In einer legendären Seefahrerkneipe, die Geschichten über Generationen bewahrt hat, verweben sich Gespräche, Inselklatsch und unausgesprochene Gedanken. Nach dem Verschwinden des letzten Betreibers bleibt die Tradition in der Stille zurück. Die Erzählungen stammen von zahlreichen Gästen, ergänzt durch Fotografien von Kai Ehlers und Grischa Schmitz.
Überflüssig? Abgedrängt? Kein Ausweg? Keine Perspektive? Nur noch der große Crash? Nur noch Selektion von Nützlichen und nicht Nützlichen? Oder Revolten? Schauen wir genau hin: Die „Überflüssigen“ sind nicht das Problem, das entsorgt werden müsste - sie sind die Lösung. Sie sind Ausdruck des über Jahrtausende angesammelten Reichtums der Menschheit - wirtschaftlich, sozial und kulturell. Sie sind Ausdruck der Kräfte, welche die Menschheit heute zur Verfügung hat, um vom physischen Überlebenskampf aller gegen alle in eine ethische Kulturgemeinschaft überzugehen, die am Aufstieg des Menschen zum Menschen orientiert ist und keinen Menschen mehr ausschließt. Das vorliegende Buch zeigt: Wer die „Überflüssigen“ sind, welche Kräfte in ihrem „Überflüssigsein“ liegen, welchen Widerständen bis hin zu eugenischen Selektionsphantasien der heute Mächtigen ihr Aufbruch ausgesetzt ist, welche Kraft die „Überflüssigen“ bilden, wenn sie sich entschließen, ihr Leben selbst zu organisieren - und schließlich, wie der Weg der Selbstorganisation in einer neuen, sozial orientierten Gesellschaft aussehen könnte.
«Die radikalste Antwort auf die Krise des Sozialstaats ist bisher die Forderung nach der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle, die nach mehreren früheren Ansätzen nun offenbar zu einer Existenzfrage herangereift ist.»
Russland, China, Mongolei : die Entwicklung eines Kulturraums "Inneres Asien"
115pagine
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Im Inneren Asiens, zwischen Russland und China, zeigt sich an der Wende zum 21. Jahrhundert ein rasanter Umwälzungsprozess, der einen neuen Wirtschafts- und Kulturraum östlicher Prägung entstehen lässt – just in einer Region, die als eine der Wiegen der Menschheit gilt und die von einer kulturellen, ökonomischen wie religiösen Vielfalt geprägt ist. Im Austarieren lokaler Kräfte und doch auch unter globalen Auspizien und mit Blick nach Indien, in die USA oder die EU sucht die mongolische Grenzregion dabei nach neuen, eigenständigen Wegen.