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Der Untergang der Doppelmonarchie - dies Thema beherrschte die österreichische Literatur der Zwischenkriegszeit. So unterschiedlich ihre schriftstellerischen Temperamente auch waren - etwa Hofmannsthal, Musil, Joseph Roth -, ihre Abgesänge auf die versunkene K.u.k.-Welt klangen wehmütig, waren melancholische, bei aller in ihre Texte eingearbeiteter Kritik vergoldende Rückblicke. Wirklichkeitsnäher packt der polnische Autor Andrej Kuśniewicz dasselbe Thema an! Nach seiner Sicht kam der Zusammenbruch unabwendbar zwangsläufig. Die politisch-sozialen Verhältnisse waren so - da war nichts aufzuhalten. Juli 1914, vier Wochen nach dem Attentat von Sarajevo. Leutnant Emil R. vom Traditionsregiment »König beider Sizilien« verträumt die letzten Tage vor dem Einsatz an der Front in einer Garnisonsstadt am Rande der Donaumonarchie. Überwiegend aus Erinnerungsbruchstücken des Helden setzt Kuśniewicz ein faszinierendes Mosaik aus Gedanken, Gefühlen, Resignation und Dekadenz zusammen - die flimmernde Vision vom Verfall einer Epoche, vom Untergang des Europa alten Stils. <i>Die Welt</i> schrieb: »Keine Geschichte, dennoch ein synoptisch aufbereitetes, punktuell gegliedertes, mehr eigentlich gereihtes Tatsachenpanorama, das die Zeit der Tage vor dem Kriegsausbruch lebendig macht. Also Zeitgeschichte pointillistisch, wobei zu betonen ist, daß die Punkte darin die Menschen sind.« Und weiter: »Ein großes Vorwort zum Untergang des 19. Jahrhunderts.«
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König beider Sizilien, Andrzej Kuśniewicz, Klaus Staemmler
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- Pubblicato
- 1983
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- (In brossura),
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