Na całym świecie nie ma drugiej takiej ikony, jak krzyż z San Damiano, który jest nieodłącznym elementem franciszkańskiego dziedzictwa. Jego znaczenie wykracza poza wartość artystyczną; to malowidło przeżyło cud miłości razem z Biedaczną z Asyżu. Co roku do Asyżu pielgrzymują liczne grupy, w tym młodzież, zakonnicy i rodziny. Ta niewielka książka ma na celu być przewodnikiem po tej ikonie, zgłębiając jej unikalne źródło w sposób ostrożny i uważny. Zadaje pytania dotyczące historii powstania obrazu oraz przesłania, jakie zawarł jego autor. Oferuje medytującym możliwość refleksji, aby nie zgubić się w szczegółach. Prowadzi również do istotnego pytania o znaczenie tego obrazu w kontekście powołania św. Franciszka, wspólnoty sióstr św. Klary oraz całego ruchu franciszkańskiego. Ikona krzyża z San Damiano ukazuje Chrystusa, który czeka na współczesnych ludzi, podobnie jak kiedyś na Franciszka i Klary. Przychodzi jako bliski brat, milczący i słuchający, ale także mówiący i oświecający, pod warunkiem że będziemy na Niego patrzeć. Prosząc o światło w sercu, możemy zyskać prawdziwą wiarę, nadzieję i miłość, by wypełniać Boże posłannictwo.
Martina Kreidler-Kos Ordine dei libri




- 2023
- 2021
Bruder Feuer und Schwester Licht
Franz und Klara von Assisi. Zwei Lebensgeschichten im Dialog
Franz und Klara von Assisi haben der christlichen Spiritualität Impulse gegeben, die bis heute stark sind. Diese Doppelbiografie, verfasst von einem Franziskusforscher und einer Klaraforscherin, führt ein in die Lebenswelt einer Frau und eines Mannes aus dem 13. Jahrhundert, die einander zugetan waren, die einen mutigen Aufbruch wagten und die Kraft dafür aus ihrer Freundschaft schöpften. Beide trafen unabhängig voneinander eine Lebensentscheidung, die sie »in die Fußspuren Jesu« führte: Klara in ein schwesterliches Gemeinschaftsleben und Franz in eine brüderliche Wandermission. Doch beide Lebenswege blieben untrennbar miteinander verknüpft: Klara hätte ihren mutigen Weg ohne männliche Verbündete nicht gehen können. Franz hingegen überrascht mit einer weiblich geprägten Spiritualität. Sowohl die mittelalterliche Lebenswelt als auch die inneren Wege der zwei werden erzählerisch ausgeleuchtet. Das Buch verarbeitet alle Quellen und die internationale Fachliteratur zu den beiden Heiligen, um ihre Geschichten in eine historisch verlässliche, spirituell ermutigende und kurzweilig zu lesende Zusammenschau zu bringen. Anhänge, wie ein Personenlexikon, Stammtafeln, Quellenhinweise und Anmerkungen, bieten zusätzlichen praktischen Nutzen.
- 2015
Lebensmutig
Klara von Assisi und ihre Gefährtinnen
Ein erstaunliches Experiment: Gemeinsam mit einigen Gefährtinnen lässt sich Klara von Assisi (1193-1253) bettelarm vor den Toren ihrer Heimatstadt nieder. Sich so der Fürsorge Gottes anzuvertrauen und ungesichert, aber auch unabhängig von jeder institutionellen Versorgung oder Erwerbsarbeit zu leben, ist als Lebensentwurf für Frauen ungewohnt und wird von Zeitgenossen misstrauisch beäugt. Klaras Bewegung aber wächst, auch gegen Widerstände, und prägt nachhaltig die entstehende franziskanische Bewegung. Mit der schließlich erfolgten päpstlichen Bestätigung der Regel, die Klara geschrieben hatte, werden die Klarissinnen als neue Lebensform für Frauen innerhalb der Kirche anerkannt.
- 2008
Welche Haltungen und Eigenschaften gehören zu einer zeitgemäßen Form der Lebenskunst? Das Buch schlägt zwölf Haltungen vor, wie z. B. Eigen-Sinn, Solidarität und Lebensmut, die dafür bedeutsam sein können. Zwölf Frauen aus der Geschichte stehen als Patinnen für diese Haltungen ein. Als Lehrerinnen der Lebenskunst haben sie auch heutigen Frauen etwas zu sagen. Die Autorinnen begeben sich in eine lebendige Auseinandersetzung mit beeindruckenden und gleichermaßen streitbaren Persönlichkeiten. Sie beschreiben, was sie an diesen fasziniert, und auch, was sie befremdet. Was geschieht, ist ein Lernen an der Größe anderer Frauen. Es lohnt sich, den Blick auf diese Lehrerinnen der Lebenskunst zu richten. Was sie zu sagen haben, ist höchst aktuell und alles andere als von gestern. Die „Lehrerinnen der Lebenskunst“: Hildegard von Bingen (1098–1179), Klara von Assisi (1193–1253), Elisabeth von Thüringen (1207–1231), Marguerite Porète (um 1250/60–1310), Teresa von Avila (1515–1582), Mary Ward (1585–1645), Madeleine Delbrel (1904–1964), Hannah Arendt (1906–1975), Astrid Lindgren (1907–2002), Simone Weil (1909–1943), Sophie Scholl (1921–1943), Dorothee Sölle (1929–2003)