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Chris Wahl

    Yorgos Lanthimos
    Im Angesicht des Fernsehens. Der Filmemacher Dominik Graf
    Carl Theodor Dreyer
    Lektionen in Herzog
    100 Years of Babelsberg. The Art of Filmmaking
    • Babelsberg, das älteste Filmstudio der Welt, feiert 2012 sein 100-jähriges Bestehen. Der Band beleuchtet die Geschichte und Innovationen des Studios, von den Anfängen des deutschen Films über die goldenen Jahre des Weimarer Kinos bis zur aktuellen Bedeutung als Kultur- und Wirtschaftsfaktor.

      100 Years of Babelsberg. The Art of Filmmaking
      5,0
    • Lektionen in Herzog

      Neues über Deutschlands verlorenen Filmautor Werner Herzog und sein Werk

      • 392pagine
      • 14 ore di lettura

      Während beispielsweise in Ländern wie Frankreich oder den USA, Werner Herzogs Wahlheimat, seine neuen Filme seit ein paar Jahren wieder große Beachtung erfahren und seine alten von einem jungen Publikum wiederentdeckt werden, ist Deutschland von dieser Entwicklung bisher weitgehend ausgeschlossen. War Herzog bis „Fitzcarraldo“ (1982) als Außenseiter und Exzentriker unter Generalverdacht immerhin im Gespräch, wenn auch häufig rein ideologisch und emotional beurteilt, so wurde er nach „Fitzcarraldo“ fast schon zu einem Tabu. In dieser Aufsatzsammlung, der ersten in deutscher Sprache seit rund 30 Jahren, geht es daher in einem ersten Teil um die Geschichte der Rezeption von Herzog und seinen Filmen in Deutschland sowie in Italien, Frankreich und den USA, drei Ländern also, in denen der Regisseur ein etwas anderes Image besitzt als in seiner Heimat und in denen jüngst Interviewbücher mit ihm entstanden, die alle nicht zuletzt eine gewisse Verehrung ausdrücken. Der zweite Teil enthält Originalbeiträge internationaler Herzog-Spezialisten zu bestimmten Motiven in seinem Werk wie auch zu einzelnen Filmen, die als Anregung zu einer möglichen Neubewertung auch in Deutschland gedacht sind.

      Lektionen in Herzog
      3,0
    • Carl Theodor Dreyer

      • 100pagine
      • 4 ore di lettura

      Carl Theodor Dreyer (1889–1968) ist der bedeutendste Filmemacher des dänischen Kinos und bis heute einer der eigensinnigsten Künstler, die im Laufe der Filmgeschichte in diesem Medium gearbeitet haben. Dreyers ästhetisch kompromisslose Haltung führte dazu, dass er über den Zeitraum eines knappen halben Jahrhunderts in fünf verschiedenen Ländern lediglich 14 Spielfilme realisieren konnte. Nimmt man nur die bekanntesten – "La Passion de Jeanne d’Arc" (1928), "Vampyr" (1932), "Ordet" (1955) und "Gertrud" (1964) – zum Maßstab, so deutet sich in ihnen bereits eine thematische und formale Vielfalt an, die für sein Schaffen insgesamt charakteristisch ist. Das allen seinen Filmen Gemeinsame und Besondere wird dabei oft an ihrer Spiritualität festgemacht. Für Chris Marker waren Dreyers Filme schlicht an die Ewigkeit gerichtet. Paul Schrader sprach gar von einem "transzendenten Stil", mit dem die gewohnten Raum- und Zeitverhältnisse zur Auflösung gebracht werden. Das Geheimnis der Unverwechselbarkeit eines Dreyer-Films ist damit jedoch längst noch nicht gelöst. Die Beiträge zu diesem Band setzen ganz eigene Schlaglichter auf ein Werk, dessen innere Komplexität und unverbrüchliche Schönheit es immer wieder neu zu entdecken gilt.

      Carl Theodor Dreyer
    • Dominik Graf, einer der renommiertesten deutschen Filmemacher, begann seine Karriere an der HFF München und entwickelte sich zum Perfektionisten im Film- und Fernsehbereich. Sein Werk umfasst über 60 Filme, darunter "Die Katze" und "Im Angesicht des Verbrechens". "Im Angesicht des Fernsehens" bietet ein vielschichtiges Porträt seines Schaffens und analysiert seine besonderen Strukturen.

      Im Angesicht des Fernsehens. Der Filmemacher Dominik Graf
    • Yorgos Lanthimos

      • 100pagine
      • 4 ore di lettura

      Yorgos Lanthimos gehört zu den prägnantesten, gleichzeitig wandelbarsten Regisseuren des Gegenwartskinos. Seine Wurzeln hat er im sogenannten Weird Greek Cinema, dessen international bekanntester Vertreter er wurde. Lanthimos’ noch in Griechenland produzierte Filme Alps und vor allem Dogtooth wurden zu Klassikern eines neuen Kinos der Groteske, in deren Mittelpunkt provokante Sozialkritik im Sinne einer Sezierung der Kommunikations- und Emotionsdefizite zeitgenössischer Gesellschaften steht. Diese Themen übertrug er dann auch auf seine internationalen Produktionen wie "The Lobster" oder "The Killing of a Sacred Deer", für die er trotz ihrer Sperrigkeit schnell Starbesetzungen aufbieten konnte. Gleichzeitig blieb Lanthimos seinen Wurzeln treu, neben dem opulenten Oscar-prämierten Kostümfilm "Poor Things" produzierte er zeitgleich den "kleinen", an seine frühen griechischen Filme angelehnten Ensemblefilm "Kinds of Kindness". Dass er mit "The Favourite" auch bedenkenlos ins Mainstream-Fach wechseln konnte, ohne seine ihm eigene Bildsprache zu verlieren, spricht für die Vielseitigkeit und Kreativität eines der interessantesten Filmemacher unserer Zeit.

      Yorgos Lanthimos