»Ich wollte wirklich gerne meine Jugend verschwenden, aber doch nicht so.« »Klarkommen« erzählt die Geschichte von Mounia, Leon und der Erzählstimme selbst, die nach dem Abitur gemeinsam den Sprung in die Großstadt wagen und schnell feststellen, dass die Bücher, Filme, Serien und Songs gelogen haben: Die Party ist entweder schon vorbei oder hat nie angefangen. Niemand fickt, fast alle haben Angst vor Drogen, und cool sind immer nur die anderen. Gemeinsam und einzeln hadern sie mit der eigenen, peinlichen Verspultheit und der unschaffbar scheinenden Aufgabe, schnell noch aufzublühen, bevor sich die Zivilisation selbst beendet. Die große Frage, die sie alle umtreibt, lautet: Wo ist mein Platz im Leben, und wie finde ich ihn? Und sie brauchen nicht zuletzt einander, um das herauszufinden ... Ilona Hartmanns neues Buch berührt mit feinen Beobachtungen und intensiven Momenten, die kraftvoll und wahrhaftig vom Leben in all seinen Tiefen, Höhen und Grautönen erzählen.
Ilona Hartmann Ordine dei libri (cronologico)
Il romanzo d'esordio di Ilona Hartmann esplora la ricerca dell'identità e del senso di appartenenza nell'era digitale. La sua scrittura è caratterizzata da un'acuta osservazione e da una distanza ironica mentre indaga le complessità delle relazioni e dell'esistenza online. Hartmann cattura magistralmente i sentimenti di alienazione e il desiderio di connessione che definiscono una generazione. La sua prosa è fresca e immediata, riflettendo una realtà in cui i confini tra il mondo reale e quello virtuale si confondono continuamente.


Land in Sicht
- 160pagine
- 6 ore di lettura
Dieses Debüt ist fein, klug, verletzlich, edel und urkomisch geschrieben. Ilona Hartmann wird als Rettungsring beschrieben, egal ob man allein auf Kreuzfahrt oder daheim ist. Ihre Sprache ist schnörkellos, präzise und voller schwarzem Humor, und ihre Sätze sind so gut, dass man sie sich an die Wand hängen möchte. Die Geschichte handelt von Jana, die ihren Vater nie kennengelernt hat. Alles, was sie über ihn weiß, ist, dass er als Kapitän auf der MS Mozart, einem wenig glamourösen Kreuzfahrtschiff auf der Donau, arbeitet. Kurzentschlossen bucht sie eine Woche auf dem Schiff. Ob sie ihm begegnen wird, ist ungewiss. Die Fahrt von Passau nach Wien beginnt mit knapp hundert Senioren und einer trinkfesten Bordbesatzung. Hartmann erzählt mit großer Sensibilität von Janas Suche nach ihren Wurzeln. Der Roman ist voller Situationskomik und ungewöhnlicher Begegnungen und markiert den Beginn einer emotionalen Annäherung zwischen Vater und Tochter, die lernen, was es heißt, Familie zu sein.