Randale, Raves und Ruhm
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Alan McGee spielte eine entscheidende Rolle bei der Prägung der britischen Kultur in den letzten dreißig Jahren. Als Gründer von Creation Records brachte er die Musik hervor, die eine Ära definierte. Ein charismatischer Glasgower, der ebenso hart feierte wie die Bands seines berüchtigt ausschweifenden Labels, wurde er selbst zum Star. In Creation Stories erzählt er zum ersten Mal ausführlich seine Geschichte, vom Verlassen der Schule mit sechzehn bis zur Gründung des Living Room Clubs in London, der viele aufstrebende Indie-Bands präsentierte, von der Leitung der Jesus and Mary Chain bis zur Mitgründung von Creation im Alter von nur dreiundzwanzig Jahren. Er entdeckte dann Dance und Acid House, zog nach Manchester und verkehrte im Hacienda, und führte Creation mit Primal Screams Screamadelica in die große Zeit. Sein drogenbedingter Zusammenbruch war dramatisch. Doch als er sich wieder der Nüchternheit näherte, unterschrieb er Oasis und wurde zu einer der prägenden Figuren des Britpop. Er verkaufte das Label an Sony, um einer Insolvenz zu entgehen, und verließ es schließlich 1999, blieb jedoch eine einflussreiche Figur in der Musikindustrie.
