Die Speise- und Wunderkammer der exzentrischen Küche
Bezaubernd ausschweifende Fundstücke aus Jahrtausenden des kulinarischen Wahnsinns
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Bezaubernd ausschweifende Fundstücke aus Jahrtausenden des kulinarischen Wahnsinns
Die Erkundung Roms offenbart eine Stadt voller Widersprüche, von majestätischen Ruinen bis hin zu ihrem beeindruckenden Wiederaufstieg. Tobias Roth beleuchtet literarische Schätze dieser Epoche und bietet tiefgehende Übersetzungen und Kommentare. Der Leser wird in eine faszinierende Welt voller hoher Kunst, skurriler Kleriker und leidenschaftlicher Dichter eingeführt, die das antike Erbe und die rauen Realitäten der Stadt miteinander verknüpfen.
Was kam zur Hochzeit Napoleon Bonapartes 1810 auf den Tisch? Was gab es bei einem Festmahl der Schneidergilde Londons 1430? Vom mittelalterlichen Italien führt diese besondere Anthologie über Astronautennahrung im Weltraum bis in die transatlantische Diplomatie unserer Tage: in einhundert Menüs durch die Weltgeschichte – eingängig kommentiert und aufwendig gestaltet. Der Blick auf die Teller bringt uns näher an die Geschichte heran als eine historische Abhandlung. Speisekarten beflügeln die Phantasie, sie gewähren einen überraschenden Einblick, sie zeigen uns, was war und wie es war. Doch gleichzeitig schmecken wir die kulinarische Distanz: Was ist der Pomp einer Staatspräsidentin von heute gegen den Pomp eines Königs von einst? Die Kultur spiegelt sich in ihrem Essen: Der Suezkanals und der Gotthardtunnel werden eröffnet, Könige werden gekrönt und Triumphe gefeiert und die Beatles sitzen bei Elvis Presley. Mit diesem Buch sind Sie bei hundert solcher Anlässe zu Gast. Erläuterungen zu den Ereignissen, den Gästen und den Gerichten flankieren jede Speisenfolge. Aufwendig gestaltet werden die Menus von 2xGoldstein, deren Arbeit mit dem Verlag Das Kulturelle Gedächtnis bereits 2017 von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet wurde.
Das Buch untersucht, wie sich Gärtnern in verschiedenen Kulturen und Zeiten ausdrückt, insbesondere in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg. Es beleuchtet den Einsatz von Sprengstoffen in der Landwirtschaft und die Aktivitäten der Dresdner Dynamitfabrik A.-G. sowie die damit verbundenen Publikationen und Ratgeber.
Der Folioband »Welt der Renaissance« von Tobias Roth bietet ein umfassendes Bild der italienischen Renaissance, einer Zeit voller Innovation und kulturellem Aufbruch. Er umfasst eine Vielzahl von Themen, von Liebesgedichten und erotischer Lyrik bis hin zu Alltagsleben und politischen Überlegungen, und zeigt die Vielfalt und Dynamik dieser prägenden Epoche.
Tobias Roths poetische Arbeit ist eine sammelnde und grabende. Was sich hervortut: Fundstücke europäischer Tradition, aufgearbeitet und für Roths Poetik produktiv gemacht. Nach seinem Debüt Aus Waben, seinem Essay Tradition und Übersetzungen von Giovanni Giovano Pontano aus dem Lateinischen erscheint mit Grabungsplan Roths vierter Band im Verlagshaus. Grabungsplan ist eine Route durch Schichten und Geschichten europäischer Kulturtradition. Sie führt von italienischen Schauplätzen entlang der Verbindungslinie Alpen bis ins Baltikum – der Merkurtempel, das Isartal, verlassene Bunker und Berlin. Entlang der Route finden Ausgrabung, Aufbau, Ausbau und erneute Verschüttung statt. Eine Aneignung und Wiederaneignung europäischer Traditionen. Metren spielen eine ebenso entscheidende Rolle wie bayrische Volkstänze, die Balkan-Miniermotte und Hipster in Berlin Mitte – dazwischen immer wieder Girlanden. Das Werkzeug für Roths Grundlagenforschung am Gedächtnis liefert er gleich mit: Pickhammer, Scherben, Sägen, Schürfwunden sind Kapitelüberschrift wie Herangehensweisen. Grabungsplan ist viel mehr als nur ein Nachforschen, es ist ein Band, in dem Tobias Roth mit Lust, Humor, Leidenschaft und einem Arsenal an Klugheit gegen die Verschüttung anschreibt: Eine Einladung ihm quer durch Europa zu folgen – durch Landschaften, Metren und Staub.
Neapel – zur Zeit der Renaissance eine der größten und bedeutendsten Städte der Welt. Erstmals erschließt Renaissance-Kenner Tobias Roth die reichen literarischen Schätze der Stadt am Vesuv, vom Liebesgedicht bis zum Herrscherlob, von der Novelle zur Schweinigelei, vom Gassenreport zum Bericht über Vulkanausbrüche. Hochturbulent und bunt ging es zu im Neapel der Renaissance. In der von französischen und spanischen Königen regierten Weltstadt sammelten sich Talente wie Boccaccio, Pontano, Masuccio, Sannazaro und Dichterinnen wie Laura Terracina. Gedichte, Novellen, Satiren entstanden, wurden geliebt, gelobt und mit Gold aufgewogen – oder verdammt und verboten. Schnell konnte man in der Gunst der Herrscher steigen – und schnell tief fallen: Giovanni Antonio Petrucci schrieb seine letzten, herzzerreißenden Gedichte im Kerker, kurz bevor er, sein Bruder und sein Vater hingerichtet wurden. Chroniken erzählen über Nöte und Wunder in den engen Gassen der Stadt, über Teppiche von Fischleibern nach einer Flut, über Mönche, die Kranke gesundlecken, über Pracht und Zerstörung in rascher Folge. Berichte über vulkanische Ausbrüche auf den phlegräischen Feldern zeugen vom Staunen über Naturgewalten und von tollkühner Neugier. Zahlreiche Abbildungen aus der grandiosen Buchkunst der Zeit machen auch das Buch selbst zum Sterben schön.
Die erste Tischdecke mit ISBN, verpackt in einer hochwertigen Box. Passend für jede Biergarnitur! Die Bayerische Biergartenordnung gibt sich in nie dagewesener Art und Weise ihrem Gegenstand hin. Sie ist Buch und Tischdecke, sie ist Kunst und Leben. Die Erscheinung, das Erlebnis und die rechtliche Grundlage des Biergartens, wie wir ihn kennen und lieben, trifft auf die Utopie und Hoffnung eines Biergartens, wie er sein kann und unserer Liebe wert ist. Diese Utopie ist zum Greifen nah. Sie ist 250 cm lang und 75 cm breit. Dort können wir ausruhen, dort unsere Begeisterung entfachen. Der Staat schützt die natürlichen Lebensgrundlagen und die kulturelle Überlieferung (Art.3 Abs.2 Bayerische Verfassung), die Verantwortung gegenüber einer zeitgemäßen Kultur und Kunst im Leben und unter lebendigen Kastanien ist unser. Die Bayerische Biergartenordnung trägt ihren Teil dazu bei, die Biergärten der Welt vor Verödung, Verdumpfung, Überteuerung und Verschmutzung zu schützen. Ein genialischer literarischer Streich in drei Spalten. Mittlere Spalte: Bayerische Biergartenverordnung vom 1. Mai 1999. Linke Spalte: poetische Vergegenwärtigung und Innenperspektive des Biergartens. Rechte Spalte: kritischer juristischer Kommentar, der die Mängel dieser bestehenden Verordnung aufzeigt.
Spaziert man heute durch das historische Quellenviertel, die Altstadt oder die grüne Lunge, kann man die besondere Atmosphäre Wiesbadens deutlich spüren, die bereits Kaiser Wilhelm II., Gustav Freytag und Fjodor Dostojewski zu schätzen wussten. Prächtige Villen und Häuser im Stil des Historismus, Klassizismus und des Jugendstils säumen die Straßen, die mit kleinen Cafés, Restaurants und einem abwechslungsreichen Freizeitangebot rund um Kunst und Kultur zum Genießen und Verweilen einladen. Der Freizeitführer beinhaltet insgesamt sieben abwechslungsreiche Routen, die durch Geschichte und Gegenwart der traditionsreichen Kurstadt führen. Ergänzend liefert der ausführliche Service-Teil eine Vielzahl weiterer, interessanter Adressen, Angebote und Informationen, die in dieser Auflage aktualisiert und ergänzt wurden. Durch das neue Design und die Umgestaltung des Inhalts sowie zahlreiche Fotografien vermittelt das Buch bereits beim Lesen einen lebendigen Eindruck der facettenreichen Weltkulturstadt.