Hans-Arthur Marsiske bietet eine Kulturgeschichte der Weltraumfahrt und kritisiert die einseitige Ausrichtung auf irdische Belange. Er plädiert für ehrgeizigere Projekte wie bemannte Missionen zu Mond und Mars sowie die Suche nach außerirdischer Intelligenz, um eine ausgewogenere Raumfahrtpolitik zu fördern.
Die Zeit der Roboterkriege hat begonnen. Bei den Kämpfen in Afghanistan und im Irak haben sich Roboter für die wesentlichen Streitkräfte längst als unentbehrlich erwiesen. Sie untersuchen Sprengfallen, überwachen verdächtige Personen und greifen aus der Luft mit Raketen an. Bislang werden Militärroboter noch durch Menschen ferngesteuert. Doch schon in 20 Jahren könnten die ersten von ihnen autonom über den Einsatz tödlicher Waffen entscheiden. Damit würde sich eine Entwicklung vollenden, die ihren Ausgangspunkt im Ersten Weltkrieg genommen hat: Die Kriegsmaschinen hätten sich vollständig vom Menschen emanzipiert. Das vorliegende Buch beleuchtet das Thema aus der Perspektive von Sozial- und Naturwissenschaftlern, Philosophen und Schriftstellern. In 18 Essays, Interviews und Erzählungen wird der Frage auf den Grund gegangen, was genau da eigentlich passiert – und ob sich die Entwicklung noch stoppen lässt.