Ein Dokument deutscher Kunst im Sommer 1901, des ersten und zugleich prägendsten Ereignisses auf der Mathildenhöhe. Wozu nimmt ein im Urteil der Zeitgenossen spießbürgerlich-verschlafenes Bürokratennest ein solches kulturelles und finanzielles Wagnis auf sich, das über Deutschlands Grenzen hinaus leidenschaftliche Debatten über den neuen Zeitstil auslöst? Neben dem Wiener Architekten Joseph Maria Olbrich, mit dem Großherzog Ernst-Ludwig – dem Initiator des epochalen Ereignisses – zeitlebens eine tiefe Freundschaft verbindet, sind andere bedeutende Künstler wie Peter Behrens, Hans Christiansen und Ludwig Habich, dazu weniger bekannte wie Paul Bürck, Rudolf Bosselt und Patriz Huber Gründungsmitglieder Künstlerkolonie. Das Buch stellt die ersten sieben Künstler der Kolonie und eine Anzahl ihrer Werke vor. Literaturquellen, Zeitungsberichte und Besucherkommentare schildern Höhe- und Tiefpunkte der Ausstellung. Der Leser gewinnt ein facettenreiches Bild der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende, die das kulturhistorische Bild Darmstadts bis heute so nachhaltig bestimmt, wie keine andere Epoche.

      Die Geburt des Darmstädter Jugendstils
    • Die von dem Grafiker und Zeichner Hartmuth Pfeil geschaffene Kunstfigur ‚Pimm‘ war in den 1950er und 60er Jahren der populärste Darmstädter. Pimms raubeiniger Charme, die Schärfe und Originalität seiner Beobachtungen, seine Unverblümtheit und sein mit der Muttermilch eingesogener Altstadt-Dialekt bezeugen ein Stück Darmstädter Geschichte. Das Buch entreißt ‚Pimm‘, der Ernst Elias Niebergalls Datterich nicht nur nach Geist und Wesensart, sondern auch in der Dürftigkeit der Lebensführung und der Liebe zum Wein fast zum Verwechseln ähnlich ist, der Vergessenheit. 'Wenn man die von Christian Häussler überzeugend kolorierten Figuren betrachtet und dazu ihre Sprache hört, entsteht das Darmstadt der 50er Jahre unmittelbarer als es in einem Geschichtsbuch möglich ist. Das ist das Verdienst des Buches von Ekkehard Wiest, der obendrein dem Leser den gut recherchierten Zeithintergrund liefert.' Fritz Deppert

      Streifzüge durch Darmstadt mit „Pimm“ 1948 bis 1958
    • „Darmstadts heroisches Jahrzehnt (1945-1955)“ beleuchtet die Zeit des Wiederaufbaus und Neubeginns nach der Katastrophe des 11. September 1944. Die Darmstädter zeigen einen bemerkenswerten Elan und schaffen kulturelle Leistungen, die mit der hoch geschätzten Jugendstilepoche um 1900 konkurrieren. Kurt Reinhold und Klaus Schmidt beschreiben in ihrer Nachkriegs-Chronik, wie diese Erfolge von einer Bevölkerung erzielt wurden, in der jeder vierte Einwohner neu war. Trotz der Skepsis gegenüber den einheimischen Bürgern, die oft als talentlos und kommentierend wahrgenommen werden, haben der Mut der Verzweiflung und die Energie der neuen Bürger das Unmögliche möglich gemacht. Fritz Deppert äußert in seinem Geleitwort Bedenken gegenüber dem Begriff „heroisch“, da er in seiner Generation negativ besetzt ist. Dennoch resümiert er, dass Ereignisse wie das Heinerfest und die Darmstädter Gespräche sowie bedeutende Kunstausstellungen zur Entstehung der „Goldenen 50er Jahre“ führten. Die Gründung der Akademie für Sprache und Dichtung sowie des PEN markiert einen einflussreichen Weg für die deutsche Literatur in der Stadt und ist Teil des kulturellen Neubeginns. Das Buch vermittelt ein lebendiges Bild von Darmstadt und seinen Bürgern und zeigt, woher der Ruf und das Flair der Stadt stammen.

      Darmstadts heroisches Jahrzehnt 1945 bis 1955
    • Berlin 1812

      • 113pagine
      • 4 ore di lettura

      Seit vielen Jahren faszinieren mich Adressbücher, diese komplexen und mühsam zu erschließenden Datenspeicher. Sie bieten unvergleichliche, methodisch einheitliche, überörtlich vergleichbare und verlässliche Informationen über die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zustände deutscher und europäischer Städte, wie das Berliner Adressbuch von 1812. Eine weitere wichtige Quelle ist die Vossische Zeitung aus demselben Jahr, eines der größten politischen Journale des deutschen Sprachraums mit rund 10.000 verkauften Exemplaren pro Auflage. Diese Zeitung, die dreimal wöchentlich erschien und Korrespondenten in bedeutenden europäischen Hauptstädten hatte, war ein wichtiges Mittel zur Verbreitung nützlicher Wahrheiten, auch wenn die Redaktion aufgrund verschärfter Zensurauflagen in Kriegszeiten nicht immer die gewünschte Wahrhaftigkeit vermitteln konnte. Die Ausarbeitung dieser Untersuchung nahm eineinhalb Jahre in Anspruch, was im Vergleich zu den 25 Jahren, die ich mit der Bearbeitung von Adressbüchern aus vier süddeutschen Residenzstädten verbracht habe, relativ kurz ist. Die Ergebnisse sind in einem 2003 veröffentlichten Band zur Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft in Darmstadt dokumentiert. Unter den 29 ausgewerteten Adressbüchern bereitete mir das Berliner von 1812 die größte Freude, dank seiner hervorragenden Organisation und der Unterstützung, die ich während meiner Arbeit erhielt.

      Berlin 1812