Bookbot

Manfred Chobot

    3 maggio 1947
    Nach dirdort. Gedichte und BildGedichte
    Libůstka si libuje
    Niks ois teata / Nic neš tyjátr
    Genie & Arschloch
    Maui fängt die Sonne. Mythen aus Hawaii.
    Litfass 41. Zeitschrift für Literatur.
    • Die alten Hawaiianer führten ein angenehmes Leben. Sie kannten weder das Schießpulver, noch besaßen sie eine Schrift. Und so wurden auch die Geschichten, die sie sich an den Abenden erzählten, über Jahrhunderte mündlich überliefert - wohl mit ein Grund für deren Lebendigkeit und enormen Reichtum an Phantasie. Der Wiener Autor Manfred Chobot, begeisterter Surfer und Wahl-Hawaiianer, ist den Spuren der Mythen gefolgt und hat die schönsten von ihnen für diesen Band zusammengestellt. Dabei entführt er den Leser in eine dem westlichen Denken oftmals fremde Welt, die geprägt ist vom unmittelbaren Erleben der Natur mitsamt ihren Gefahren, aber auch ihrer wildromantischen Schönheit: Das Meer ist nicht nur Heimstatt menschenfressender Haie und ihrer Götter - es bietet auch die Möglichkeit zu so himmlischen Vergnügungen wie etwa dem Surfen, einem Privileg der Adeligen; aus dem mächtigen Kilauea spuckt die Vulkangöttin Pele ihre glühenen Fontänen, doch eignen sich die Hänge ebenso vortrefflich zum Drachenfliegen. Stets mit einem Körnchen Wahrheit versehen - und oft genug mit einem gehörigen Schuss Humor-, berichten die Legenden von wundersamen Bananenschalen und geheimnisvollen Waldessern, von Geistertänzen, Vogelmenschen sowie von der Macht des Tabus. Und natürlich vom Schlitzohr Maui, das den Himmel hob und die Sonne fing. Ein vergessen geglaubter Schatz voll exotischem Flair, der jeden Leser in seinen Bann zieht.

      Maui fängt die Sonne. Mythen aus Hawaii.
      4,5
    • Genie & Arschloch

      • 279pagine
      • 10 ore di lettura

      Berühmte Schriftsteller, Musiker und Künstler glänzen, locken und verführen. Mit so manchen meint man vertraut zu sein, kennt zumindest deren Werke. Sie sind die Sterne auf dem künstlerischen Himmel – andere glänzen weniger. Indes verbergen sich oftmals hinter der Fassade menschliche Schwächen und Fehler. Schaut man allerdings näher hin, fällt auf, dass nicht alles, was golden glänzt, auch wertvoll ist. So manche Schattenseite offenbart sich. Im Vordergrund steht ein künstlerisches Werk, jedoch dahinter agiert ein Mensch; das Werk stellt eine direkte Verbindung zum Leser, Betrachter, Zuhörer her, doch selbst die genialsten Geister sind nicht frei von Fehlern und Irrtümern. Man mag behaupten: Das Werk ist der Weg. Oder man mag entgegnen: Der Weg führt zum Werk. Genie & Wahnsinn oder Genie & Arschloch. Die Grenzen sind fließend. Anhand von Streiflichtern durch die Biografien exemplarischer berühmter Männer und Frauen soll so manches Bild des Genies zurecht gerückt werden. Die in diesem Band Beschriebenen: Gottfried Benn, Richard Billinger, Johannes Brahms, Bert Brecht, Ernest Hemingway, Wassily Kandinsky, Katherine Mansfield, Pablo Picasso, Arthur Rimbaud, Arno Schmidt, Franz Stelzhamer, Karl Valentin und Richard Wagner.

      Genie & Arschloch
      4,0
    • Niks ois teata / Nic neš tyjátr

      • 98pagine
      • 4 ore di lettura

      Básne excentrického rakúskeho básnika vo viedenskom dialekte v experimentálnom, slovenskom nárečovom preklade.

      Niks ois teata / Nic neš tyjátr
      4,0
    • Libůstka si libuje

      • 120pagine
      • 5 ore di lettura

      Představujeme básníka s ošidným rakouským příjmením, nadto autora nesnadno uchopitelné poezie, jenž až se zaumným potěšením píše tu a tam ve vídeňském dialektu (gurmánsky si vychutnejte překlady jeho vídenštiny), básníka každodenní poezie, básníka elegantní nasranosti, básníka epitafů na hroby jeho přátel…

      Libůstka si libuje
      4,0
    • Manfred Chobot versammelt humorvolle Geschichten über Wiener Typen, die er in der "Shopping City Ost" und an der Donau entdeckt hat. Er beleuchtet Alltagsszenen und skurrile Charaktere, wie den Vereinsmeier, und thematisiert den Wiener Einkaufsstil sowie die Eigenheiten der Stadtbewohner.

      Lebenslänglich Wichtelgasse. Erkundungen aus Wien
    • In "Das Hortschie-Tier und Die Lurex-Frau" von Manfred Chobot entfalten sich über 130 Kurzgeschichten, die einen pointierten Hyper-Text-Kosmos zwischen Sein und Schein kreieren. Chobots Geschichten sind reichhaltig und anregend, inspiriert von eigenen Erlebnissen und der absurden Realität. Illustrationen von Walter Schmögner ergänzen das Werk.

      Das Hortschie-Tier und Die Lurex-Frau. Hyper-Texte
    • Die Kärntner Dialektliteratur von Bernhard C. Bünker behandelt aktuelle Themen wie Umweltschutz, Ausgrenzung und Geschichtsvergessenheit. Seine Sprache wird als zart, lyrisch und kompromisslos beschrieben. Bünker verstand Heimat als sozialen Ort mit ökologischer und solidarischer Verantwortung.

      Olle im Doaf. Erzählungen, Satiren und Gedichte
    • Hawai¿i

      • 280pagine
      • 10 ore di lettura
      Hawai¿i
    • Reise nach Unterkralowitz

      Roman

      • 192pagine
      • 7 ore di lettura

      Reise nach Unterkralowitz beschreibt ein Familienpanorama über vier Generationen hinweg. Warum der Großvaterüberhaupt für den Kaiser Franz Joseph in den Krieg gezogen ist; warum der Vater unter den Nazis plötzlich u. k., unabkömmlich war und sich dennoch nie bei der NSDAP eingeschrieben hat; wie der Sohn sich auf die Suche nach seiner eigenen Vergangenheit im Osten macht und mit seinem kleinen Kind nach Unterkralowitz aufbricht, um etwas zu finden, das er in seiner anderen Heimat Wien nicht finden kann. Begleitet werden die beiden von Erinnerungen an die Schatten ihrer Vorväter und von anderen skurillen Verwicklungen einer ganz normal verrückten Familie.

      Reise nach Unterkralowitz
    • Udo Jürgens war niemals in New York – und Manfred Chobot war noch nie auf einem Kreuzfahrtsschiff. Aber wenn schon, dann gleich vier Monate lang und einmal rund um die Welt. Anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit haben Dagmar und Manfred Chobot eine Weltreise unternommen. Vier Monate zumeist auf engstem Raum mit einer Menge netter Mitreisender, aber auch mit einem Haufen Minder-Netter, um es nett auszudrücken. An Bord befinden sich fast 1.100 Menschen, sodass sich das Schiff mit einem Dorf vergleichen lässt. Manfred Chobot plaudert mit den Passagieren, warum sie diese Reise gebucht haben und lässt sich Eindrücke vom Bordleben und von Landausflügen schildern. Die absurd-komischen, seltsamen, aber auch geradezu schrecklichen Geschichten dieses Bandes sind das lesenswerte Resultat dieser Reise rund um den Globus.

      In 116 Tagen um die Welt - ein Logbuch
    • Das Killer-Phantom

      36 Mini-Krimis

      Sollten Sie jemals gefragt werden, ob Sie eine Luxuslimousine besitzen möchten, lehnen Sie kategorisch ab! Sie könnten belogen, betrogen, bestohlen oder hinterzogen werden. Gehen Sie bitte auch der Frau ohne Gesicht aus dem Weg. Sie tötet scheinbar wahllos, hinterlässt überall ihre DNA-Spuren und ist trotzdem nicht zu fassen. Das kriminaltechnische Labor stößt an die Grenzen der Möglichkeiten. Selbst das Spital ist kein Ort zur Erholung. Was macht ein Mann, wenn seine Ehefrau von ihm mehr Geld verlangt? Er überfällt eine Bank, wie sollte er sonst die Bedürfnisse seiner Frau befriedigen. Aus Neid, Gier, Liebe, Hass, Missgunst, Unvernunft, Gewissenlosigkeit und Genialität werden an allen Ecken und Enden große und kleine Verbrechen verübt. Es wird missbraucht, vergiftet, erschossen und erwürgt. Die Moral bleibt auf der Strecke. Wer denkt, dass alles nur erfunden sei, der ist auf der falschen Spur. Manfred Chobots Mini-Krimis beruhen auf Tatsachen, auf wahren Begebenheiten. Der Mimi ist das egal, weil sie nun endlich die Mini-Krimis weiterlesen kann. Die Verbrechen im Folgeband zum „Doktor Mord“ sind nämlich die einzig wahre Bettlektüre.

      Das Killer-Phantom
    • Doktor Mord

      52 Mini-Krimis

      • 220pagine
      • 8 ore di lettura

      Kein Tag ohne Krimi, denn bekanntlich geht die Mimi ohne Krimi nie ins Bett. Warum sollte Mimi nicht endlich einmal mit einem Mini-Krimi zu Bett gehen? Nichts spricht dagegen! Kriminalfälle, wohin man blickt, nix als Kriminelle, soweit die Augen blicken, die Ohren hören und die Sinne reichen: in Zeitungen, in Zeitschriften, im Fernsehen, im Internet, in allen Medien rund um die Uhr und rund um den Globus: Tatorte, Kleinkriminelle, Eheleute, Politiker (Es gilt die Unschuldsvermutung!), Steuerhinterzieher, latent unschuldige Unschuldslämmer, Nebenerwerbsgangster, Profis, Manager, dicke Fische (Es gilt die Unschuldsvermutung!), Beamte (Das Verfahren wurde eingestellt!), Betrüger, gnadenlose Brutalos, Mörder, Brandstifter, Entführer, Anfänger, Fortgeschrittene, Räuber, Leute, die sogar Bettler berauben, Wiederholungstäter, Ermittlerinnen, Kommissare beiderlei Geschlechts, Sonderkommissionen, in allen Städten SOKOs, regional und international – sowie Menschen, wie Du und ich.

      Doktor Mord
    • Florian Floh

      Mit Illustrationen von Ernst Zdrahal

      • 153pagine
      • 6 ore di lettura

      Als Bernd mit seinen Freunden in den Zoo geht, hört er plötzlich eine Stimme. Auf seiner Hand sitzt ein winziger Floh, der beschlossen hat, sein Freund zu werden. Der kleine Floh Florian entpuppt sich bald als vorlauter, übermütiger, zu jedem Schabernack aufgelegter Spielgefährte. Die Abenteuer von Florian Floh sind von Ernst Zdrahal mit charaktervollen Schwarz-Weiß-Zeichnungen illustriert. Für Kinder ab acht Jahren

      Florian Floh
    • Mich piekst ein Ameisenbär

      Weltgeschichten

      • 245pagine
      • 9 ore di lettura

      Manfred Chobots „Weltgeschichten“ sind kurze, pointenreiche Erzählungen, die sich in unterschiedlichen Gegenden ansiedeln, an Orten, die kreuz und quer über die Weltkugel verteilt sind. Sie handeln von skurrilen Situationen, in die man geraten, und von seltsamen Menschen, denen man auf der Welt begegnen kann. Die Globalisierung rückt alles näher zusammen: Bauernfänger und Überzeugungskünstler, Schlitzohren und Artverwandte. Die einen hauen ums Ohr, die anderen werden gehauen. Aus der Ferne erhalten Geschichten eine neue Dimension, mal klemmt eine Flugzeugtür, mal bricht der Reichtum aus, mal enden ver-trauenswürdige Bekanntschaften mit einem überzogenen Bankkonto. Jeder muss selbst damit fertigwerden! Überall hält das Leben Tücken für die Menschen parat. Manche Dinge meint man zu kennen und erlebt sie dennoch aufs Neue. Wir lernen: Eine Weltreise erweist sich als machbar mit 20 Euro Barschaft. Schließlich: Wer nimmt nicht gerne Gratisgeschenke? „Von der Mama hatte er geerbt. Um sich die Pazifik-Reise zu leisten, verkaufte er einen Fischteich. Das war der Grund, weshalb ein Entmündigungsverfahren eingeleitet worden war. Denn da existiert noch eine Cousine. “Ein normaler Mensch verkauft keinen Fischteich, um mit dem Geld in den Pazifik oder sonst wohin zu reisen".

      Mich piekst ein Ameisenbär
    • Satire stammt aus dem Lateinischen und bedeutet eine mit verschiedenen Früchten gefüllte Schüssel, ein buntes Allerlei. Manfred Chobot und Gerald Jatzek haben Texte von H. C. Artmann über Beppo Beyerl, Ignaz Franz Castelli, Heli Deinboek, Christian Futscher, Elfriede Gerstl, Fritz Grünbaum, Eva Laber, Christine Nöstlinger, Andreas Okopenko, Alfred Polgar, Helmut Qualtinger, Karl Kraus, Jura Soyfer und Hugo Wiener bis Helmut Zenker zusammengestellt, die ein Panorama über mehr als 100 Jahre Wiener Satire bieten. In den Texten spiegelt sich eine Haltung, die von heiterem Spott bis zur düster melancholischen Totaldesillusion reicht. Die Autorinnen und Autoren demonstrieren eine verkehrte Wiener Welt, sie stellen die Deformation von Mensch und Gesellschaft bloß und üben mitunter beißende Kritik an den Zuständen. Dadurch entsteht ein unverwechselbares Mosaik Wiens und der Eigenart dieser Stadt von der Donaumonarchie bis in unsere Gegenwart.

      Schmäh ohne, aber echt
    • »Als ich am nächsten Morgen aufwachte, erstaunte es mich nicht, das Zimmer von strahlender Sonne erhellt zu sehen, d enn ich hatte nachts sehr deutlich und farbenfroh geträumt. Ich träumte, also bin ich, dachte ich und begann, meinen Körper zu fühlen …« – August Strindberg

      Die Wunderwelt, durch die ich schwebte
    • Versuch den Blitz einzufangen

      Roman

      • 188pagine
      • 7 ore di lettura

      Drei Generationen Frauenleben. Die Fortsetzung von Manfred Chobots komischem Familienroman „Reise nach Unterkralowitz“ – nun kommen die Frauen zu Wort. Chobot zeichnet ein Gegenporträt in drei Generationen, von starken Frauen und den Fährnissen des Lebens, durch die sie gehen mussten. Bleibt nur noch, den genauen Grad der Verwandtschaft zum berühmten Schlagersänger Freddy zu klären. Da scheint es ein Geheimnis zu geben, dem sich der Erzähler mit seiner ironischen Sicht auf die Welt an die Fersen heftet.

      Versuch den Blitz einzufangen
    • Blinder Passagier nach Petersburg

      Essays und Interviews

      • 264pagine
      • 10 ore di lettura

      Erstmals versammelt ein Buch Manfred Chobots sechzehn Essays und Interviews. Seine Recherchen und Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und Kunstkataloge sowie Radio-Features. Ungewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten nahezu über ein Jahrhundert rücken unter anderem in den Focus, wie Franz Jung, Arnolt Bronnen, Max Riccabona, Christian Loidl, Christine Nöstlinger, in Gesprächen der spanische Schriftsteller Jorge Semprún, der Pionier von „Fluxus“ Wolf Vostell oder der Gründer des Gugginger „Haus der Künstler“ Leo Navratil, in liebevolle Nähe die langjährigen Freunde Othmar Zechyr, Karl Anton Fleck und Alfred Hrdlicka. Gesucht wird ein Mann namens FRANZ JUNG. Ihm wird vorgeworfen, am 21. April 1920 den Fischdampfer „Senator Schröder“ bei der Ausfahrt aus dem Hafen Cuxhaven mit Unterstützung zweier Komplizen in seine Gewalt gebracht und eine Kursänderung nach Russland erzwungen zu haben. Er sei Delegierter der Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands und reise in deren Auftrag nach Moskau, um dem Genossen Lenin über die revolutionäre Lage in Deutschland zu berichten und mit ihm wegen der Aufnahme der KAPD in die „Dritte kommunistische Internationale“ zu verhandeln.

      Blinder Passagier nach Petersburg
    • Chobot bleibt

      Portrait - Bilder und Texte

      • 283pagine
      • 10 ore di lettura

      CHOBOT BLEIBT, soviel ist sicher. Dass der Wiener Schriftsteller Manfred Chobot heuer seinen sechzigsten Geburtstag feiert und seit über vierzig Jahren schreibt, belegt der aus diesem Anlass entstandene Band. Der erste Teil gibt eine repräsentative Auswahl aus den unterschiedlichen Genres, die Chobots umfassendes Werk ausmachen. Von den ersten sprachspielerischen Unternehmungen der sechziger Jahre bis zur jüngsten Prosa finden hier auch bislang unveröffentlichte Texte ihren Platz. Den zweiten Teil dieses Bandes haben etwa sechzig AutorInnen, RezensentInnen und Bildende KünstlerInnen mit ihren Beiträgen zum Werk und zur Person Chobot gestaltet. Durch Biographie, Werkverzeichnis und Rezensionen ergänzt erhält die entstandene Publikation auch den Charakter eines reich bebilderten Lesebuches und Nachschlagewerks, das sowohl Chobot-Kenner anspricht, als auch jene, die sich neu an das Werk dieses Autors heranwagen und einen ersten Eindruck gewinnen wollen.

      Chobot bleibt
    • Karl Anton Fleck, 1928 in Wien geboren und 55-jährig verstorben, war Zeichner, Maler, Dichter und Jazzmusiker. Nach seiner Rückkehr aus Schweden wurde er 1961 Mitglied der Wiener Galerie „Zum roten Apfel“, die als Gegenpol zu den Abstrakten in der Galerie nächst St. Stephan gilt. Im selben Jahr spielte er im Pechoc-Trio das erste Free-Jazz-Konzert in Österreich im Forum Stadtpark Graz. Später trat er „Der Kreis“ und 1982 der Secession bei. Flecks Gesamtwerk, das zwischen 1951 und 1983 entstand, umfasst schätzungsweise 3000 Arbeiten, von denen 120 in der Sammlung Leopold sind. Bis heute blieb sein Schaffen wissenschaftlich unbearbeitet. Ab Mitte der 60er-Jahre gewinnen Themen wie Konsumverhalten, Identität und Umweltpolitik an Bedeutung. Er erschafft grotesk mutierte Wesen wie Gehirnadapter und Industriehunde, die die verschwommenen Grenzen zwischen Mensch und Technik verdeutlichen. Flecks Darstellungen reflektieren die Fragilität zwischen biologischer und künstlicher Existenz. Seine Porträts und Landschaften werden zu massenmedialen Körper-Objekt-Maschinen im Sinne von Marshall McLuhan. Sein Selbstbildnis dient oft als Ausgangspunkt, um seine eigene Verfremdung zu dokumentieren. Mit seinen visionären Arbeiten kritisiert er bereits ab 1966/67 die heutige Biopolitik und Biomacht.

      Karl Anton Fleck, anthropologische Maschine
    • Der Wiener Brunnenmarkt

      • 136pagine
      • 5 ore di lettura

      Der Wiener Brunnenmarkt – eine europäische Rarität – ist einer der längsten Straßenmärkte Europas, über einen halben Kilometer lang, mit etwa 200 Ständen. Täglich um sechs Uhr morgens werden sie aufgebaut und zwölf Stunden später am Abend wieder weggeräumt. Eine Menge Arbeit, nämlich bei jedem Wetter, das ist nicht jedermanns Sache. Die meisten Stände für Obst und Gemüse werden heute von Türken betrieben. Inder und Pakistani haben sich auf Textilien spezialisiert. Zwischen Geschäftslokalen wie dem Istanbul-Juwelier, dem Fleischhauer Suleyman oder speziellen Okkasionsläden findet man echte Wiener Beisln, Kebab-Stände und Szene-Lokale. Petra Rainer hat mit ihrer Kamera viele Monate die Details der Gesichter und des Marktes eingefangen. Ihre präzisen Fotografien mit hohem ästhetischen Anspruch führen den Leser auf eine spannende Fernreise inmitten von Wien. Der renommierte Autor Manfred Chobot lässt die Menschen am Brunnenmarkt zu Wort kommen und erzählt in poetischen Bildern vom Leben und Treiben dieses einzigartigen Marktes.

      Der Wiener Brunnenmarkt
    • Der Hof

      • 125pagine
      • 5 ore di lettura
      Der Hof