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Dror Burstein

    Dror Burstein crea una letteratura che approfondisce la psiche umana e le complessità sociali, caratterizzata da una voce distintiva che è allo stesso tempo poetica e incisiva. La sua scrittura esplora temi profondi di identità, memoria e la ricerca di significato, risuonando nei lettori attraverso la sua sfumata rappresentazione dei mondi interiori ed esteriori. Come critico, Burstein offre osservazioni acute sull'arte e sulla letteratura contemporanee, consolidando ulteriormente il suo significativo contributo al panorama culturale.

    Emil
    • Emil

      • 238pagine
      • 9 ore di lettura

      Dror Burstein zählt zu den international bekanntesten israelischen Autoren der jüngeren Generation. Mit »Emil« erscheint er nun erstmals auch auf Deutsch. Seit Emil acht Jahre alt war, ist Joel mehr oder weniger allein für seinen geliebten Sohn zuständig, weil Lea, Emils Mutter, bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Ziemlich hilflos war Joel mit der Situation am Anfang, aber irgendwie hat sich im Laufe der Zeit doch alles ganz gut ergeben. Nur dass Emil seinen Eltern so gar nicht ähnelte, konnte niemandem, auch dem Kind nicht, verborgen bleiben. Emil wurde als Säugling adoptiert. Seine leiblichen Eltern, damals selbst fast noch Kinder, verweigerten jeden Kontakt. Aber man wandelt ja durch die selbe Stadt! – und ist es nicht wahrscheinlich, dass man sich irgendwann wenigstens zufällig begegnet? Würde man die Eltern erkennen? Würde man erkannt werden? Suche und Abwehr laufen nebeneinander her und zugleich spannungsvoll ineinander. Als Joel im Alter den Tod nahen fühlt, verfällt er der verrückten Idee, diese Leerstelle in Emils Leben, der inzwischen 38 Jahre alt ist, zu füllen. Er will Emil seinen leiblichen Eltern zurückbringen. Die Kritik nannte Emil ein »stilistisches Meisterwerk des begabten jungen Autors«.

      Emil2013