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Sara Reichelt

    8 ottobre 1964
    Lies mich
    Gefährliche Mietschaft
    Seiltänzer
    • Gefährliche Mietschaft

      Berlin Roman

      • 224pagine
      • 8 ore di lettura

      Berlin 2021. Rund um die Vermietung einer kernsanierten Altbauwohnung in Neukölln geraten zwei Frauen unterschiedlicher sozialer Herkunft in ein aufregendes Duell. Da ist die weltfremde, intellektuelle Katharina, die als Single im Zuge der Pandemiemaßnahmen immer mehr vereinsamt. Sie angelt sich mit ihrer Zu-Vermieten-Anzeige ausgerechnet Jennifer, eine selbstbewusste, gewitzte Betrügerin, die sich nicht nur in Katharinas Wohnung, sondern auch in deren Leben schleicht. Die beiden Protagonistinnen in diesem Kammerspiel entsprechen nicht dem Rollenklischee, welche die jeweils andere im Kopf hat. Die Eigentümerin ist nämlich nicht reich und skrupellos und die Mietnomadin alles andere als dumm und unkultiviert. Sara Reichelt präsentiert uns – konsequent in tagebuchähnlichen Perspektiven – zwei unterschiedliche Persönlichkeiten und tiefe Einblicke in deren soziale Gefüge, Wünsche, Sorgen und Nöte. Coverbild: Laura Bednarski, www.kinderkiez.net / Geodaten: www.openstreetmap.org (CC)

      Gefährliche Mietschaft
    • Lies mich

      • 123pagine
      • 5 ore di lettura

      Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen: einem narrativen in der dritten Person, der in der Vergangenheit spielt, und einem reflexiven in der ersten Person, der in der Gegenwart verankert ist und die Empfindungen des jeweiligen Buches ausdrückt. Der erste Strang umfasst 25 Geschichten vom „Urbuch“ und seinen 24 Klonen, die in einem Karton ungelesen liegen. Diese ein- bis mehrseitigen Anekdoten, teils mit Dialogen, zeigen, wie die Bücher mit ihren Lesern, einer Tageszeitung oder untereinander interagieren. Die Erlebnisse des Urbuchs und seiner identischen Ausgaben bilden das Gerüst des Romans. Der zweite Strang beschreibt aus der Innenperspektive der Bücher deren Gedanken und Erlebnisse. In lyrischer Prosa thematisieren diese Zwischentexte das Entstehen und Vergehen, die Beziehung zwischen Buch und Leser, das Zitiert- und Kopiertwerden sowie die Möglichkeit einer Existenz als E-Book. Der Roman feiert das Buch als Kulturgegenstand und das Lesen als Kulturtechnik. Das Buch äußert sich als poetisches Ich, das seine Existenz genießt, rechtfertigt oder aufgibt. Ziel ist es, die Lust auf Bücher und das Lesen zu wecken.

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