Seit fünfzig Jahren gehört Dominik Graf zu den prägenden Stimmen des deutschen Kinos und Fernsehens. Als Regisseur, Autor, Essayist und Chronist hat er Genres neu gedacht, Sehgewohnheiten erschüttert und dem deutschen Polizeifilm ebenso wie dem Historien- und Essayfilm eine neue Radikalität verliehen. In diesem ausführlichen Gespräch blickt Graf auf sein Werk, seine ästhetischen Entscheidungen und die Bedingungen des Filmemachens in Deutschland zurück. Es geht um Autorschaft und künstlerische Komplizenschaft, um Klang, Körper, Räume und Rhythmen, um das Verhältnis von Kino und Fernsehen, von West- und Ostdeutschland, von Erinnerung und Gegenwart. Entstanden ist ein vielschichtiges Porträt eines eigensinnigen Filmemachers und zugleich eine persönliche Mediengeschichte der Bundesrepublik.
Gotto Lisa Ordine dei libri (cronologico)
Lisa Gotto è una stimata studiosa di cinema e media il cui lavoro si addentra nel ricco tessuto della storia e dell'analisi cinematografica. I suoi interessi di ricerca spaziano dalla teoria del cinema e dei media all'estetica dell'immagine digitale e alle culture mediatiche popolari. In qualità di professoressa, porta una profonda comprensione dell'evoluzione cinematografica e degli strumenti critici necessari per interpretare i media visivi contemporanei. I contributi di Gotto offrono preziose intuizioni per comprendere la complessa relazione tra cinema, tecnologia e società.




Medienkomparatistik
4 (2022)
Inhaltsverzeichnis Anna Isabell Wörsdörfer (Münster) Remediatisierungen. Zur televisiven Dynamisierung der Bildkunst in der französischen Krimiserie L’art du crime …………………………………..………………………… Joachim Harst (Köln) Virtuelle Investigationen. Transformationen des Indizienparadigmas zwischen Sherlock Holmes und Forensic Architecture ……………………….…………………………………… Annette Simonis (Gießen) Gefilmte Pinguine als Romansujet. Zur Adaption von Fernseh-Naturdokumentationen in den Romanen von Hazel Prior ………………………………………………………………………….. Corinna Dziudzia (Gotha / Erfurt) Digitale Reflexionen und potenzierte Intermedialität. Banksy in Pompeji ……………………………………………………………………… Alexandra Müller (Gießen) Atmende Faxgeräte, widerspenstige Schreibtischlampen und Schreibtisch-Sekretärin-Hybride. Büromaterialien und Bürodinge in Kunst und Literatur ………………….. Laura Zinn (Gießen) ‚Goethe goes Rammstein‘. Rammsteins „Vertonungen“ von Goethes Gedichten als Arbeit am Klassiker ……………………………………………………………………………….
Wenn von Hollywood die Rede ist, meint man mehr als nur einen abendfüllenden Spielfilm. Hollywood verkörpert eine bestimmte kulturelle Rolle des Kinos und kommt damit nicht nur als und im Film vor: Es kann auch durch seine Filme exemplarisch vorführen, was Kino sein kann. Doch was ist an Hollywood als einer zentralen Gestalt des Erzählkinos in Zeiten des post cinema immer noch interessant? Wie kann man über Hollywood nachdenken, ohne die Dichotomie zwischen europäischer Avantgarde und US-amerikanischer Unterhaltung zu reproduzieren? Und wie reagiert Hollywood auf die zunehmenden Serialisierungs- und Remedialisierungstechniken des Filmischen? Die Beiträge des Bandes geben Antworten
Eisenstein-Reader
Die wichtigsten Schriften zum Film
Noch heute gilt er als Vorbild für viele Filmschaffende und -studierende: der sowjetische Filmregisseur Sergej Eisenstein, einer der größten Visionäre seiner Zunft. Bereits als 27-Jähriger gelangte er durch seinen „Panzerkreuzer Potemkin“ (1925) zu Weltruhm – einen Film, der wie „Oktober“ (1927) oder „Iwan der Schreckliche“ (1945/46) zu den Klassikern der Filmgeschichte zählt. Neben seiner praktischen Arbeit war Eisenstein aber auch ein vorzüglicher Filmtheoretiker und erstklassiger Erzähler. In diesem Band sind aus der Vielzahl seiner Schriften die wichtigsten und breit zugänglichsten Aufsätze zum Thema Film ausgewählt worden. – „Eisenstein, der Feuerkopf, war das letzte filmische Universalgenie!“ Dominik Graf