Wie standen die Nationalsozialisten zu Religion und Kirche – und speziell zu Martin Luther? Wie verhielten sich Christen in Deutschland zum Reformator und seinem „Erbe” in der NS-Zeit? Und wie entwickelte sich das Verhältnis zwischen Staat und Kirchen in jenen zwölf Jahren? Diesen Fragen geht der Katalogband zur Ausstellung nach. In das Jahr 1933 fielen die Feierlichkeiten zu Luthers 450. Geburtstag, aber auch die Konflikte zwischen „Bekennender Kirche” und „Deutschen Christen”. Bis 1938 nahmen die Bezüge auf Luthers antijüdische Spätschriften deutlich zu. Und auch während des Zweiten Weltkriegs wurde Luther von verschiedenen Akteuren „vereinnahmt”: zur Legitimation des Kriegs – aber auch, um ein „Widerstandsrecht” gegen das Unrechtsregime herzuleiten.
Stiftung Topographie des Terrors Ordine dei libri (cronologico)



Das Gesicht des Gettos
Bilder jüdischer Photographen aus dem Getto Litzmannstadt 1940 - 1944 ; [Katalogband zur gleichnamigen Präsentation]
- 95pagine
- 4 ore di lettura
Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung enthält zahlreiche Bilder jüdischer Photographen aus dem Getto Litzmannstadt. Die jüdischen Photographen sollten im Auftrag des Judenrats das Getto als funktionierenden und für die deutsche Kriegswirtschaft hilfreichen Produktionsstandort dokumentieren. Die Hoffnung bestand darin, durch Arbeit die Überlebenschancen der Insassen zu erhöhen.