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Wolfgang Welsch

    17 ottobre 1946

    Wolfgang Welsch è un filosofo tedesco e una figura di spicco della teoria postmodernista di lingua tedesca. Il suo lavoro approfondisce profonde questioni filosofiche, con l'obiettivo di comprendere e articolare il panorama culturale e intellettuale contemporaneo. L'approccio di Welsch è caratterizzato dal suo rigore analitico e dalla sua capacità di connettere concetti filosofici complessi con le realtà del mondo moderno.

    Wolfgang Welsch
    Unsere postmoderne Moderne
    Transkulturalität
    Der Stich des Skorpion
    Wahrnehmung und Welt
    Ich war Staatsfeind Nr. 1
    Wege aus der Moderne
    • Ich war Staatsfeind Nr. 1

      Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi

      • 446pagine
      • 16 ore di lettura

      Spannung, Grusel, Action und Geschichte vereinen sich in diesem fesselnden Werk. Wer sich für Zeitgeschichte interessiert, wird den Kauf nicht bereuen. Wolfgang Welsch opferte sieben Jahre seiner Jugend für seine Überzeugungen: Anstatt nach drei Jahren in Stasi-Knästen auszureisen, bleibt er in der DDR, um einen entlarvenden Film zu drehen. Die Leser erleben mit ihm die quälende Frage, wer nicht alles tun würde, um diesem Folter-Reich zu entkommen. Nach seiner Flucht folgt eine Haftzeit im Zuchthaus Brandenburg, bis er 1971 auf Initiative von Willy Brandt in den Westen abgeschoben wird. Welschs Schilderungen des Haftalltags und der Verhörmethoden sind eindringlich und stehen in einer Reihe mit anderen Zeitzeugenberichten. Besonders selten sind jedoch die Einblicke in die linke Atmosphäre der 70er Jahre in der Bundesrepublik, wo von Opfern des DDR-Systems kaum gesprochen wurde. Während seines Studiums wird Welsch von DKP-Professoren schikaniert. Einzigartig ist sein Bericht als Fluchthelfer, während die Stasi ihn mit Killerkommandos jagt. Er überlebt dreimal nur durch unglaubliches Glück. Nach 1990 setzt er die Strafverfolgung seiner Peiniger durch, was zu einem dramatischen Ende führt. Trotz gelegentlicher Selbstgerechtigkeit bleibt die Faszination seines Berichts ungebrochen.

      Ich war Staatsfeind Nr. 1
      4,3
    • Wahrnehmung und Welt

      Warum unsere Wahrnehmungen weltrichtig sein können

      Organismen verhalten sich zu ihrer Umwelt als wahrnehmende Wesen. Wahrnehmungen scheinen aber der Welt, wie sie »an sich« ist, äußerlich gegenüberzustehen, als Spiegel, Verzerrung oder gar Erfindung von Wirklichkeit. Wolfgang Welsch zeigt, wie Wahrnehmungen den Umwelten der Lebewesen nicht statisch gegenüberstehen, sondern wie sich durch Wahrnehmungen Natur und Kultur in einer evolutionären Perspektive ineinander verweben. Wahrnehmungen verwirklichen Möglichkeitsformen der Natur und verändern diese zugleich rekursiv. Der Natur, der Lebewesen begegnen, sind daher immer schon unbegrenzt viele Wahrnehmungen anderer und vergangener Lebewesen eingeschrieben. Wahrnehmung (Aisthesis) und sinnliche Präferenzen (Ästhetik) sind Motoren der Evolution. Sie differenzieren und kulturalisieren Natur, so wie diese sich in Wahrnehmungen realisiert.

      Wahrnehmung und Welt
      4,4
    • Vom verurteilten Republikflüchtling zum erfolgreichsten Fluchthelfer und verhaßten Staatsfeind Nr. 1: Die Lebensgeschichte von Wolfgang Welsch ist der authentische, ungemein dicht und packend geschriebene Bericht eines Mannes, der auf der Todesliste der DDR-Staatssicherheit ganz oben stand – und überlebte. 'Sein Leben hat der Schauspieler, Lyriker, Fluchthelfer und Kleinverleger Welsch jetzt so hautnah nacherzählt, daß der Leser eines der finstersten Kapitel des Kalten Krieges in Deutschland nacherleben kann.' Stern

      Der Stich des Skorpion
      3,7
    • Transkulturalität

      Realität – Geschichte – Aufgabe

      • 57pagine
      • 2 ore di lettura

      Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts habe ich begonnen, das Konzept der Transkulturalität zu entwickeln. Erstmals stellte ich es in einer nicht elitären, sondern publikumsorientierten Zeitschrift vor (Information Philosophie). Von nicht wenigen wurde es als verfehlt und sogar als gefährlich angesehen. Schließlich bediente es nicht mehr die altgewohnten nationalistischen Imaginationen, sondern attackierte diese. Inzwischen aber sind die Hauptpunkte des Konzepts geradezu selbstverständlich geworden. Dazu haben die seitdem eingetretenen realen Entwicklungen beigetragen. Längst ist es an der Zeit, mein Konzept, das ich bislang nur in ca. 50 Aufsätzen, Beiträgen und Interventionen vorgestellt habe, in Buchform zu präsentieren. Ich tue dies hier in zwei Teilen. Ein erster Essay, der Transkulturalität – Realität und Aufgabe überschrieben ist, legt die Grundzüge des Konzepts dar. Der zweite Essay – Transkulturalität in der Geschichte, gezeigt an Beispielen der Kunst – zeigt dann, dass Transkulturalität gar nicht so neu oder ungewöhnlich ist, wie man meinen könnte, sondern dass Transkulturalität, genau besehen, historisch schon immer die Regel war. Wir alle sind im Grunde – das ist die gemeinsame These dieser Überlegungen – kulturelle Mischlinge. Transkulturalität und nicht etwa Monokulturalität kennzeichnet die humane Existenz.

      Transkulturalität
      3,7
    • Unsere postmoderne Moderne

      • 362pagine
      • 13 ore di lettura

      Die Parole von der Postmoderne ist missverständlich und wurde dennoch unumgänglich. Wolfgang Welsch spricht von einer ""Magie des falschen Namens"". Der Postmoderne-Diskurs ist allzu oft diffus statt präzis und droht in Beliebigkeit und Indifferenz abzugleiten. Anders in diesem Buch. Der Autor rekonstruiert die Geschichte des Ausdrucks und entwickelt einen Begriff von Postmoderne, der sich bezüglich der Literatur, der Architektur und der anderen Künste ebenso bewährt, wie er neuere Entwicklungen der Wissenschaftstheorie reflektiert, soziologische Fragen aufnimmt, Veränderungen in der Lebenswelt diagnostiziert und die philosophischen Dimensionen des Themas durchleuchtet. Wolfgang Welsch blickt als Philosoph über die Grenzen seiner Disziplin hinaus und gibt ein Gesamtbild unserer Zeit. Er tut das in der Form eines Pluralitätskonzepts, das Unterschiede nicht tilgt, sondern freigibt und verteidigt. Welsch begegnet den postmodernen Tendenzen mit Aufgeschlossenheit, ohne ein modisches Verhältnis zu ihnen einzunehmen. Seine Version von Postmoderne ist problembewusst. Am Ende entwickelt er eine Vernunftkonzeption, die - Jahren der Vernunftkritik und als Ausweg aus ihr - mit Pluralität im Sinn von Vernünftigkeit und Gerechtigkeit umzugehen erlaubt.

      Unsere postmoderne Moderne
      4,0
    • Ästhetisches Denken

      • 223pagine
      • 8 ore di lettura

      1990 erschien Wolfgang Welschs Buch Ästhetisches Denken erstmals bei Reclam: eine Sammlung von Aufsätzen, in denen er mit Blick auf die heutigen Gegebenheiten das Verhältnis von Wahrnehmen und Denken neu zu bestimmen versucht. Von Beginn an fanden Welschs epochemachende Überlegungen zu einer postmodernen Ästhetik großes Interesse. 2003 erschien bereits die 6. Auflage, der der Autor als Nachwort eine zusammenfassende Darstellung Meine Versuche in der Ästhetik hinzugefügt hat. Für diese nunmehr 8. Auflage hat er seine Aufsätze auf den neuesten Stand gebracht und in der aktuellen Forschung verankert sowie den Anhang aktualisiert.

      Ästhetisches Denken
      3,9
    • Vernunft

      • 983pagine
      • 35 ore di lettura
      Vernunft
      3,0