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Max Dingler war ein beliebter Dialektautor aus Altbayern, der in Landshut geboren wurde und in Würzburg in Zoologie promovierte. Nach seiner Habilitation in München wurde er Professor in Gießen, kehrte jedoch während des Dritten Reiches als Direktor eines biologischen Museums nach München zurück. Sein literarisches Werk umfasst Bühnenstücke, Erzählungen und vor allem Gedichte. Die langjährige Radiosendung des Bayerischen Rundfunks, die nach seinem Gedichtband benannt wurde, und seine 'Gesänge in der Mundart' machten ihn in der Nachkriegszeit populär. Doch nach seiner Zeit geriet er in Vergessenheit. Über dreißig Jahre nach seinem Tod wurde sein Verhältnis zum Nationalsozialismus aufgedeckt, was seine Rückkehr in die Erinnerung als umstrittene Figur zur Folge hatte. Die Literaturwissenschaft umgeht oft Autoren wie Dingler, die als zweitrangig gelten. Seine NS-Verstrickung wurde durch wissenschaftsgeschichtliche Recherchen ans Licht gebracht, während seine bayerischen Poesien seit Jahrzehnten in der germanistischen Forschung unbeachtet blieben. Dieses Büchlein hat sich zum Ziel gesetzt, diese Zeitkapsel zu öffnen und Dinglers Werk erneut ins Bewusstsein zu rücken.
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Max Dingler (1883-1961), Wolfgang Riedel
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- 2021
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- (In brossura)
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