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Vor 50 Jahren kämpfte Afrika um seine Kunst, die während der Kolonialzeit massenhaft in europäische Museen gelangte, und fand Unterstützung im Westen. Doch der Kampf wurde nicht nur vergebens, sondern auch erfolgreich vergessen gemacht. Bénédicte Savoy erzählt die gespenstische Geschichte einer verpassten Chance und einer Niederlage, die heute mit umso größerer Wucht zurückschlägt. Afrikas Bemühungen um die in der Kolonialzeit nach Europa verbrachte Kunst sind keineswegs neu. Schon bald nach 1960, als 18 ehemalige Kolonien unabhängig wurden, entstand eine enorme Dynamik unter afrikanischen Intellektuellen, Politikern und Museumsleuten. In Europa suchten Politiker, Journalisten, Akademiker und einige Museumsmitarbeiter nach Wegen, afrikanische Kulturgüter im Sinne einer postkolonialen Solidarität zurückzugeben. Die Argumente, mit denen andere die Forderungen aus Afrika entkräften und Lösungen verhindern wollten, ähneln frappierend denen von heute. Letztlich verlief alles im Sand. Savoy verfolgt den postkolonialen Aufbruch und sein Ersticken und fragt, welche Akteure, Strukturen und Ideologien dafür sorgten, dass das Projekt einer geordneten, fairen Rückgabe von Kulturgütern scheiterte.
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Afrikas Kampf um seine Kunst, Bénédicte Savoy
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- Pubblicato
- 2021
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