Die Geschichte der Melodien ist die Geschichte eines Mythos über vier Jahrhunderte hinweg. Im Italien der Renaissance arbeitet der Alchimist Castiglio mit seinem Famulus Andrea an der Verwirklichung eines Traums: Durch bestimmte Melodien soll der Mensch im Guten wie im Bösen beeinflusst werden können. Castiglios Ideen sind edel, aber in der Wahl der Mittel ist er skrupellos – und das Böse pflanzt sich fort bis in die Gegenwart.
Helmut Krausser Libri







Ganz neues Modell: Leute die Kinder kriegen, müssen Kindergeld blechen. Davon werden die Renten bezahlt. Die Leute würden weniger Kinder kriegen. Mehr Rentner würden verhungern. Allen geholfen. Super. (Helmut Krausser/„März“)
Helmut Kraussers auskunftfreudige Tagebücher - eine Mischung aus Werkstattbericht, provozierenden Äußerungen zum Kulturbetrieb und sehr privaten Notizen.
Zwölf Texte unterschiedlichen Stils sind hier zusammengeführt, eine weite Palette, in der angelsächsische Leichtigkeit neben nüchternem Sarkasmus steht, bildmächtige Innigkeit neben abgefeimten Sprachspiel, ironisch gebrochener Hymnenfuror neben neupetronischer Satire. Auseinandersetzungen mit der Tradition finden sich ebenso wie magischer Realismus, surreale Gemälde, verdichtete Miniaturen voll Witz und Hintergründigkeit – bis hinein in die Abgründe des scheinbar Unspektakulären.
Zwei ungleiche Rivalen
Puccini und Franchetti
Die Doppelbiografie zweier exaltierter Musiker und Lebemänner Baron Alberto Franchetti war Giacomo Puccinis größter Rivale. Mit seinen Opern feierte er internationale Erfolge und galt als Verdis Nachfolger. Was seine Vorliebe für Automobile und seine Erotomanie angeht, übertraf er Puccini noch um ein Vielfaches. Seine Duelle, Autorennen und skandalösen Ehen füllten die Klatschspalten der italienischen Presse. Doch während sich Puccinis Ruhm stetig steigerte, sank Franchettis Stern plötzlich ohne erkennbaren Grund. Eine spannende Spurensuche, minutiös recherchiert, stilistisch brillant, intelligent und unterhaltsam erzählt. Ausstattung: 8 S. s/w-Abb.
Die Jagd nach Corinna
- 126pagine
- 5 ore di lettura
Januar
Tagebuch des Jahres 2001
Sexuell korrekte Formulierung: Du bist interessant genug, daß ich dich kennenlernen möchte, und obwohl mir als Geistwesen unbekannt, bist du keineswegs visuell derart abstoßend, daß wir nicht auch sofort vögeln könnten. (Helmut Krausser/„Januar“)
Oktober
- 117pagine
- 5 ore di lettura
Juli
- 379pagine
- 14 ore di lettura
In diesen wunderbaren Skizzen aus dem Intellektuellenleben begegnet man allem, was dieses Leben eben wunderbar macht.' (Die Welt)
Auf weißen Wüsten. Die besten Gedichte
- 157pagine
- 6 ore di lettura
Helmut Krausser zeigt in seiner Auswahl der besten Gedichte ein breites Spektrum an Tonlagen, von witzig bis ernst. Er belebt traditionelle Formen wie den Alexandriner und verfasst sowohl strenge Sonette als auch humorvolle Reime, wodurch er eine gelungene Verbindung von Tradition und Moderne schafft.

