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Monika Lustig

    Ich, der ich zu Euch spreche. Ein Gespräch mit Giovanni Tesio
    Glocken und Glockenspiele
    Der Streichinstrumentenbau im sächsischen Vogtland
    Bericht über den ... Teil des 12. Symposiums zu Fragen des Musikinstrumentenbaus
    Sizilien
    Harmonium und Handharmonika
    • Harmonium und Handharmonika

      20. Musikinstrumentenbau-Symposium, Michaelstein, 19. bis 21. November 1999

      • 272pagine
      • 10 ore di lettura
      Harmonium und Handharmonika
    • Sizilien

      • 158pagine
      • 6 ore di lettura

      Wie schon einst Goethe, so bezaubert die Mittelmeerinsel Sizilien auch heute ihre Besucher mit malerischen Buchten und Stränden, sanften Hügeln und steilen Felsen. Absoluter Höhepunkt der Insel – im wahrsten Sinne des Wortes – ist der über 3000m hohe noch aktive Vulkan Ätna. Zu den landschaftlichen Schönheiten gesellen sich die architektonischen Schmuckstücke sizilianischer Baukunst sowie Überreste phönizischer, griechischer und römischer Kultur.

      Sizilien
    • Im sächsischen Vogtland entstand seit der Gründung der Innung in Markneukirchen 1677 ein bedeutendes Zentrum des Geigenbaus mit internationaler Ausstrahlung, das noch erhebliches Forschungspotential birgt. Der Konferenzbericht fokussiert auf die konstruktiven und stilistischen Merkmale historischer vogtländischer Streichinstrumente. Bis ins 20. Jahrhundert war der traditionelle Geigenbau im vogtländisch-westböhmischen Musikwinkel durch die Bauweise ohne Verwendung einer Form (freies Aufschachteln) geprägt, eine Methode, die in der Frühzeit der Geigenentwicklung in Europa verbreitet war. Streichinstrumente aus dem späten 16. Jahrhundert in der Begräbniskapelle des Freiberger Doms zeigen Kopien italienischer Vorbilder und wurden ebenfalls in dieser Technik gefertigt. Der Bericht präsentiert Ergebnisse von Untersuchungen vogtländischer Instrumente aus Sammlungen in Leipzig, Markneukirchen, Michaelstein und Nürnberg. Moderne Methoden wie Dendrochronologie, Computertomographie und Holzstärkenmessungen gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Forschung. Musikalische und klangliche Aspekte werden in den Beiträgen zur Akustik sowie zum Einsatz der Viola in der Musik bis ca. 1750 behandelt. Darüber hinaus werden die Forschungs- und Überlieferungsgeschichte des Geigenbaus, die Kooperation mit dem Geigenbauzentrum in Mittenwald und das Wirken vogtländischer Geigenbauer in Dresden thematisiert.

      Der Streichinstrumentenbau im sächsischen Vogtland
    • Glocken und Glockenspiele

      17. Musikinstrumentenbau-Symposium in Michaelstein 8. bis 10. November 1996

      • 278pagine
      • 10 ore di lettura
      Glocken und Glockenspiele
    • Primo Levi war im Januar 1987 auf den Vorschlag des Kritikers Giovanni Tesio eingegangen, gemeinsam eine Biografie zu schreiben. Beide wussten, welche Schwierigkeiten vor ihnen lagen, als sie sich zum ersten ausführlichen Gespräch trafen. »Hast du schon eine Gefechtsordnung im Kopf?«, fragte Levi, ganz so, als ob es ihn selbst interessierte, wie man aus ihm, dem verschlossenen und gehemmten Autor, etwas herausbekommen könnte. Das galt umso mehr, als er müde war, unter Depressionen litt und wegen einer anstehenden Operation eine weitere Verschlechterung fürchtete. »Du musst meine Geständnisse ›übersetzen‹«, forderte Levi seinen Interviewer auf. Er sollte auslegen, einordnen, deuten, was der Auschwitz-Zeuge zu Protokoll gab. Es gab nur noch zwei weitere Treffen, bevor Levi am 11. April 1987 aus dem dritten Stock des Palazzos, in dem sich seine Wohnung befand, durch das Treppenhaus zu Tode stürzte. Ob es ein Unfall war oder ein Suizid, darüber wird bis heute gestritten. Seine Witwe, die einen Freitod für ausgeschlossen hielt, verhinderte die Veröffentlichung der jetzt erstmals erscheinenden Gespräche. Levi äußert sich so offen und emotional wie selten zuvor und spricht ausführlich über die Universität, Schwierigkeiten in Beziehungen zu Frauen, den Faschismus und den Widerstand. Immer wieder sucht er Schuld bei sich, spricht von seiner politischen Naivität. Die Biografie kam nicht mehr zustande, doch dieses Protokoll gibt einen tiefen und sehr persönlichen Einblick in das Selbstverständnis dieses Autors, der das Schreiben auch als eine Pflicht verstand. Maike Albath, die 1996 über den italienischen Lyriker Andrea Zanzotto promoviert hat, schrieb das instruktive Nachwort zu diesem Band. Sie arbeitet seit 1993 als Journalistin beim Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Kultur und schreibt für die Neue Zürcher Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. 2010 erschien ihr Buch Der Geist von Turin (Berenberg) über die Gründung des Verlagshauses Einaudi. In Rom, Träume (Berenberg) von 2013 ging es um die Zeit der Dolce Vita. 2015 publizierte sie einen Essay über Italo Svevo im Deutschen Kunstverlag. Sie lebt in Berlin.

      Ich, der ich zu Euch spreche. Ein Gespräch mit Giovanni Tesio