Die letzten Tage mit Adolf Hitler
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Die authentischen Aufzeichnungen von Erich Kempka sind ein interessantes zeitgeschichtliches Dokument, das den subjektiven Blick eines Mannes beschreibt, der seit den frühen 30er Jahren eng und persönlich mit Adolf Hitler verbunden war. Kempka, Hitlers persönlicher Chauffeur, schildert die Jahre, die er mit Hitler von 1932 bis zu dessen Tod verbrachte. Ein großer Teil ist den letzten Tagen Hitlers im Bunker gewidmet sowie der anschließenden Einäscherung seiner und Eva Brauns Überreste, an der Kempka beteiligt war. Dieses Dokument kann mit den Aufzeichnungen von Hitlers Sekretärin Traudl Junge verglichen werden, die teilweise ihren Blick ergänzt. Kempka lebte an Hitlers Seite und verehrte ihn, ähnlich wie T. Junge und viele andere Mitarbeiter Hitlers, als Persönlichkeit, ohne von den meisten nationalsozialistischen Gräueltaten zu wissen. Er beschränkt sich ausschließlich auf unmittelbare persönliche Erlebnisse mit Hitler und erwähnt keinen politischen oder gesellschaftlichen Kontext, noch reflektiert er über Ideologie und Krieg. Er erzählt einfach von dem, was er erlebt hat.


