Treibt wirklich die legendäre Blutgräfin Elisabeth Bathory in der Donaumetropole ihr Unwesen? Oder spielt jemand ein verrücktes Spiel mit den Menschen in der österreichischen Hauptstadt? Ein neuer Fall für den Blutsauger Undercover! Marc reist zusammen mit Kati, Isabel und Roberto nach Wien, um den mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Schnell wird klar, dass das rätselhafte Auftauchen der Blutgräfin nur die Spitze des Eisbergs ist, da ein ganzes Heer von Vampirjägern herumzuschleichen scheint ...
Vampire gibt es nicht. Diese These vertritt Marc Degenhardt, ein Ex- Militärpolizist, auch dann noch, als er der schönen Madeleine begegnet. Doch warum will er plötzlich Blut trinken und kann Gedanken beeinflussen? Diesem Irrsinn auf der Spur, begegnet er den Wesen der Nacht und gerät auf einen Weg voller Intrigen. Die Sache wird höchstgefährlich, als Drogen, Gewalt und ein besonderer Holzpflock ins Spiel kommen. Allzu schnell wird deutlich, Vampire glitzern nicht, sie kämpfen um ihr untotes Leben. Als Blutsauger undercover ermittelt Marc zwischen den Fronten.
Hermann Paul, ein einflussreicher Mediävist und Sprachwissenschaftler, gilt als Mitbegründer der junggrammatischen Schule und prägte maßgeblich die deutsche Sprachwissenschaft. Seine systematischen Ansätze führten zu bedeutenden Erkenntnissen in den Bereichen Semantik, Lexikographie und Sprachhistoriographie. Zudem verband er Sprachwissenschaft mit Geschichtswissenschaft, wodurch er diese Disziplin zu einem wertvollen Werkzeug der Kulturforschung machte. Pauls Arbeiten haben nachhaltigen Einfluss auf das Verständnis von Sprache und Kultur hinterlassen.
"Wenn ein klassisches Werk der linguistischen Literatur (und Pauls Buch ist ohne Zweifel ein 'Klassiker') in einer wohlfeilen Studienausgabe neu aufgelegt wird, so wird man fragen dürfen, ob lediglich ein wohlverstandenes wissenschaftshistorisches Interesse Anlaß zu einer solchen Edition gibt oder ob sich, darüber hinaus, auch systematische Aspekte bezeichnen lassen, auf Grund derer dieses Buch sogar für die heutige, (zu Recht) im Kontext der generativen Grammatik geführte linguistische Diskussion interessant sein könnte. Und in der Tat: ein solch systematisches Interesse an Pauls Buch kann durchaus genommen werden ..." Indogermanische Forschungen Bd. 78 (1973)
Hartmann von Aue, geboren um 1160, gilt als erster großer Dichter der hochhöfischen Zeit. Seine Erzählung „Der arme Heinrich“ handelt von einem Ritter, der durch das Opfer eines unschuldigen Mädchens geheilt wird. Diese Ausgabe bietet den mittelhochdeutschen Text sowie eine neuhochdeutsche Übertragung und umfassende Anmerkungen.
Die 25. Auflage stellt einen Paradigmenwechsel in der Bearbeitung der Paulschen Grammatik dar. Durch vorsichtigen Ruckschnitt, Ausdünnung und moderate Modernisierung wird der Band benutzerfreundlicher gestaltet, sodass auch Studierende ohne spezielle sprachhistorische Vorkenntnisse die Grammatik verstehen können. Im Vergleich zu den vorherigen Auflagen bietet diese Version den Vorteil, dass parallel zu den Arbeiten an dieser Auflage auch an einer neuen wissenschaftlichen Grammatik auf Basis mhd. Handschriften gearbeitet wird. Dadurch konnten nicht nur inhaltliche Korrekturen vorgenommen, sondern auch Teile entlastet werden, die in der großen Grammatik behandelt werden. Die Eingrifftiefe variiert je nach Kapitel und Paragraph. Besonders in der Formenlehre wurde die Deklination der Substantive gründlich überarbeitet. Im Bereich der Lautlehre wird nun genauer auf die schreibsprachlichen Verhältnisse des in Handschriften und Urkunden überlieferten Mittelhochdeutschen eingegangen, insbesondere im Konsonantismus und teilweise im Vokalismus. Das Kapitel über Unterschiede der mhd. Landschaftssprachen wurde ebenfalls neu bearbeitet. Der Syntaxteil unterscheidet sich erheblich von den vorherigen Auflagen, mit neuen Abschnitten zur Struktur der Nominalphrase, zu Satzarten sowie zu Wortstellung und komplexen Sätzen.