10 libri per 10 euro qui
Bookbot

Hans Peter Jakobson

    Otto Lindig - der Töpfer
    Innovation Porzellan
    Kahla kreativ
    Jan Bontjes van Beek, Keramiker
    Gruppe 83
    Felix fecit
    • Der Grafik-Designer Rolf Felix Müller, geboren 1932 in Lobenstein (Thüringen), gehört zu jener Generation von Künstlern, die der Gebrauchsgrafik, wie das Grafik-Design in der DDR genannt wurde, ein grundsätzlich neues zeitgemäßes Gewicht geben. In ihrem Bestreben, die Gebrauchsgrafik als eigenständiges und gleichberechtigtes künstlerisches Genre zu etablieren, gaben sie den angewandten Künsten in der DDR insgesamt wichtige Impulse. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB). An ihr hatte Rolf F. Müller von 1952 bis 1957 studiert und von 1985 bis 1997 als Dozent und Professor gelehrt. Die wichtigsten Arbeitsgebiete des Grafik-Designers sind das Plakat – hier bevorzugt das Theaterplakat -, die Buchgestaltung und Buchillustration, die satirische Zeichnung sowie als seine besondere Stärke die Vignette. Mit 'aphoristischen' Bildern, die eine Aussage auf eine denkbar knappe Form bringen, leistete er einen markanten Beitrag zur zeitgenössischen Buchillustration. In den Vignetten sowie in den Theaterplakaten spiegelte sich das im In- und Umland vielfach ausgezeichnete Schaffen Müllers am deutlichsten wider. Sein Credo lautet, daß Grafik-Design künstlerische Eigenständigkeit nur auf der Basis souveränen handwerklichen Könnens sowie unter Wahrung seiner Funktionalität als öffentlich wirksame kulturelle Leistung entfalten kann. Rolf Felix Müller lebt und arbeitet seit 1958 in Gera (Thüringen).

      Felix fecit
    • Gruppe 83

      Keramik aus Deutschland

      Der Band dokumentiert erstmals umfassend das Wirken einer keramischen Vereinigung, der Gruppe 83, deren Mitglieder zu den schöpferischsten Kräften ihres Genres in Deutschland gehörten und zum Teil auch heute noch gehören. Die meisten von ihnen bestimmten mit ihren Werken seit den sechziger Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart das Niveau der deutschen Keramik mit und setzten damit wichtige Akzente in dieser Szene. Das Ziel der Gruppe 83 bestand deshalb vornehmlich darin, der zeitgenössischen bundesdeutschen Keramik - unter anderem durch gezielte Ausstellungsprogramme im In- und Ausland - jene nationale und internationale Wertschätzung zu verschaffen, die ihr aufgrund ihres künstlerischen und gestalterischen Ranges längst gebührte. Die Präsentation dieses nunmehr zwanzigjährigen Wirkens der Gruppe 83 und aller 32 Mitglieder versteht sich als Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Keramik nach 1945.

      Gruppe 83