Die Farbe Schwarz besitzt in der chinesischen Kunst eine lange Tradition und hat wie auch in der europäischen Malerei seit alters eine besondere Bedeutung. „Black ≠ Black“ stellt die Ergebnisse eines interkulturellen Kunstseminars mit chinesischen und deutschen Studierenden an der Burg Giebichenstein in Halle vor und zeigt Arbeiten, die im Experiment mit schwarzen Acrylfarben, Kreiden, Tuschen und Lacken entstanden. Dass Schwarz nicht gleich Schwarz ist, wird auf diese Weise sinnlich erfahrbar.
Ulrich Klieber Libri






Wege zum Bild
Ein Lehrkonzept für künstlerisches Gestalten
"Wege zum Bild" ist kein Lehrbuch für Gestaltung im klassischen Sinne, sondern möchte durch eine Fülle von Beispielen einen Weg zur eigenständigen künstlerischen Gestaltung aufzeigen. Vielfältige, farbig illustrierte Aufgabenstellungen werden als Angebot, Hilfestellung und als Katalysator verstanden. Durch das freie Erproben verschiedener Arbeits- und Handlungsstrategien sollen die Wahrnehmungsfähigkeit und der souveräne Umgang mit dem Material, mit Linie, Fläche und Farbe geschult werden. Die breite Palette der gezeigten praktischen Arbeiten macht deutlich, wie vielfältig die künstlerischen Lösungswege sind. Sie lädt zum Experimentieren mit verschiedenen Materialien ein.
Der Band „On the Road Again“ ist ein Kunst-Reisebuch, das das Leben des Künstlers und Hochschullehrers Ulrich Klieber dokumentiert. Seine zahlreichen Reisen in Länder wie die Niederlande, Vietnam, China, Kuba, Russland und Japan prägen seine künstlerische Entwicklung. Heute ist er Professor an der Ton Duc Than University in Vietnam, wo er Workshops zur Kunstpraxis und Seminare über Ästhetik und Alltagsdesign hält. Kliebers ständige Ortswechsel schärfen seinen Blick für das Ungewöhnliche und Skurrile. Als präziser Beobachter fasst er humorvoll und sensibel Eindrücke und Gedanken in Geschichten zusammen. Dieses Kunstreisebuch bietet eine besondere Perspektive auf Kunstpädagogik und enthält Skizzen sowie Reisenotizen aus verschiedenen Ländern, ergänzt durch Geschichten über Künstler wie Hockney, Kandinsky und Woolf. Es richtet sich an Kunstinteressierte, Künstler und Reisefreudige und vermittelt neue Ansätze der Kunstvermittlung. Klieber betont, dass der persönliche Zugang zur Kunst wichtiger ist als Vorwissen, das oft als Barriere wirkt. Der Leser begegnet faszinierenden Anekdoten, wie der Verbindung von Faltmatratzen mit Paul-McCartney-Briefmarken und den skurrilen Assoziationen von Jack Cash. Diese persönliche Lebenschronik lädt dazu ein, über Kunst nachzudenken, kreativ zu werden und eigene Sichtweisen zu entwickeln.
Ulrich Klieber · Hefte vollzeichnen
Ein Kunstlehrbuch ohne Worte
„Hefte vollzeichnen“ war ein Semesterprojekt im 2. Studienjahr. In jeder Unterrichtseinheit wurde ein neues Thema präsentiert. Insgesamt zwölf. Jedes Thema wird hier durch ein kleines Foto dargestellt, das den einzelnen Kapiteln vorangestellt wird. Einfache, weiße DIN-A5-Schulhefte waren das Ausgangsmaterial. Dann eine Reihe von extra gebundenen, kleinen Heften in guter Papierqualität. Fadenheftung. Einige Studierende bauten sich ihre Bücher selbst zusammen aus verschiedensten Papieren und Pappen. Manchmal bewusst schief und scheps.
Das Thema „Kopf und Porträt“ ist für viele Schüler und Studierende ein Angstthema. Es wird häufig als zu komplex und schwierig empfunden. Der Aspekt der Wiedererkennbarkeit blockiert. Das vorliegende Buch nähert sich dem Thema anders: mit kurzen, spielerischen Aufgaben. Auf hohem künstlerischen Niveau. Den Ergebnissen sieht man an, dass sie allen großen Spaß gemacht haben.
Es geht um Kunst — aber nicht nur, sondern auch um Menschen, denen Ulrich Klieber begegnet. Ihre Geschichten sind seine Geschichten. Er lässt uns teilhaben an seinen Begegnungen. Im Alltag und auf Reisen. In Bildern und Texten. Wir begegnen Freunden und Weggefährten, die ihm wichtig und lieb sind. Es ist berührend und anregend, dies zu lesen.
Tusche, Fische, Ananas
Ein Workshop mit Studierenden in Vietnam
„Tusche, Fische, Ananas“ präsentiert die Ergebnisse eines Workshops, den der Künstler und Hochschullehrer Ulrich Klieber in Vietnam durchführte. Die entstandenen Arbeiten, Tuschebilder und plastische Objekte aus Papier, wurden mit eindrucksvollen Fotos aus Ho Chi Minh City verwoben und spannend arrangiert. Zu sehen sind die jungen Künstler der Universität und ihre Werke, sensibel kombiniert mit Ansichten von Fischen, Pflanzen und schwimmenden Märkten. Sprachen: Deutsch, Vietnamesisch
Improvisieren
Künstlerische Übungen mit fast nichts
Der Materialeinsatz in diesem Band ist minimalistisch: Kugelschreiber, Papier, Zollstöcke, Nägel, Briefumschläge, Textilien. Ulrich Klieber verführt mit seinen Aufgaben jeden zum Experimentieren. Die gezeigten Ergebnisse überraschen und regen zum Improvisieren an – zum Beispiel wurden Räume, Pullover und Hosen mit zerknülltem Zeitungspapier gefüllt. Diese beeindrucken sowohl durch ihre Ästhetik als auch durch Fantasie und Witz.