Bookbot

Peter Henisch

    27 agosto 1943

    Peter Henisch è un autore austriaco la cui opera si addentra spesso in temi personali e storici, in particolare le complesse relazioni tra padri e figli e la ricerca dell'identità nel contesto del passato. Il suo stile letterario è caratterizzato da una profonda introspezione e un linguaggio poetico. Henisch esplora come le narrazioni personali possano intrecciarsi con eventi sociali e storici più ampi, offrendo ai lettori profonde riflessioni sulla memoria, il trauma e l'eredità. I suoi scritti rivelano frequentemente le sottili sfumature della psiche umana e i modelli intergenerazionali.

    Peter Henisch
    Der Mai ist vorbei
    Siebeneinhalb Leben
    Kommt eh der Komet
    Bali oder Swoboda steigt aus
    Steins Paranoia
    Negatives of My Father
    • Negatives of My Father

      • 190pagine
      • 7 ore di lettura

      Negatives of my Father explores the special relationship between the author and his father, a well-known press photographer, to reflect the generation conflict which was intensified by his father's absences and actions during World War II. Both the press photographer and the writer are artists, exploiting reality as material for their respective arts, but they hold contrasting views of reality and cannot resolve their artistic and moral differences. The father, proud of his achievements as a war photographer, feels that he could carry out his duties without involvement in the moral issues, while the son rejects this attitude as an abrogation of moral responsibility. After his father's death the son reaches a more sympathetic understanding of his father's point of view.

      Negatives of My Father
      3,8
    • Max Stein, in Kanada geboren, strebt danach, ein guter Österreicher zu sein. Doch eines Tages wird ihm klar, dass dies nicht mehr so einfach ist. Mit seiner zehnjährigen Tochter betritt er eine Trafik, um eine Zeitschrift zu kaufen, und hört einen Satz, der in der Gesellschaft oft unreflektiert bleibt. Dieser Satz, der in eine breitere Öffentlichkeit dringt, lässt Stein nicht los und wird zu einer fixen Idee für ihn. Er erkennt, dass er darauf hätte reagieren müssen. Die Entwicklung, die folgt, ist sowohl tragisch als auch komisch, und Max fühlt sich zunehmend isoliert, während er sich in eine kleine Wohnung zurückzieht. Dort wird er von der Erinnerung an seinen verstorbenen Großvater heimgesucht, der ihn auffordert, die Dinge zu klären. An dem Ort, an dem er seine Stimme hätte erheben sollen, trifft er Clarissa, eine Frau, die sich mit der Vergangenheit auseinandersetzt und bereits ihren Rückflug gebucht hat. Trotz seines Unbehagens in seiner österreichischen Identität kann Max sich nicht von ihr lösen. Die Geschichte entfaltet sich zwischen persönlichen Konflikten und gesellschaftlichen Herausforderungen, während Max versucht, seinen Platz in einer komplexen Welt zu finden.

      Steins Paranoia
      4,7
    • Kommt eh der Komet

      Eine Erzählung

      • 144pagine
      • 6 ore di lettura

      Drei abgerissene Typen, denen das Glück in die Hände fällt. Aber was macht man mit dem Glück? Drei Vagabunden treffen sich auf der Landstraße. Bei Nestroy hießen sie Leim, Knieriem und Zwirn, hier sind es Scheck, Glasl und Kuli. Ein ausgestiegener Bankangestellter, ein ewiger Student und ein verhinderter Schriftsteller. Und natürlich spielt auch der Komet eine Rolle, der - geht es nach Knieriem bzw. Glasl - unweigerlich mit der Erde zusammenstößt. Die Szenen spielen in Ulm, Paris und Wien, aber auch, nicht zuletzt, in den Köpfen der drei Protagonisten. Von denen hat jeder seine aparte Passion. Scheck leibt seine Peppi, Kuli produziert sich als Reserve-Don Juan, Glasl trinkt und wartet auf den Kometen. Leim, Knieriem und Zwirn waren Handwerksgesellen auf der Wanderschaft - ihre Welt war nicht heil, aber intakt. Scheck, Glasl und Kuli sind Ausbrecher, jeder auf seine Weise geflohen aus der Wirklichkeit, die sowohl kaputt ist als auch kaputt macht. Bei aller Ironie, bei aller Freude an dem vom großen Vorbild inspirierten Sprachspiel, hat Henischs Text seinen bitteren Ernst. Genau die Anpassung an gutbürgerliche Biederkeit, die bei Nestroy zum Happy-End führt, leitet hier die Katastrophe ein.

      Kommt eh der Komet
      3,0
    • Siebeneinhalb Leben

      Roman

      • 126pagine
      • 5 ore di lettura

      Der Autor Paul Spielmann, der auf einer Bank im Park sitzt und schreibt, ist irritiert. Wer ist der Mensch, der plötzlich auftaucht und ihm zu nahe rückt? Bildet sich der doch tatsächlich ein, dass es in Spielmanns Roman „Steins Paranoia“ um ihn geht. Er heißt Max Stein, wie der Protagonist, und anscheinend gibt es auch Parallelen zwischen seiner Geschichte und der im Roman. Am nächsten Tag setzt sich Spielmann auf eine andere Bank, wird den Quälgeist aber nicht los. Als er beschließt, ab sofort zu Hause zu arbeiten, beginnt Stein, Spielmanns Entführung vorzubereiten. Spielerisch wechselt Peter Henisch die Ebenen zwischen Fakten und Fiktion, zwischen Leben und Literatur, wie das nur ein ganz großer Erzähler kann.

      Siebeneinhalb Leben
      3,5
    • Großes Finale für Novak

      • 295pagine
      • 11 ore di lettura

      Ein Roman mit Knalleffekt und voll leiser Ironie: komisch, tragisch, furios! Novak entdeckt die Welt der großen Gefühle spät und ausgerechnet im Krankenhaus. Weil ihm sein Zimmergenosse Nacht für Nacht den Schlaf raubt, leiht ihm die indonesische Krankenschwester Manuela ihren Walkman samt Kassetten und infiziert ihn so mit ihrer Liebe zur Oper. Aus dem Krankenhaus entlassen, findet er nicht so recht in sein gewohntes, gewöhnliches Leben zurück. Manuela hat ihm die Ohren geöffnet, allerdings auch für die Zumutungen des lärmenden Alltags, für Rasenmäher, Pressluftbohrer und seine Frau Herta. Während er weiter seinem Laster frönt und Opern hört, vermutet sie hinter seiner Leidenschaft die Liebe zu einer anderen Frau. So falsch liegt sie damit auch nicht. Doch Manuela ist plötzlich verschwunden. War sie nur ein Trugbild auf der Bühne von Novaks späten Träumen? Oder hat Herta etwas mit ihrem stillen Abgang zu tun? Das Finale ist auch ohne sie große Oper: grausam dramatisch.

      Großes Finale für Novak
      3,9
    • Der Jahrhundertroman

      • 288pagine
      • 11 ore di lettura

      Als Buchhändler war der alte Herr Roch stets von Büchern umgeben, nun hat er selbst einen „Jahrhundertroman“ geschrieben. Es soll darin um Literatur gehen – von Musil und Roth bis zu Bachmann und Handke. In Geschichten, in denen der Möglichkeitssinn die Wirklichkeit oft ausblendet. Die Studentin Lisa, Kellnerin in Rochs Stammcafé, soll das Manuskript für ihn abtippen. Da sie Rochs Schrift nicht lesen kann, will er ihr diktieren, doch alles ist heillos durcheinandergekommen. Zwischen dem alten Mann, der voller Geschichten steckt, und der jungen Frau, die ihm nicht alles glaubt, entwickelt sich eine ambivalente Beziehung. Doch Lisa hat auch andere Sorgen: Ihre Freundin Semira soll abgeschoben werden. Kann Rochs Bücherlager ihr Zuflucht bieten?

      Der Jahrhundertroman
      3,0
    • Ein umfangreicher Roman vom Etwas-Anders-Sein Peter ist nicht ganz schwarz – aber schwarz genug. Jedenfalls zu schwarz für die Verhältnisse, in die er 1946 als Sohn einer Wiener Schaffnerin und eines US-Soldaten hineingeboren wird. Später verlässt er Wien und landet in einer Pianobar in New Orleans. Am Klavier erzählt er sein Leben. Wien und New Orleans, schwarz und weiß, Heiterkeit und Verzweiflung sind Kontrapunkte einer Geschichte, die man, wie manche Melodien, nicht mehr vergisst.

      Schwarzer Peter
      3,6