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Andrea Zedler

    Kantaten für Fürst und Kaiser
    Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit
    • 2024

      Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit

      Methodische Öffnung und interdisziplinäre Vernetzung an der Schnittstelle von Geschichts- und Musikwissenschaft

      • 356pagine
      • 13 ore di lettura

      Wann wird Musik zum Medium der Politik, wann ist sie selbst Politikum? Inwiefern trägt die Kenntnis von Musik zu einem tieferen Verständnis politischer Absichten und Prozesse bei, und kann das Wissen über politische Vorgänge die Interpretation musikalischer Ereignisse neu justieren? Neben den inhaltlichen Verbindungen loten Vertreter und Vertreterinnen beider Disziplinen die methodischen Potentiale und Grenzen einer interdisziplinären Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit neu aus. Der Band wirft Schlaglichter auf die einschlägige deutschsprachige Forschung, die zahlreiche Impulse und Richtungen für interdisziplinäre Zusammenarbeiten bereithalten. Interdisziplinäre Perspektiven auf das intrikate Verhältnis von Musik und Politik Musik war ein wesentliches Element frühneuzeitlicher Politik. Diese Grundannahme, die von der Geschichts- und der Musikwissenschaft bis heute höchst unterschiedlich bewertet wird, reflektiert der vorliegende Band aus Sicht beider Disziplinen. Wann wird Musik zum Medium der Politik, wann ist sie selbst Politikum? Inwiefern trägt die Kenntnis von Musik zu einem tieferen Verständnis politischer Absichten und Prozesse bei, und kann das Wissen über politische Vorgänge die Interpretation musikalischer Ereignisse neu justieren? Neben den inhaltlichen Verbindungen loten Vertreter und Vertreterinnen beider Disziplinen die methodischen Potentiale und Grenzen einer interdisziplinären Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit neu aus. Der Band wirft Schlaglichter auf die einschlägige deutschsprachige Forschung, die zahlreiche Impulse und Richtungen für interdisziplinäre Zusammenarbeiten bereithalten.

      Musik und Politik im Europa der Frühen Neuzeit
    • 2020

      Kantaten für Fürst und Kaiser

      Antonio Caldaras Kompositionen zwischen Unterhaltung und höfischem Zeremoniell

      • 586pagine
      • 21 ore di lettura

      Der Band bietet einen umfassenden Einblick in das Kantatenschaffen von Antonio Caldara, einem Zeitgenossen von Georg Friedrich Händel und Alessandro Scarlatti. Caldara hinterließ ein reichhaltiges Œuvre im Bereich der weltlichen Kantate, das jedoch noch weitgehend unentdeckt ist. Die über 350 Kantaten entstanden hauptsächlich zwischen 1709 und 1716 in Rom und bis 1736 in Wien, wobei er für Fürst Francesco Maria Ruspoli und später für Kaiser Karl VI. komponierte. Caldara verstand es, die spezifischen Wünsche seiner Auftraggeber präzise zu erfüllen. Der Band analysiert die Unterschiede in der Kompositionstechnik, den Textgrundlagen und dem soziokulturellen Kontext der Werke. Besonders deutlich wird dies in den musikalischen Anpassungen, die Caldara vornahm, als er 1716 von dem römischen Fürsten in den Dienst des Kaiserhauses wechselte, das eine ganz andere Zeremonialität aufwies. Die Untersuchung dieser Aspekte eröffnet neue Perspektiven auf Caldara's Werk und dessen Bedeutung in der Musikwissenschaft sowie der musikalischen Praxis.

      Kantaten für Fürst und Kaiser