Zu den Phänomenen, die Neil Folberg in seiner Suche nach historischen Synagogen entdeckte, gehörte, dass die Designs ihrer Tempel überall dort, wo Juden sich niederließen – sei es in Marokko, Ungarn oder dem amerikanischen Süden – den vorherrschenden Stil der Umgebung widerspiegelten. Doch es ist die Kraft des Gebäudes, Spiritualität hervorzurufen, die in seinen Fotografien am stärksten zur Geltung kommt. Fast zwei Jahrtausende lang, von 70 bis zur Gründung Israels im Jahr 1948, waren die Juden ohne Heimat. Doch wo immer sie in der großen Diaspora umherwanderten, setzten sie die Tradition fort, Synagogen als Zufluchtsorte für ihren Glauben und als Zeugnis ihrer Stärke und Errungenschaften als Volk zu errichten. "Dass ich mitten unter ihnen wohne" betrachtet die spirituelle, architektonische und kulturelle Bedeutung dieser Strukturen. Es ist die erste Studie, die die Synagogen sowohl mit wissenschaftlicher Tiefe als auch mit fotografischer Exzellenz dokumentiert.
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