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Birgit Vanderbeke

    8 agosto 1956 – 24 dicembre 2021

    Birgit Vanderbeke si concentra sull'esplorazione del trauma intergenerazionale e dei tabù sociali in Germania. Il suo stile è caratterizzato da un linguaggio preciso che svela tensioni nascoste e complessità emotive nei suoi personaggi. Vanderbeke si addentra negli angoli più oscuri della psiche umana, esaminando come il passato influenzi il presente. Le sue opere costringono i lettori a confrontarsi con verità scomode sulle relazioni familiari e sulla memoria collettiva.

    Birgit Vanderbeke
    Der Sommer der Wildschweine
    Gut genug
    Geld oder Leben
    Wer dann noch lachen kann
    Alberta empfängt einen Liebhaber
    La cena delle cozze
    • La cena delle cozze

      • 106pagine
      • 4 ore di lettura

      Un uomo ritarda nel rientrare a casa. In sua attesa la moglie, la figlia e il figlio, seduti attorno alla tavola apparecchiata, su cui troneggia una montagna di cozze, non avendo altro da fare, pensano. Pensano il padre. E a poco a poco l'uomo di casa si trasforma in un uomo disprezzabile, non per aver compiuto delle orrende nefantezze nei loro confronti ma, più banalmente e per questo in modo molto più sconcertante, per il suo modo di essere.

      La cena delle cozze
      3,5
    • Wer dann noch lachen kann

      • 158pagine
      • 6 ore di lettura

      Am Anfang steht ein Autounfall. Sie überlebt, aber die Schmerzen wollen einfach nicht vergehen. Bis ihr eine Freundin die Telefonnummer eines gewissen Pierre Mounier anvertraut. Der habe schon einer Menge Leute geholfen, lass dich von ihm anschauen, sagt die Freundin. Die Behandlung dauert keine Stunde, und Monsieur Mounier verabschiedet sich heiter, ein weiterer Termin sei nicht nötig. Auf unbestimmte Weise scheint er mit ihr verbunden, wie eine Gestalt aus ihrer Vergangenheit. Beim Hinausgehen wirft sie einen beiläufigen Blick auf das Schild neben seiner Eingangstür, auf dem sich Mounier als Therapeut für Mikrokinesie ausweist, und plötzlich erinnert sie sich an ein Detail aus ihrer Kindheit: eine kleine Figur, mit der vergessene Geschichten, die sie erlebt oder gelesen hat, schmerzvoll zu ihr zurückkehren. Birgit Vanderbekes Heldin sucht die Befreiung von ihrer Familie – und erkennt erst spät, dass Gewalt allgegenwärtig ist.

      Wer dann noch lachen kann
      4,0
    • Geld oder Leben

      • 139pagine
      • 5 ore di lettura

      Geld oder Leben - bk28; Fischer Verlag; Birgit Vanderbeke; pocket_book; 2005

      Geld oder Leben
      3,8
    • Gut genug

      • 110pagine
      • 4 ore di lettura

      »Ich hätte niemals geglaub, dass ich ein Kind kriegen würde. Dass man das überhaupt kann. Dass man eine Biologie in sich hat. Also ich. Es war ein Skandal, das gesagt zu bekommen.« Sie verdient sich ihr Geld mit halbtags Tippen im Anwaltsbüro Hoffmann senior, der »Fräulein Ragotsky« zu ihr sagt und seine Zähne erst gegen elf einsetzt, wenn er fertig ist fürs Gericht. Sie kündigt, holt ihre alte Olympia vom Boden, »weil es immer Studenten gibt, die nicht tippen können«. Sie ist schwanger und findet es einen Skandal. Geradezu widernatürlich. Obwohl ihr nur handefeste Gründe gegen das Kinderkriegen einfallen, hat sie gedacht, »mal sehen, ob wir das schaffen«. A. C., der Vater des Kindes, schreibt Aufsätze über Kirchenmusik und verdient etwas Geld als Aushilfsorganist. Der Geburtsfall Ragotsky, Anatol Flo, wird amtlich in die Karteikarte eingetragen. Gut. Gut? Die 1970er Jahre sind vorbei. Die Welt tut, als wäre sie rund und bunt ein einziger Selbstbedienungsverein. »Bis jemand die unterste Flasche herauszieht. Das kann dann nämlich scheppern.« Vorerst geschieht »das Übliche«: Früherkennung, nahe Verwandte, mit dem Fisch stimmt was nicht, manchmal ist Weihnachten, und die Erzählerin kommt zu dem Schluss, dass »jeder, der einmal mit dem Denken anfängt, damit rechnen muss, dass er spinnt«.

      Gut genug
      3,7
    • Der Sommer der Wildschweine

      • 151pagine
      • 6 ore di lettura

      Die ersten Ferientage verbringen Milan und Leo mit ihren Jobs im Netz. Doch nach einem heftigen Sommergewitter gibt es keins mehr: Der Strom ist weg, das Wasser ist weg, die Straßen sind überflutet. Ein Nachbar versorgt sie mit dem Nötigsten und schickt sie zu einem alten Ehepaar, das ein bisschen Landwirtschaft betreibt und Angorakaninchen züchtet. Ihre Wolle, davon versteht Leo was, ist fantastisch. Man kann nur hoffen, dass die beiden Alten nicht auch von den Wildschweinen heimgesucht werden, die in diesem Sommer die Gegend verwüsten. Scharenweise kommen sie aus den Cevennen bis hinunter in die Dörfer und Gärten. In den Bergen wird nach Schiefergas gebohrt. Und die Tiere sind die ersten, für die das Konsequenzen hat. – Milan und Leo wird klar, dass die Krise, die sie im idyllischen Languedoc hinter sich lassen wollten, noch lange nicht zu Ende ist. Und es stellt sich die Frage, ob sie je in ihr altes Leben zurückkehren werden.

      Der Sommer der Wildschweine
      3,7
    • Als Pola, die Frau mit dem Hund, eines Tages vor Jule Tenbrocks Wohnungstür im siebten Distrikt auftaucht, bringt sie neben Jules geordnetem Alltag vor allem ihre Seelenruhe aus dem Gleichgewicht. Denn Pola ist schwanger, und das ist in Jules Welt nicht vorgesehen. Aber vielleicht weiß ihr eigenwilliger Nachbar Timon Abramowski ja einen Ausweg.

      Die Frau mit dem Hund
      3,2
    • Birgit Vanderbeke erzählt von Deutschland und von Frankreich, von Abschied und Willkommen in der Ferne, von der Alltäglichkeit der Angst und der Beiläufigkeit der Abschiede. Eine junge Frau denkt darüber nach wegzugehen. Zunächst geht sie nur „ein bißchen weg“ und wechselt die Stadt. Doch erst als sie „richtig“ weggeht und mit ihrem Sohn, einem grünen Nilpferd und einem kleinen Hund von Berlin nach Frankreich fährt, eröffnet sich ein neues Leben unter torkeligen Sternen. 'Ein Buch zum Versinken, dargebracht von einer begnadeten, bescheidenen Erzählerin, ganz schlicht und wunderschön.' Stern

      Ich sehe was, was du nicht siehst
      3,7
    • Mit feiner Ironie schreibt Birgit Vanderbeke über Südfrankreich, seit vielen Jahren ihre zweite Heimat: über das Leben in einem Natursteinhaus und über Trüffelmärkte, über ihre Nachbarn, ihren Eigensinn und ihre Fahrkünste. Sonnenblumenfelder und Olivenhaine; Pont du Gard und blühender Lavendel; mediterrane Luft, die nach Thymian und Rosmarin duftet, und das Klacken der Pétanquekugeln – das ist Südfrankreich. Und noch viel mehr. Denn wussten Sie, dass »Gekochtes Wasser« zu den Spezialitäten der provenzalischen Küche gehört? Wie man sich beim »Piquenique« verhält? Dass sich die Bewohner hier seit Jahrhunderten weigern, an die Zentrale in Paris Steuern zu entrichten? Und dass noch immer über den Erfinder des Cassoulet gestritten wird? Birgit Vanderbeke führt mit dieser charmanten Liebeserklärung mitten hinein in eine der vielfältigsten Regionen Frankreichs – und zu den Menschen mit ihrer »convivialité«, ihrer Kinderliebe und leidenschaftlichen Anarchie.

      Gebrauchsanweisung für Südfrankreich
      3,5
    • Abhauen, das haben alle aus der Familie gemacht. Die einen sind aus dem Osten, die anderen aus dem Westen Europas abgehauen. Getroffen haben sie sich zufällig irgendwo in Ostdeutschland, und zu guter Letzt sind sie auch von dort wieder geflohen. Nach diversen Flüchtlingslagern landen sie in einer Dreizimmerwohnung in Westdeutschland, im Land der Verheißung, von dem alle geträumt haben. Für das Kind ist es ein übler Ort, eine drastische, gewalttätige Gegenwart. Und weil es weder genützt hat, abzuhauen, noch, sich wie das siebte Geißlein im Uhrkasten zu verstecken, sucht die Fantasie der Tochter sich eine Verbündete: sich selbst als Erwachsene. Und plötzlich ist da eine Person, mit der sie über alles reden kann. - Kraftvoll, zornig erzählt Birgit Vanderbeke die Geschichte ihrer Familie und die Flucht eines Mädchens aus Ostdeutschland zu sich selbst.

      Ich freue mich, dass ich geboren bin
      3,7