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Hans Joachim Wirthmann

    Hermann Amrhein
    Jakobsthal und seine Kirche
    • Jakobsthal und seine Kirche

      • 222pagine
      • 8 ore di lettura

      Mitten im Spessart liegt ein kleiner Ort, der von Hans-Jakob Christoph von Grimmelshausen in seinem Roman „Der abenteuerliche Simplicissimus“ beschrieben werden könnte. In diesem abgelegenen Seitental, wo die Wölfe „Gute Nacht“ sagen, leben nur 300 Einwohner. Selbst im Zeitalter der Telekommunikation ist der Empfang drahtloser Telefonnetze hier schwierig. Nur im Winter, wenn Wintersportler aus der Umgebung kommen, erwacht das Dorf zu mehr Leben, besonders an den umliegenden Abhängen. Jakobsthal, dessen Ursprung in der Glasmacherei liegt, ist trotz seiner Abgeschiedenheit gut erreichbar: Aschaffenburg ist 18 km entfernt, die Autobahn Frankfurt-Nürnberg in einer Viertelstunde und der Bahnhof Heigenbrücken nur 4 km entfernt. Die ruhige Lage bietet den Bewohnern eine angenehme Auszeit. Im Jahr 2006 feiert die Dorfkirche 125 Jahre seit ihrer Einweihung 1881. Zudem wird an die Gründung der Glashütte „Knöpphütte“ vor 375 Jahren erinnert. Ein weiteres Jubiläum ist die 600 Jahre alte „Zunftordnung der Glasmacher im und um den Spessart“. Auch die örtliche Raiffeisenbank feiert, wie die Kirche, 125 Jahre. Diese Jubiläen werden in der vorliegenden Schrift gewürdigt.

      Jakobsthal und seine Kirche2006