Der Verlag Megali hat sich auf die Reproduktion historischer Werke in Großdruck spezialisiert, um Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit das Lesen zu erleichtern. Diese Initiative ermöglicht es einer breiteren Leserschaft, Zugang zu wichtigen historischen Texten zu erhalten und deren Inhalte zu genießen.
Adalbert Stifter Ordine dei libri (cronologico)
Adalbert Stifter fu uno scrittore, poeta, pittore e pedagogo austriaco, la cui opera è nota per la sua vivida rappresentazione di paesaggi naturali. È popolare da tempo nel mondo di lingua tedesca, sebbene rimanga quasi completamente sconosciuto ai lettori di lingua inglese. Il suo stile letterario è caratterizzato da una descrizione precisa e da una profonda osservazione del mondo.







Brigitta
Stifter, Adalbert – Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur – 14563
Brigitta, die Titelgestalt der zuerst 1844, in überarbeiteter Form dann 1847 im vierten Band der Studien erschienenen Erzählung, ist bei aller Vernunft und Tatkraft auf ungewöhnliche Weise benachteiligt: als Kind so hässlich, dass selbst die Mutter sich von ihr abwendet, wächst sie einsam und unverstanden auf, und auch ihre Ehe steht vorerst unter keinem guten Stern. Der Leser wird Schritt für Schritt in die Ereignisse eingeweiht und erkennt erst im Rückblick vom Ende her die Protagonisten ganz.
Die beiden frühen, 1840 veröffentlichten Erzählungen begründen Stifters literarischen Erfolg. Hier setzt er sich bereits mit Themen auseinander, die für sein Werk bestimmend bleiben: die innere Einsamkeit des Künstlers, die zerbrochene Jugendliebe und die Natur, die Stifter tastend und zugleich naturwissenschaftlich präzise zu beschreiben versteht.
»Das Wehen der Luft das Rieseln des Wassers das Wachsen der Getreide das Wogen des Meeres das Grünen der Erde das Glänzen des Himmels das Schimmern der Gestirne halte ich für groß; das prächtig einherziehende Gewitter, den Blitz, welcher Häuser spaltet, den Sturm, der die Brandung treibt, den feuerspeienden Berg, das Erdbeben, welches Länder verschüttet, halte ich nicht für größer.« (Adalbert Stifter, Bunte Steine, Vorrede, unten S. 139) In seinen Landschaftsbeschreibungen, propagiert dieser Pionier der Moderne nur scheinbar Idyllen. Stifter ist demütig vor dem Plan der Dinge, er trauert um Verlorenes und Nicht-Erreichbares, nichts ist ihm zu klein, vielleicht vermag man sogar in unseren lärmenden Tagen bei der Lektüre seiner Werke die einzelnen Minuten zu hören, wie sie in den Ozean der Ewigkeit hinuntertropfen.
Das alte Siegel
von Adalbert Stifter
In „Das alte Siegel“ erhält ein Familiensiegel, das Hugo Almot von seinem Vater erbt, wegen des darauf enthaltenen Mottos eine besondere Bedeutung für Hugos Schicksal.
»Unvergesslich« hat Thomas Mann diese letzte abgeschlossene Arbeit Adalbert Stifters genannt, die erst im Druck erschien, nachdem er an den Folgen eines missglückten Suizidversuchs gestorben war. Und tatsächlich ist diese autofiktionale Erzählung, ein Bericht über die Katastrophe eines gewaltigen Dauerschneefalls, die über eine Welt »voll Ruhe und Herrlichkeit« hereinbricht, ergreifend zu lesen. Das Erlebnis, das Stifter bei einem Kuraufenthalt im Bayrischen Wald erschüttert hat, entfesselt ein Schreiben, das in dem Versuch, der weißen Finsternis zu entkommen, einer Beschwörung gleicht. Ein Wunder leiser Schönheit, ein Dokument stiller Verzweiflung.
Die Geschwister Konrad und Sanna verirren sich an Heiligabend in den Bergen und übernachten in einer Höhle. Am nächsten Morgen können sie den Weg nicht finden, doch Suchtrupps aus beiden Dörfern suchen nach ihnen. Nach ihrer Rückkehr feiern die Dorfbewohner ein besonderes Weihnachtsfest, und Sanna berichtet von einer visionären Begegnung.
In Adalbert Stifters Novellen "Brigitta" und "Abdias" stehen komplexe psychologische Konflikte im Fokus. Brigitta kämpft zwischen Zuneigung und Selbstständigkeit, als ihr betrügerischer Mann nach 15 Jahren zurückkehrt. Abdias erzählt von einem jüdischen Händler, der sein Vermögen verliert und sich um seine blinde Tochter sorgt, die außergewöhnliche Fähigkeiten hat.
Novella degli scacchi
- 79pagine
- 3 ore di lettura
Chi è lo sconosciuto in grado di tenere testa al grande Czentovic, il campione del mondo di scacchi? Dice il vero, quando sostiene di non giocare da più di venti anni? Quale mistero nasconde in realtà quest'enigmatico giocatore? Scritto pochi mesi prima che Zweig si suicidasse nella città brasiliana di Petrópolis, Novella degli scacchi è una inquietante favola, un piccolo contributo - come sostiene con dolorosa ironia il protagonista - a questa nostra epoca cosi grande e soave. Fra i due si instaurò di colpo un rapporto diverso; una pericolosa tensione, un odio appassionato. Ormai non erano più due persone che volevano mettere alla prova la propria perizia nel gioco, erano due nemici che avevano giurato di distruggersi a vicenda


