Anarchistische Gewalt wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts zum Schrecken der bürgerlichen Welt. Kein Stein soll auf dem anderen bleiben! , lautete eine Parole. Anschläge mit Gift, Dolchen und Bomben gegen Monarchen und Präsidenten erschütterten Europa. In der langen Liste anarchistischer Morde wurde Kaiserin Elisabeth das erste weibliche Ziel. Die unglückliche Frau Franz Josephs starb gleichsam stellvertretend, als Symbolfigur des Hauses Habsburg. Dabei lebte sie zurückgezogen, spielte in der Politik keine Rolle und galt als scharfe Kritikerin von Adel und Kirche. Anna Maria Sigmund ermittelt anhand des Obduktionsberichtes und anderer Quellen mit kriminalistischem Spürsinn zu den Tatumständen und zeichnet ein packendes Bild der narchistischen Szene im Jahrzehnt der Bomben .
Anna Maria Sigmund Ordine dei libri (cronologico)







Spannend, witzig, kultverdächtig! Eigentlich ist Hermine eine ganz normale Bankangestellte. Niemand würde glauben, dass sie in ihrer Freizeit heimlich mordet. Doch jetzt, mit über fünfzig, ist sie fest entschlossen, sich keine Gemeinheit mehr gefallen zu lassen - eher geht sie über Leichen. Und so muss zuerst Herr Wegner, ein Freund ihres Mannes, dran glauben, wenig später ihr Gatte selbst und schließlich der Investmentbanker Florian. Jedes Mal sieht es nach einem tragischen Unfall aus, denn als passionierte Krimileserin weiß Hermine, wie man seine Spuren verwischt. Und besser, man verscherzt es sich nicht mit ihr - denn ihre Mordlust ist gerade erst geweckt.
Ein Standardwerk zu Lust und Laster im Dritten Reich Das Sexualleben der Deutschen war während der NS-Herrschaft keinesfalls Privatangelegenheit. 'Das Geschlechtsleben bestimmen wir!', verkündete Hitler. Verhütungsmittel waren verboten, Frühehen erwünscht und Abtreibungen standen unter Todesstrafe. Doch Hitlers Plan, einen Homo germanicus heranzuzüchten, scheiterte.
Für das NS-Regime war das Hauptziel geschlechtlicher Beziehungen die Ausbreitung der arischen Rasse, wobei jedes Mittel recht war: von der Ächtung Homosexueller über drakonische Strafen für Abtreibungen bis hin zu Zwangssterilisationen. Die Funktionäre lebten jedoch oft hemmungslos aus, was im Widerspruch zu den strengen Vorgaben stand. Nach der Machtübernahme durch die NSDAP verkündete Hitler, dass die Lebensbeziehungen der Geschlechter geregelt werden müssten. Keine Diktatur hatte zuvor derart rigorose Eingriffe in das Sexualleben ihrer Bürger vorgenommen. Das Dritte Reich zeichnet sich durch einen widersprüchlichen und unmenschlichen Umgang mit Sexualität aus. Die Vermehrung der Deutschen und die Züchtung der arischen Rasse hatten oberste Priorität: Frühehen und uneheliche Kinder wurden akzeptiert, der Vertrieb von Kondomen eingestellt, und Abtreibungen bestraft. Während die Machtelite sich einem ausschweifenden Sexualleben hingab, wurden Beziehungen zwischen 'Ariern' und Juden als Rassenschande geächtet und Homosexualität streng bestraft. Die Wiener Historikerin und Bestsellerautorin Anna Maria Sigmund bietet eine umfassende, gut recherchierte und spannende Darstellung des Themas Sexualität im Dritten Reich.
Wie war das möglich? Jahrzehnte nach dem Ende des Dritten Reiches bewegt diese Frage die Menschen, vor allem auch jüngere, nach wie vor: Wieso hat niemand Hitlers Machtergerifung verhindert? War der Jubel um Hitler nicht überwältigend? Wieso begeisterte Hitler so viele Deutsche? Warum löschte Hitler die Spuren seiner herkunft? Lebte Hitler tatsächlich in einem Wiener Obdachlosenasyl? Kam Hitler nicht aus verworrenen, dubiosen Verhältnissen? Wieso hat niemand Hitler umgebracht? Anna Maria Sigmund orientiert sich an solchen häufig gestellten Fragen und gibt - zum Teil auf der Basis neuer, bisher unbekannter Quellen - fundiert, knapp und schlüssig Auskunft.
Diktátor, démon, demagóg
- 184pagine
- 7 ore di lettura
Vyše šesťdesiat rokov po skončení druhej svetovej vojny a zániku tretej ríše `fenomén` Hitler stále púta pozornosť a vzbudzuje záujem nielen staršej, ale aj mladej generácie. Hitlerov pôvod a mladosť boli celé desaťročia predmetom najbujnejších špekulácií. Medzičasom novosprístupnené archívy a nové pramene priniesli presné fakty o Hitlerových predkoch, pôvode a rodine a umožňujú objasniť mnohé doteraz nezodpovedané otázky. Anna Maria Sigmundová - rakúska historička a novinárka - v tejto publikácii prináša fundované odpovede na najčastejšie diskutovné témy okolo Adolfa Hitlera.... celý text
Rechtschreibung und Zeichensetzung.
- 96pagine
- 4 ore di lettura
Die wichtigsten Regeln der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung in kompakter SMS-Darstellung. Die Reihe „SMS – Schnell-Merk-System“ hilft Schülern der 5. bis 10. Klasse beim schnellen Lernen, beim Wiederholungscheck der Hausaufgaben und bei der Auffrischung von altem Schulstoff. Die häufigsten Fallstricke jedes Schulfachs sind als „Topthemen“ farblich hervorgehoben. Für schnelle Orientierung sorgt das ausgefeilte Navigationssystem in den Umschlagklappen.
Des Führers bester Freund
- 367pagine
- 13 ore di lettura
»Er stand mir in der ersten, allerschwersten Zeit der Partei zur Seite«, erklärte Hitler die Rettung von Emil Maurice vor der Vernichtungsmaschinerie des Dritten Reichs. Maurice, ein vehementer Antisemit, hatte sich in zahllosen blutigen Saalschlachten bewährt und als Mithäftling Hitlers die erste Fassung von Mein Kampf getippt. Die enge Duzfreundschaft bestand, bis Maurice durch seine heimliche Verlobung mit Hitlers Nichte Geli Raubal den Zorn des »Führers« erregte. Brutal beendete dieser die Verbindung – aus Eifersucht, wie man lange Zeit annahm. Doch neu entdeckte, brisante Dokumente entlarven das wahre Motiv: Der Mitbegründer der SS, der in Hitlers Familie einheiraten wollte, besaß jüdische Ahnen! Nach dem Selbstmord von Geli Raubal kam es wieder zur Versöhnung zwischen den Männern, und das Unglaubliche geschah: Hitler ernannte seinen ehemaligen Kampfgefährten gegen den Widerstand Heinrich Himmlers zum »Ehrenarier« der SS. In ihrem akribisch recherchierten Buch beleuchtet die Bestsellerautorin Anna Maria Sigmund ein spektakuläres Kapitel aus der Frühzeit der »Bewegung«.
Erneut begibt sich die renommierte Historikerin Anna Maria Sigmund auf die Spuren von NS-Paradefrauen. Von Künstlerinnen wie Zarah Leander oder Thea von Harbou spannt sie in ihrem akribisch recherchierten Buch den Bogen über Politiker-Gattinnen bis hin zu scheinbar ganz normalen Frauen, die maßgeblich an der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten beteiligt waren. Mit zahlreichen spektakulären Quellen, u. a. Hitlers Briefwechsel mit seiner Geliebten Maria Reiter.
Ženy nacistů II.
- 179pagine
- 7 ore di lettura
Druhý díl souboru o manželkách nacistických pohlavárů a ženách spjatých s ideologií, politikou a existencí třetí říše. V šesti medailonech se před čtenářem otevírá panoramatický pohled na zfanatizovanou dobu, která dokáže deformovat psychiku a jednání lidí. Autorka poučeně vypráví o Gerdě Bormannové, Lině Heydrichové, anglické aristokratce a Hitlerově obdivovatelce Unity Valkyrii Mitfordové, pilotce Hanně Reitschové, anglické manželce Wagnerova syna Winifred Wagnerové a o zvrácené nacistické fanatičce Karoline Rascherové. Bohatý faktografický materiál umožnil rakouské autorce-historičce objektivně a zajímavě vylíčit osudové příběhy těchto žen. Její kniha, stejně jako první díl Ženy nacistů, patří k solidní populárně historické literatuře o období II. světové války.
Nacistické ženy
- 176pagine
- 7 ore di lettura
Odstup od udalostí, súčasný stav historických výskumov dejín tretej ríše a sprístupnenie uzavretých prameňov motivovali Annu Mariu Sigmundovú, aby napísala o vybraných ženách, ktoré kedysi zaujímali významné postavenie v nacistickej spoločnosti po nástupe A. Hitlera k moci. Porovnala početné subjektívne a objektívne pramene, aby sa vyhla špekuláciám a ponúkla čitateľom neprikrášlené životopisy a dramatické osudy ženských spoluhráčov nacistického režimu.
Die verschollenen Tagebücher Franz Josephs
- 216pagine
- 8 ore di lettura
Die Jugendtagebücher Kaiser Franz Josephs galten schon zu seinen Lebzeiten als verschollen. Tatsächlich überdauerte das Manuskript in einem Schlupfwinkel der kaiserlichen Kabinettskanzlei den Zusammenbruch der Monarchie. 1918 unter abenteuerlichen Umständen im letzten Moment vor der Vernichtung gerettet, wurde der wertvolle Fund einem Privatarchiv einverleibt, in dem er - unbekannt und unveröffentlicht - die Wirren des Jahrhunderts überdauerte. Anna Maria Sigmund hat diesem Dokument aus dem prägsamsten Lebensabschnitt des jungen Franz Joseph die informativsten Passagen entnommen, sie mit Zeitschilderungen aus dem Vormärz versehen und reichhaltiges Bildmaterial beigefügt. Die Tagebucheintragungen des jungen Franz Joseph ab 1843 enthalten faszinierende Schilderungen über das Privatleben der kaiserlichen Familie, die Erziehung des späteren Monarchen, die Sommeraufenthalte in Bad Ischl und der bayerischen Verwandten sowie die Bildungsreisen durch die Monarchie. So entstand aus de n einzigartigen Aufzeichnungen des monarchischen Zeitzeugen ein ebenso unterhaltsames wie historisch aufschlussreiches Buch.
Die Frauen der Nazis
- 351pagine
- 13 ore di lettura
Die weibliche Seite des Dritten Reiches. Wer waren die Frauen an der Seite Hitlers und seiner Helfer und welche Bedeutung kam ihnen im NS-Regime zu? Unter Verwendung aufschlussreicher Details aus lange verschlossenen Archiven geht die namhafte Historikerin Anna Maria Sigmund diesen Fragen nach. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Buch, das mit allerlei überraschenden Erkenntnissen aufwartet.
' In Wien war alles schön'
- 240pagine
- 9 ore di lettura
Den markanten Zeugnissen ihrer eher privaten Bautätigkeit gilt dieses Buch - Geschichte und Geschichten von habsburgischen Häusern und ihren Bewohnern. In den über 700 Jahren ihrer Geschichte in Österreich haben sie mit ihren Bauten die österreichische Kulturlandschaft geprägt. Sie haben Lustschlösser und Villen gebaut, Stadtpalais und Jagdhäuser, sich schrullige Klausen und skurrile Burgen eingerichtet und Musterbauernhöfe geschaffen. 40 aus allen Epochen und Stilrichtungen stammenden Bauwerke bieten Einblicke in die mit der österreichischen Landschaft verwobenen Wohnwelt der Habsburger. Zeitgenössische Anekdoten und Zitate machen die ehrwürdigen Gemäuer lebendig, erlauben einen Blick hinter die Fassaden der Häuser und die Teilnahme am Alltagsleben ihrer hochherrschaftlichen Bewohner.Anna Maria Sigmund, geboren in Waidhofen a. d. Thaya/Niederösterreich. Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Wien, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.









