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Im Jahr 1776 entschied sich Goethe, in Weimar zu bleiben und dort aufklärend zu „regieren“, was auch das Theater zu seinem Bildungsprojekt umfasste. Zunächst als „Liebhabertheater“ gegründet, engagierte er die Star-Schauspielerin Corona Schröter und übertrug das Theater einer privaten Schauspieltruppe. 1791 wurde das Herzogliche Hoftheater gegründet, dessen Direktor Goethe für 26 Jahre war. In dieser Zeit verantwortete er über viertausend Aufführungen, förderte insbesondere die Opern seines Zeitgenossen Mozart und kümmerte sich aktiv um die Ausbildung der Schauspieler. Goethe war ein engagierter Direktor, der auch Prologe und Epiloge schrieb, Theaterarchitektur entwarf und intensiv mit seinen Schauspielern probte. Sein gesellschaftspolitisches Engagement umfasste eine „theatralische Sendung“, die Aufklärung und Bildung des öffentlichen Bewusstseins fördern sollte. Er sah das Theater als Mittel zur Ausbildung des Urteils, wobei er betonte, dass das Publikum mit Respekt behandelt werden müsse. Die hier zusammengestellten Texte, die Aufsätze, Gedichte und Berichte über die Probenarbeit umfassen, sind angesichts der heutigen Herausforderungen im Theater von großer Aktualität. Sie zeigen Goethes hohe Ansprüche an Theatermacher und Publikum und bieten neue Perspektiven auf seine theaterpädagogischen Ansichten. Peter Stein hat ein Geleitwort zu diesem Werk verfasst.
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Goethe - Theaterarbeit, Ekkehart Krippendorff
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- Pubblicato
- 2005
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- (In brossura)
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