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"Eventuell nichtgewollter Antisemitismus"

Zur Kommunikation antijüdischer Ressentiments unter deutschen Durchschnittsbürgern

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Was macht Antisemitismus zu dem, was er ist, und wie kann er analytisch und definitorisch erfasst werden? Die qualitative Studie bietet Antworten, die auf einer umfangreichen empirischen Basis beruhen, bestehend aus 32 Gruppendiskussionen und 130 Einzelinterviews. Anders als üblich wird hier jedes ‚Sprechen über Juden’ in den Mittelpunkt gerückt, unabhängig davon, ob es antisemitisch, anti-antisemitisch oder neutral ist. Dies ermöglicht eine differenzierte Analyse der spezifischen Machart antijüdischer Argumentationen. Zudem liefert das Argumentations- und Interaktionsverhalten der Probanden Einblicke in die psycho- und soziodynamischen Implikationen der Ressentiment-Kommunikation. Die Studie hinterfragt nicht nur inner- und interdisziplinäre Grenzziehungen, sondern auch die Erklärungspotentiale gängiger Kategorien wie Vorurteile. Stattdessen wird, angelehnt an Nietzsche und Sartre, das Ressentiment als zentrale Kategorie definiert. Darüber hinaus werden sowohl soziologische als auch (gesprächs-)rhetorische, argumentationstheoretische und psychoanalytische Erkenntnisse einbezogen, um ein umfassenderes Verständnis des Phänomens zu ermöglichen.

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"Eventuell nichtgewollter Antisemitismus", Julijana Ranc

Lingua
Pubblicato
2016
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(In brossura)
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Titolo
"Eventuell nichtgewollter Antisemitismus"
Sottotitolo
Zur Kommunikation antijüdischer Ressentiments unter deutschen Durchschnittsbürgern
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2016
Formato
In brossura
ISBN10
3896911007
ISBN13
9783896911001
Serie
Descrizione
Was macht Antisemitismus zu dem, was er ist, und wie kann er analytisch und definitorisch erfasst werden? Die qualitative Studie bietet Antworten, die auf einer umfangreichen empirischen Basis beruhen, bestehend aus 32 Gruppendiskussionen und 130 Einzelinterviews. Anders als üblich wird hier jedes ‚Sprechen über Juden’ in den Mittelpunkt gerückt, unabhängig davon, ob es antisemitisch, anti-antisemitisch oder neutral ist. Dies ermöglicht eine differenzierte Analyse der spezifischen Machart antijüdischer Argumentationen. Zudem liefert das Argumentations- und Interaktionsverhalten der Probanden Einblicke in die psycho- und soziodynamischen Implikationen der Ressentiment-Kommunikation. Die Studie hinterfragt nicht nur inner- und interdisziplinäre Grenzziehungen, sondern auch die Erklärungspotentiale gängiger Kategorien wie Vorurteile. Stattdessen wird, angelehnt an Nietzsche und Sartre, das Ressentiment als zentrale Kategorie definiert. Darüber hinaus werden sowohl soziologische als auch (gesprächs-)rhetorische, argumentationstheoretische und psychoanalytische Erkenntnisse einbezogen, um ein umfassenderes Verständnis des Phänomens zu ermöglichen.