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Miguela Apfeldorf

    Aber die Amsel, sie bleibt. Schriften aus der Jugend
    • Eine Sammlung von Prosatexten. Nuancen zwischen Erinnerung und Illusion. Subtile Schilderungen seelischer Empfindungen. Ein Kind, das im Verborgenen leben muss. Französische Obsessionen. Natur und Dichtung. Das stete Ringen um Freiheit. „Ein Kind ist ein Mitglied einer Schar, ein Kind ist ein Kind wie ein Baum ein Baum und ein Tisch ein Tisch. Nie habe ich empfunden, daß sie eines Kindes Persönlichkeit und Seele wahrgenommen hätten. Es gab verschiedene Charaktere, ruhige und wilde, einfache und schwierige Kinder, aber sie sahen nicht das Wesen, das Innere, die Individualität, das, was einen Menschen ausmacht. Ihre Wahrnehmung ging nicht über äußere Merkmale hinaus.“ „Die Sprache mit dem weiß blühenden Zweig vor meinem Fenster harmoniert nicht mit der der Menschen. Die Stimme in mir, die so leise ist, wird von ihnen überschrien. Einmal die Menschen, die mich tragen, ich weiß. Einmal nur ich und dieser weiß blühende Zweig.“

      Aber die Amsel, sie bleibt. Schriften aus der Jugend