Digitale Medien in Kindertageseinrichtungen
Perspektiven aus Theorie und Praxis






Perspektiven aus Theorie und Praxis
Ein wissenschaftlicher Band zu Stand, Gelingensbedingungen und Bedarfen einer inklusiven Kita-Praxis
Konkreter Rat für Fragen rund ums Baby: Was tun, wenn mein Baby viel schreit? Was, wenn die Trotzphase beginnt? Wie ist die Betreuung durch andere zu sehen? Tipps von Fachleuten, die seit langen Jahren Eltern mit ihren Babys beraten.
Wir alle entwickeln in unseren Familien und im nahen sozialen Umfeld Vorstellungen davon, wie Kinder aufwachsen sollten. Diese Vorstellungen sind für uns selbstverständlich; sie sind das, was wir als 'normal' betrachten. Wie unterschiedlich sie jedoch sein können, wird deutlich, wenn Kinder nicht mehr nur in ihren Familien, sondern auch in Kindertagesstätten oder von Tagesmüttern betreut werden. Dort treffen Familien auf pädagogische Fachkräfte, die aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer persönlichen Erfahrungen, ihres sozialen und kulturellen Hintergrundes möglicherweise anders mit Kindern umgehen. Ein Autorenkollektiv, dem Jörn Borke, Alke Brouer, Hanna Bruns, Paula Döge, Beate Hamilton-Kohn, Vanessa Harting, Joscha Kärtner, Hannelore Kleemiß und Karina Pypec angehören, greift einzelne Themen auf, reflektiert Situationen aus dem Betreuungsalltag und weist auf Punkte hin, an denen unterschiedliche Auffassungen aufeinander treffen und zu Missverständnissen führen können – sei es in der Arbeit mit dem Kind oder bei der Abstimmung mit den Eltern. Reflexionsfragen und Merkpunkte helfen, einander respektvoll zu begegnen und den Reichtum der Kulturen im Alltag zu nutzen.
Kultursensitive Therapie und Beratung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern
Viele junge Familien sind durch exzessives Schreien ihres Säuglings, Schlafmangel oder durch als |bermässig erlebtes Trotzverhalten ihres Kindes belastet. Gängige Ansätze und Methoden der Beratung und Therapie der Eltern beziehen unterschiedliche Ebenen - wie beispielsweise jene der kindlichen Entwicklungsgeschichte, der wechselseitigen Interaktion sowie der psychischen Situation der Eltern - ein. Eine Ebene, die bisher wenig Beachtung gefunden hat, ist die des kulturellen Kontextes, in dem die Familie lebt bzw. sozialisiert worden ist. Kulturelle Unterschiede zeigen sich sowohl bei Familien mit und ohne Migrationshintergrund als auch bei Familien aus unterschiedlichen sozioökonomischen Umfeldern. Denn Eltern gehen je nach kulturellem Hintergrund von unterschiedlichen Erziehungsmodellen aus und auch die psychische Struktur von Menschen unterscheidet sich je nach kulturellem Kontext. Welche praktischen Herausforderungen sich f|r die Beratungsarbeit aus den Erkenntnissen der kulturvergleichenden Säuglings- und Kleinkindforschung ergeben, stellt das Buch systematisch dar. Dabei werden neben einer angemessenen Beratungshaltung auch kulturell angepasste Interventionen besprochen.