Der Band rückt eine gender-, queer- und diversitygerechte Soziale Arbeit in den Blick. Er lädt ein, sich kritisch mit gender- und queergerechten Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit auseinanderzusetzen und diese in der Praxis zu erproben.
Diskriminierungsrealitäten und Handlungsempfehlungen – Expert*innen im Gespräch
Antiromaismus und Antisintiismus werden im Studium der Sozialen Arbeit zu wenig thematisiert. In dem Buch berichten Expert*innen, in welchen gesellschaftlichen Bereichen Rom*nja und Sinti*zze jahrhundertelang Strukturelle Diskriminierung erlebten, aber auch heute noch erleben. Gleichzeitig erfahren Lesende von Empowermentstrategien und politischen Aktivitäten gegen diese Diskriminierungsformen. Für die Veränderung der Lebenswirklichkeiten von Rom*nja und Sinti*zze zugunsten gesellschaftlicher Teilhabe, Inklusion und Partizipation steht die Soziale Arbeit vor großen Herausforderungen. So benötigen Sozialarbeiter*innen ein umfangreiches Wissen, ein Können im Sinne sozialarbeiterischen Handelns sowie eine diskriminierungskritische Haltung in der Arbeit mit Rom*nja und Sinti*zze. Hierzu bietet das Buch einen Reflexionsraum.
"Queeres" jenseits kultureller Verortungen: Das Befragen von Queer-Theorien und "queerer" Praxis hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf verschiedene gesellschaftspolitische Bereiche
165pagine
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Der Begriff >queer stammt aus den USA und steht für eine Denkrichtung, die für unterschiedlichste Lebensformen eintritt und bislang ihren Schwerpunkt in der Kritik an der zweigeschlechtlichen - sowohl der hetero- als auch der homosexuellen - Identitätspolitik hatte. Zentral ist hierbei der Diskurs über sex/gender. Darüber hinausgehend fragt der Sammelband, inwiefern sich Forderungen, Vorstellungen und theoretische Ansätze von queer