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Felix Römer

    Die narzisstische Volksgemeinschaft
    Schön
    Verhinderter Held
    Der Kommissarbefehl
    Kameraden
    • Schön

      • 40pagine
      • 2 ore di lettura

      Felix Römer ist ein vielseitiger Dichter, der als Meister im Poetry Slam bekannt wurde und seine Texte in verschiedenen Kontexten präsentiert hat. In den letzten Jahren hat er, trotz der Herausforderungen der Kulturszene, seine Gedichte musikalisch vertont. Zusammen mit der Band Nachtfarben, unter der Leitung von Martin Bosch, entstand ein vielschichtiges und klangreiches Programm, das Jazz-Elemente, eingängige Pop-Melodien und rhythmische Arrangements kombiniert. Diese musikalische Untermalung verwandelt Römers Poesie in fesselnde Soundscapes, die seine warme, sonore Stimme perfekt zur Geltung bringen. Die Zusammenarbeit zwischen der musikalischen Kreativität von Nachtfarben und Römers Unbefangenheit ist bemerkenswert. Prominente Stimmen wie Felix Lobrecht und Henning May loben Römers Arbeit, wobei Lobrecht seine Unterstützung für alles, was Römer tut, betont und May seinen Neid über Römers talentierte Texte äußert. Römer, der 2023 unter anderem den deutschen Kleinkunstpreis mit Luksan Wunder gewann, trifft mit seinen neuen musikalischen Wegen den Puls der Zeit und regt zum Nachdenken und Genießen an.

      Schön2023
    • Die narzisstische Volksgemeinschaft

      Theodor Habichts Kampf. 1914 bis 1944

      • 400pagine
      • 14 ore di lettura

      Am 31. Januar 1944 wird ein deutsches Bataillon an der Ostfront von der Roten Armee überrannt, und der Kommandeur, Theodor Habicht, fällt im Kampf. Sein einzigartiges Tagebuch dient dem Historiker Felix Römer als Grundlage für eine ungewöhnliche Biographie, die tief in die Gedankenwelt eines überzeugten Nationalsozialisten und Wehrmachtoffiziers eintaucht. Römer entdeckt eine massive Selbstbezogenheit bei Habicht, die sein Leben prägte – ein Narzissmus, der auch die NS-Gesellschaft beeinflusste. Die Erzählung beleuchtet Machtspiele, Korruption, den Aufstieg der NSDAP und die Mentalität der NS-Führer. Sie bietet einen unmittelbaren Einblick in den Alltag an der Ostfront und die Innenwelt eines Kriegers, während Habicht mit einer männerbündischen Heiterkeit von Gewalt und Tod berichtet. Die Fassungslosigkeit über Habichts Selbstbild und seine Erzählungen wird spürbar. Römer zeigt, wie eindringlich der Alltag des Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion war. Die These über den Narzissmus der Nationalsozialisten wird als originell und fruchtbar für die NS-Geschichte angesehen. Habichts Aufzeichnungen ermöglichen einen aufschlussreichen Blick auf bislang wenig beachtete Aspekte des Nationalsozialismus.

      Die narzisstische Volksgemeinschaft2017
    • Verhinderter Held

      Mach doch! Aber wenn nicht, halt die Fresse.

      Obschon seit über fünfzehn Jahren auf den Poesie-Bühnen des In- und Auslands unterwegs, erscheint erst jetzt das lang erwartete Erstlingswerk von Felix Römer. Auf der Bühne besticht er durch seine markante Stimme, seinen Humor, seine Leidenschaft und wirkt manchmal wie ein Kuschelbär mit einem Vorschlaghammer. In seinen Texten treffen sich Pathos und Melancholie, Ernst und Komik, analytischer Scharfsinn und bissige Pointen. Felix Römers Gedichte und Geschichten sind bewegende Texte mit durchschlagender Wirkung, die niemanden kaltlassen. Wenn es was zu sagen gibt, dann sagt Felix Römer es; er reimt und erzählt über das Leben als Poet, über Punkrock, über verhinderte Helden und Fleisch als Metapher; über das Machen, Kriegen und Haben von Kindern und immer über die Liebe zum Leben.

      Verhinderter Held2015
      4,0
    • Kameraden

      • 544pagine
      • 20 ore di lettura

      17 Millionen »ganz normale Männer« kämpften während des Zweiten Weltkriegs in Hitlers Armee. Felix Römer schafft aus über hunderttausend Seiten US-amerikanischen Vernehmungsberichten und Abhörprotokollen ein wirklichkeitsgetreues Bild der deutschen Wehrmacht. Hier sprechen die Akteure selbst – wir sehen den Krieg mit den Augen des normalen Soldaten.

      Kameraden2014
      4,4
    • Der Kommissarbefehl

      Wehrmacht und NS-Verbrechen an der Ostfront 1941/42

      • 656pagine
      • 23 ore di lettura

      Der 'Kommissarbefehl' des Dritten Reiches stellt einen zentralen Aspekt der Kriegsverbrechen dar, die das deutsche Ostheer bereits vor dem Überfall auf die Sowjetunion beging. Polit-Offiziere wurden als 'Träger des Bolschewismus' betrachtet und sollten 'grundsätzlich sofort mit der Waffe erledigt' werden. Trotz des öffentlichen Zweifels an der Befolgung dieses Führererlasses durch die Wehrmacht belegt das Buch, dass diese Anweisung tausendfach umgesetzt wurde. Felix Römer analysiert umfassend alle verfügbaren Quellen und stützt sich auf Aktenmaterial der Frontverbände, die 1941/42 im Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion tätig waren. Er beschreibt, wie die Kommissarrichtlinien vor dem 'Unternehmen Barbarossa' kommuniziert und in der Wehrmacht aufgenommen wurden. Römer verfolgt die entscheidende Frage, wie die Wehrmacht nach Beginn des Russlandfeldzuges mit diesem klaren Befehl umging, der sie zu planmäßigen Kriegsverbrechen anleitete. Im Kontext des Ostfrontkrieges offenbart er die Umsetzung des Kommissarbefehls und das Ausmaß des Mordprogramms. Seine differenzierte Betrachtung liefert neue Erkenntnisse über die Rolle des Heeres in Hitlers Vernichtungspolitik und ist unerlässlich für das Verständnis der Wehrmacht im NS-Staat und des Krieges im Osten.

      Der Kommissarbefehl2008
      5,0