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Stefan Donth

    1 gennaio 1968
    Bericht über die 40. Versammlung Deutscher Historiker
    Tödliche Spionage im Kalten Krieg
    Vertriebene und Flüchtlinge in Sachsen 1945 bis 1952
    • 2023

      Tödliche Spionage im Kalten Krieg

      Hohenschönhausen: Die „Gruppe Lange-Werner“ im Visier der DDR-Staatssicherheit

      Zu den wichtigsten Phänomenen politischer Gegnerschaft in der DDR gehörte die Spionage für westliche Nachrichtendienste. Aus Sicht des Staatssicherheitsdienstes zählte die Verhaftung der „Gruppe Lange-Werner“ 1953 zu den „bedeutendsten Spionagevorgängen“. Auch weil die DDR-Führung mit Christian Lange-Werner erstmalig einen Angehörigen ihrer neuen Sicherheitskräfte zum Tode verurteilen und hinrichten ließ. Stefan Donth untersucht die Ermittlungsmethoden der Stasi in der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen und die Steuerung der Justiz im Vorfeld und während des Schauprozesses in Cottbus.

      Tödliche Spionage im Kalten Krieg
    • 2000

      Die Eingliederung der Vertriebenen gehört zu den großen Leistungen der Deutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Allein Sachsen hat über eine Million Flüchtlinge und Vertriebene aufgenommen. Dieses Buch untersucht die Vertriebenenpolitik von Sowjetischer Militäradministration und SED in Sachsen von 1945 bis 1952. Dazu wurden auch Materialien aus Moskauer Archiven ausgewertet. Erstmals gelingt es dadurch, ein umfassendes Bild der sowjetischen Besatzungspolitik gegenüber den Vertriebenen zu zeichnen. Der Autor arbeitet heraus, welche Vorgaben die Sowjets auf politischem, administrativem und ökonomischem Gebiet erließen und wie diese umgesetzt wurden. Neben der Rolle der SED in diesem Prozess nimmt die Politik der CDU als konkurrierende »bürgerliche« Partei breiten Raum ein. Dabei wird deutlich, dass für eigenständige deutsche Initiativen auf diesem politisch brisanten Gebiet kein Raum blieb - gerade hier läßt sich die Gleichschaltung der CDU besonders früh nachweisen. Die Ergebnisse der Studie erlauben ein neues und erweitertes Verständnis sowjetischer Besatzungspolitik, das weit über den Bezugsrahmen Sachsens hinausgeht.

      Vertriebene und Flüchtlinge in Sachsen 1945 bis 1952