Konfuzius (551-479 v. u. Z.) verstand sich ganz dezidiert als 'Lehrer der Werte', die sich im öffentlichen wie privaten Leben bewähren: Nächstenliebe, Vertrauenswürdigkeit, Güte, Gewissenhaftigkeit, Respekt vor staatlichen Strukturen. Seine Lehrsätze prägten Politik und Kultur in China, ja in ganz Ostasien – eine geradezu zeitlose, umfassende Gesellschaftslehre und von daher ideal geeignet, die allenthalben spürbare neue Sehnsucht nach wahren, tragfähigen 'Werten' zu stillen. Zumal die durch und durch praktische Moral des Konfuzius ohne jede Metaphysik auskommt und sich ausdrücklich dem Alltag zuwendet: Darin liegen ihre Wirkung und ihre Faszination auch für uns in der heutigen Zeit.
Volker Zotz Libri
Volker Zotz è un distinto filosofo tedesco-austriaco e un prolifico autore la cui opera approfondisce il pensiero buddista e confuciano. È riconosciuto come un esperto di spicco sull'influenza del buddismo nella cultura tedesca e occidentale, esplorando le sue intersezioni con la filosofia e le arti. Zotz unisce il rigore accademico a intuizioni accessibili, rendendo concetti filosofici profondi relazionabili a un vasto pubblico. I suoi scritti offrono una prospettiva unica sull'integrazione dell'antica saggezza nella vita contemporanea.







Kâmasûtra im Management
- 203pagine
- 8 ore di lettura
Das Kamasutra – im Westen ausschließlich als reines Erotikwerk bekannt – zählt neben der Bhagavad Gita, den Veden und den Upanishaden zu den klassischen indischen Schriften zur Philosophie, Weisheit und Lebensführung. Gerade in unserer heutigen Geschäftswelt fehlt es oftmals an neuen Perspektiven und Visionen. In diesem Buch finden moderne Manager und Führungskräfte eine Fülle an Inspirationen für mehr Gelassenheit und Klarheit im Umgang mit den wesentlichen Herausforderungen ihres Alltags.
Geschichte der buddhistischen Philosophie
- 372pagine
- 14 ore di lettura
Buddhistisches Denken begann ein halbes Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung vor dem Hintergrund der älteren indischen Philosophie und setzte sich in Ost-, Zentral- und Südasien fort. Das Buch arbeitet die Entfaltung im indischen Kulturraum heraus und zeigt die Charakteristika der Weiterentwicklungen in China, Japan und Tibet. Maßgebliche Philosophen von den Anfängen bis zur Moderne, ihre Werke und Systeme werden vorgestellt, um zentrale Motive buddhistischen Denkens zu zeigen, das um die Frage nach dem Überwinden der Vereinzelung des Subjekts kreist.
Professor Dr. Volker Zotz, Jahrgang 1956, ist Philosoph und Kulturwissenschaftler. Der Spezialist für Buddhismus und Konfuzianismus promovierte an der Universität Wien und habilitierte sich im Fach Religionswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Nach längeren Studien- und Forschungsaufenthalten in Indien und anderen Ländern Asiens arbeitete er von 1989 bis 1999 an japanischen Universitäten in Kyoto und Tokio. Seither lehrt er an der Université du Luxembourg. Volker Zotz ist Autor zahlreicher Bücher zu geistesgeschichtlichen Themen und Initiator des Projektes «Eurasischer Humanismus und Interkulturelle Spiritualität». Frühere Veröffentlichungen: «Maitreya», Hann. Münden 1984; «Zur Rezeption, Interpretation und Kritik des Buddhismus im deutschen Sprachraum», Wien 1986; «Freiheit und Glück. Buddhas Lehren», München 1986; «Andre Breton», Reinbek 1990; «Der Buddha im Reinen Land. Shin-Buddhismus in Japan», München 1991; «Geschichte der buddhistischen Philosophie», Reinbek 1996.
Immer mehr Menschen im Westen wenden sich den Lehren Buddhas zu, um ein erfülltes und sinnvolles Leben zu führen, ob es nun die Stars in Hollywood sind oder ganz normale Menschen aus allen Bevölkerungsschichten.In diesem Buch wird klar, weshalb der Buddhismus diese Faszination hat. In einer für jeden verständlichen Sprache bringt Volker Zotz dem Leser die Lehren Buddhas nahe, und man begreift, wie zeitlos und praktisch anwendbar für den Alltag sie sind. Buddha will den Menschen helfen, ein sinnvolles und glückliches Leben zu führen, und ihnen eine ungeahnte Freiheit ermöglichen. Seine Vorschläge und Anleitungen sind so brauchbar und nützlich wie vor 2500 Jahren. Die einfachen praktischen Übungen, die einen wichtigen Teil dieses Buches bilden, lassen Theorie zur Erfahrung werden und sollten auch den härtesten Skeptiker überzeugen. Denn Buddhas Maxime lautet: «Glaube nichts, was du nicht selber erfahren hast.»
Rowohlt E-Book Monographie Gautama Siddhartha, unter dem Titel «Buddha» («der Erwachte») bekannt, ist der Stifter der historisch ältesten Weltreligion. Seine Lehre prägte die Kulturen Indiens, Japans, Chinas und Tibets. Auf der Grundlage der überlieferten Aussagen des Buddha und vor dem Hintergrund seiner Zeit, des 4. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung, entwirft Volker Zotz das Lebensbild des indischen Philosophen und führt in seine Gedankenwelt ein. Das Bildmaterial der Printausgabe ist in diesem E-Book nicht enthalten.
Vor 2500 Jahren eröffnete Konfuzius in China eine kleine Schule. Er wollte Anwärter auf den Staatsdienst nicht nur fachlich bilden, sondern auch charakterlich. Dazu griff er auf traditionelle Werte Chinas wie überlieferte Riten, Orakel und den Ahnenkult zurück. Seine Ansichten und Methoden hatten zu Lebzeiten kaum Erfolg und wurden im 3. Jh. v. Chr. sogar verboten. Dennoch trat der Konfuzianismus, der als Philosophie, Soziallehre oder Religion erscheinen kann, einen beispiellosen Siegeszug an. Er prägte nicht nur China, sondern ist bis in die Gegenwart hinein eine treibende Kraft für Politik, Wirtschaft und Kultur in Korea, Vietnam und Singapur. In Japan stieß der Konfuzianismus bei den Samurai auf Interesse, beeinflusste nachhaltig die Gesellschaft und verwandelte den Buddhismus nach seinen Ideen. Bis heute bieten die konfuzianischen Weisheiten nicht nur Orientierung für das Individuum im Alltag, sondern liefern auch einen Schlüssel zum Verständnis der Geschichte und aktueller Entwicklungen in Asien.
Der Buddha im Reinen Land. Shin-Buddhismus in Japan
- 152pagine
- 6 ore di lettura
Volker Zotz untersucht die historische Beziehung zwischen deutscher Kultur und Buddhismus, von den Interpretationen durch Leibniz und Kant bis hin zu nationalsozialistischen Affinitäten. Er beleuchtet spezifische deutsche Weisen des Verstehens und Missverstehens buddhistischer Lehren sowie deren Einfluss auf die deutsche Kultur.
Konfuzius
- 157pagine
- 6 ore di lettura
Konfuzius, eigentlich Kongzi, verstand sich nicht als Philosoph, sondern als Lehrer der Werte, die sich im öffentlichen wie privaten Leben bewähren: Nächstenliebe, Gewissenhaftigkeit und Ehrfurcht vor der Hierarchie des Staates. Seine Lehrsätze, in Harmonie mit den Gesetzen des Kosmos gedacht, prägten Politik und Kultur in China, dann in ganz Ostasien. Die praktische Moral des Konfuzius kommt ohne Metaphysik aus, sie wendet sich dem Alltag zu: Darin liegt ihre Wirkung und ihre Faszination, auch für das Abendland.



