Ein Bündel edlen Papiers diente der Hofdame Sei Shonagon als Notizbuch, in das sie schrieb, was man sonst nur seinem Kissen anvertrauen würde: ihre vom Augenblick inspirierten Gedanken, ihre Stimmungen und Erlebnisse. So entstand ein heute ebenso faszinierendes wie anmutiges Skizzenheft über das Leben am japanischen Hof um das Jahr 1000. Das Makura no Sôshi, 'Das Skizzenbuch unterm Kopfkissen', stammt aus der späten Heian-Zeit (898–1186), in der die japanische Literatur nicht zuletzt dank der Hofdame Sei Shonagon einen bemerkenswerten Aufschwung nahm. Aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie stammend – ihr Vater war ein damals bekannter Dichter –, trat sie in ihrem sechsundzwanzigsten Lebensjahr in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst. Sei Shonagons Beobachtungen zu Natur und Menschen überraschen durch gleichermaßen vorurteilsfreie Originalität wie große Belesenheit. Mit ihren lebendigen, ungezwungenen Improvisationen voller Witz und Scharfsinn schuf sie die literarische Gattung zuihitsu, und zeichnete 'dem Pinsel folgend' all das auf, was ihr im Augenblick bemerkenswert erschien. In Japan ahmten Dichter, Schriftsteller und Priester sie nach, ohne jedoch jemals wieder die Ursprünglichkeit und Feinheit ihres Vorbildes zu erreichen.
Sei Shōnagon Ordine dei libri (cronologico)
Sei Shonagon fu un'autrice e dama di corte giapponese che prestò servizio all'imperatrice Teishi intorno all'anno 1000 durante il periodo Heian. È meglio conosciuta come autrice de "Il libro del cuscino". La sua opera è apprezzata per la sua acuta osservazione e il suo stile letterario. Attraverso i suoi scritti, offre uno sguardo unico sulla vita e la cultura della sua epoca.





The Pillow Book
- 174pagine
- 7 ore di lettura
The Pillow Book is a book of observations and musings recorded by Sei Shonagon during her time as court lady to Empress Consort Teishi during the 990s and early 1000s in Heian Japan. The book was completed in the year 1002. In it she included lists of all kinds, personal thoughts, interesting events in court, poetry, and some opinions on her contemporaries. While it is mostly a personal work, Shonagon's writing and poetic skill makes it interesting as a work of literature, and it is valuable as a historical document. Part of it was revealed to the Court by accident during Shonagon's life.
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