Che fine ha fatto Grigo?
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Peter Härtling fu uno scrittore e poeta tedesco la cui opera arricchì notevolmente la letteratura tedesca. La sua scrittura fu caratterizzata da una profonda intuizione della psiche umana e dei temi sociali. Härtling intrecciò magistralmente poesia e prosa, e il suo stile unico lasciò un segno indelebile nella letteratura tedesca.







Druckschrift. 25 Geschichten
Eine Sammlung eigener Lieblingsgeschichten bekannter Autoren (von der Grün, Kunze, Hein u.a.).
Der vor zwanzig Jahren zum ersten Mal erschienene Roman "Hölderlin" von Peter Härtling markiert einen Wendepunkt im Werk des Autors. Der Roman wurde zu einem Vorbild für die literarisch-biographische Erforschung eines Künstlerlebens, das in seinen menschlichen und geschichtlichen Spannungen von ungeahnter Aktualität geblieben ist. Mit Sachkenntnis und Sensibilität, literaischer Phantasie und Einfühlungsvermögen gelingt es Härtling, Friedrich Hölderlin als Mensch und Poet zu beschreiben, sein Leben und seine Zeit so zu entwerfen, daß sie für uns lebendig werden. Dabei vermag es Härtling, den politisch bewegten Hölderlin, aber auch den liebenden neu und differenziert zu beschreiben. Der Roman ist jedoch nicht nur eine inzwischen berühmt gewordene Version von Hölderlins Leben, so wie es gewesen sein könnte, er ist auch ein Novum in der Art, wie Härtling seinen eigenen Arbeitsprozeß und seine Beziehung zu Hölderlin, seinem Werk und der Landschaft, aus der er schöpft, in den Roman integriert hat.
Ein ergreifendes, zutiefst persönliches Buch über eine Grenzerfahrung und deren Aufarbeitung »Der Schmerz, der mich weckte, drehte sich aus dem linken Handgelenk, fräste sich durch den Arm, der schwer und heiß wurde, erreichte die Schulter, lief auseinander, breitete sich als Gitter über die Brust aus, er lastete mit jedem Atemzug mehr und mehr, ein Panzer, der mir die Luft raubte, der mich zunehmend einschnürte und mir Angst machte.« Mitten in der Nacht erleidet Peter Härtling einen schweren Herzinfarkt, der Notarzt bringt ihn in die Klinik. Intensivstation. Operation. Es folgen ein Lungenödem und ein Hirnschlag und eine zweite Operation. Mit staunenden Augen, sensibel reflektierend beschreibt Härtling seine Wahrnehmungen und Erfahrungen, die Auseinandersetzungen der behandelnden Ärzte, die über sein Schicksal entscheiden, ihre rigiden Verhaltensvorschriften und seine sanfte Rebellion dagegen. Er vermittelt auf eindringliche Weise seine Verlusterfahrungen, etwa als er Ausfallerscheinungen hat und sich auf der Schreibmaschine nicht mehr zurechtfindet, und den unbezwingbaren Wunsch nach einer Fortführung des gewohnten Lebens – der ihm erfüllt wird, auch wenn die Erschöpfung bleibt. Zur Bewältigung des Erlebten, zum Zurückfinden ins Leben gehört für Härtling wie schon in ›Herzwand‹ auch die Spurensuche in der eigenen Biografie.
Es hofft die gantze Welt - Mein Weihnachtsbuch - bk1542; Radius Verlag; Peter Härtling; Paperback; 1995
Theo, auch Bims genannt, hat seine Eltern lieb. Trotzdem ist es manchmal schwierig mit ihnen, wenn sie sich streiten oder der Vater getrunken hat. Dann will er einfach nicht mehr zu Hause sein. Eines Tages haut Theo ab! Natürlich hat man mit zehn Jahren schon mal Probleme. Doch Bims hat zuviel davon. Eigentlich heißt er Theo Weißbeck, aber in der Schule nennen sie ihn immer nur Bims. Weil er so ein Komiker ist, meinen sie. Aber das stimmt nicht. Zu Hause ist er ganz anders - da hat er es aufgegeben, lustig zu sein. Nicht wegen der schlechten Noten, sondern weil sich die Eltern nicht vertragen. Dabei liebt er sie. Da läuft Bims weg. Zum Glück findet er unterwegs einen Freund.
Otto Flakes Roman spielt im 19. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich und erzählt eine Dreiecksgeschichte: Anselm liebt Verena, heiratet Betty und findet schließlich zu Verena zurück. Die Kunst des Erzählens und die zeitliche Gestaltung sind zentrale Elemente, die Flake-Leser schätzen.
Schiller für Kinder ist eine Sammlung heiterer und ernster Texte, zusammengestellt von Peter Härtling und illustriert von Hans Traxler, eine Einladung zu einem Spaziergang durch die Lyrik und Prosa des Dichters, von dem auch weniger bekannte Texte hier zu entdecken sind - ein Lesebuch für Kinder und für Erwachsene.
Der Protagonist, geboren 1906, wächst behütet auf und beginnt in Berlin das Leben eines jungen Anwalts mit Zukunft. Distanziert beobachtet er die politischen Geschehnisse und versucht, sich der täglichen Gewalt und bindenden Verpflichtungen zu entziehen. Erst nach der ‘Machtergreifung’ fühlt er sich als Jude und hilft den Exilierten, bis er, spät genug, selbst nach Palästina entkommt. Trotz aller Schrecken fühlt er sich weiterhin als Deutscher und kehrt nach Kriegsende zurück.
»Eines der größten Abenteuer des Menschen: in Würde alt zu werden. In dieser Hinsicht ist das Buch ein Thriller.« Ulrich Rüdenauer in ›Stuttgarter Zeitung‹ Johannes Wenger, ein achtzigjähriger alleinstehender Architekt, ist gestürzt und seither auf den Rollstuhl und Pflege angewiesen. Das macht den Alltag mühsam und lässt viel Raum für Einsamkeit und Melancholie. Sein junger Hausarzt Dr. Mailänder holt ihn zurück in die Welt und lädt ihn mit seiner Familie zu einem gemeinsamen Osterurlaub ein. Was alles geschehen kann, wenn man mit einem kauzigen Rollstuhlfahrer an den Strand von Travemünde reist, hat man sich so nicht vorstellen können. Mit viel Gefühl nimmt Härtling seine Leser mit in die Mühsal des Alters und zeigt, welch großes Glückspotenzial diese Lebensphase besitzt.
Peter Härtling, der für sein umfangreiches Werk in der Kinderliteratur mit dem Sonderpreis zum Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, vereint in diesem Buch drei seiner besten Kinderromane. Besonders hervorzuheben sind die zwei Hörbuch-CDs, auf denen der Autor selbst „Das war der Hirbel“ liest. In diesem berühmten Roman erzählt Härtling von einem behinderten, elternlosen Jungen und berührt die Leser mit seiner emotionalen Lesung. Zusätzlich enthält der Band die Romane „Fränze“, der zeigt, wie die Probleme der Erwachsenen oft auch die Kinder betreffen, und „Krücke“, der von einer Freundschaft während der Flüchtlingstrecks nach dem Zweiten Weltkrieg handelt. Diese Werke bieten eine spannende literarische Zeitreise und verdeutlichen Härtlings Auffassung, dass Lesen uns Zeit zurückgewinnen lässt und uns langsamer werden lässt. Er beschreibt das Bild eines in ein Buch versunkenen Kindes als das schönste Zeugnis des Widerstands gegen die allgemeine Geschwindigkeit des Lebens.
Hier dreht sich alles um das Osterfest In dieser abwechslungsreichen Geschichtensammlung geht es um Osterhasen, Ostereier, Osterlämmchen – eben um alles, was mit Ostern zu tun hat. Hier ist für jeden Osterfan eine Lieblingsgeschichte dabei. 22 Geschichten zum Thema Ostern von bekannte und beliebte Autoren.
Dieses Härtling-Erzählbuch bietet eine Auswahl von rund fünfzig Geschichten für Kinder, darunter beliebte Erzählungen und erstmals veröffentlichte Geschichten über Gott und die Welt. Ergänzt wird es durch Illustrationen, ein Nachwort und zusätzliche Materialien im Anhang.
Djadi ist elf, als er alleine aus Syrien flieht und in Frankfurt strandet. Niemand weiß, was er bei seiner Flucht über das Mittelmeer erlebt und was er verloren hat. Ganz allmählich lernt er der Wohngemeinschaft, die ihn aufgenommen hat, zu vertrauen. Ein berührender Roman voller Zuversicht, mit dem man in die verwundete Seele eines Kindes blickt. Djadi ist mutterseelenallein in Frankfurt, als ihn die Alten-WG von Jan und Dorothea aufnimmt und sich um den Jungen kümmert. Tag für Tag lernt er die neue Welt ein bisschen mehr kennen. Er lernt die Sprache, die Gewohnheiten seiner neuen »Familie« und sich in der Schule zu behaupten. Aber es ist die große innere Nähe und Freundschaft zu dem 75-jährigen Wladi, die Djadi hilft, mit seinen Ängsten zu leben. Ein poetischer und berührender Roman voller Zuversicht, mit dem man in die verwundete Seele eines Kindes blickt.
Über Robert Schumann Peter Härtling erzählt vom Leben und Sterben des zerrissenen und genialen Komponisten Robert Schumann (1810 - 1856): Von der Kindheit in Zwickau, vom Studium und von der Arbeit in Leipzig, Heidelberg, Dresden und Düsseldorf, von Begegnungen mit Heine und Wagner, von der Freundschaft mit Mendelssohn und Brahms, von diversen Liebschaften und der großen Liebe zu Clara Wieck, die er gegen alle Widerstände 1840 heiratet. Stationen seiner Biographie und Schilderungen aus den letzten beiden Lebensjahren des an Syphilis Erkrankten in der Heilanstalt bei Bonn wechseln einander ab. »Ein höchst einfühlsames, atmosphärisch dichtes, bisweilen leicht melancholisches Porträt.« (Peter Mohr im „General-Anzeiger“, Bonn)
Ein sinnlicher und faszinierender Roman über den Komponisten Franz Schubert, der nur 31 Jahre alt wurde und einer der tragischsten Genien der abendländischen Musikgeschichte ist. Es ist ihm nicht an der Wiege gesungen worden, »einer der erschütterndsten Komponisten überhaupt« (Nikolaus Harnoncourt) zu werden. In der Enge und dem Lärm des Schulhauses auf dem Wiener Himmelpfortgrund, wo der Vater Lehrer ist und die Mutter ein Kind nach dem anderen zur Welt bringt, gilt Musizieren lediglich als Beiwerk, Komponieren nicht als Beruf. Doch ausgewählt von Kaisers Gnaden, entkommt der Sängerknabe der k. k. Hofkapelle der Autorität des Vaters und wird zum gefeierten Mittelpunkt der Wiener Salons: Franz Schubert, das einsame Genie, der leise Rebell, der unglücklich Liebende. Mit sicherem Blick für das Wesentliche zeichnet Peter Härtling die Lebensstationen des Komponisten nach und entführt in die Welt schöner Klänge, deren Leichtigkeit erkauft ist mit tiefem Leid.
Eines Tages freundet sich Jette mit Herrn Topf, dem alten Buchhändler an. Sie staunt, was dieser bücherverrückte Mensch alles zu erzählen weiß. Da werden Tom Sawyer, der kleine Herr Muck oder Jettchen Gebert auf einmal lebendig. Für Jette öffnet sich eine ganz neue Welt und sie ist begeistert. Für ihre Mutter aber hockt Jette entschieden zu oft in diesem Buchladen. Und dann kommt ein furchtbarer Verdacht auf, mit dem Jette und Herr Topf fertig werden müssen. Seit Vater ausgezogen ist, will Mutter Karola genannt werden. Für Jette ist Karola wirklich wie eine Freundin, und außerdem ist sie wunderschön. Wenn Jette sich dennoch manchmal allein fühlt, träumt sie sich einfach woanders hin. Du hast zu viel Phantasie, sagt Karola oft. Als Jette Herrn Topf, den alten Buchhändler kennen lernt, eröffnet er ihr eine ganz neue Welt. Jette kommt aus dem Staunen nicht heraus, was der alte Büchernarr alles zu erzählen weiß. Da werden Tom Sawyer, der kleine Herr Muck oder Jettchen Gebert auf einmal lebendig. Karola aber sieht es gar nicht gerne, wenn Jette ganze Tage in dem Buchladen verbringt. Und dann kommt ein furchtbarer Verdacht auf, mit dem Jette fertig werden muss. Härtling beschreibt mit Fingerspitzengefühl und einer Eindringlichkeit, die nicht viele Worte braucht. Berliner Zeitung Jette ist die anmutige Verkörperung einer modernen einsamen Kinderfigur. FAZ
Tato Härtlingova kniha memoárů vyšla v Německu v roce 2003 pod titulem 'Leben lernen: Erinnerungen' a její překlad 'Učit se žít: vzpomínky' je jedním z vrcholů knižní edice univerzitního Centra pro výzkum moravské německé literatury Poetica Moraviae. Härtling v knize v prvních dvou kapitolách vzpomíná na válečná léta na Moravě, od třetí kapitoly je už ovšem jeho osud spojen s Německem a český čtenář má ideální příležitost seznámit se s nelehkým poválečným vývojem této země až do současných dnů. Hlavním hrdinou tohoto 'vývojového románu' je Peter Härtling sám, vyhnanec, sirotek, který nedůvěřuje dospělým a jejich frázím, tře bídu s nouzí, revoltuje, miluje a píše básně, stává se novinářem, vydavatelem a nakonec slavným spisovatelem, aniž by ale přestal revoltovat, milovat a nedůvěřovat.
Autobiograficky laděný román z prostředí sanatoria, kde se autor podrobuje vyšetření srdce a bilancuje svou minulost.
»Ein überwältigend sympathisches Erinnerungsbuch.« Stuttgarter Nachrichten Es ist ein einzigartiges Leben, und es ist die Geschichte einer ganzen Generation: eine Kindheit im Krieg, eine grausame Flucht, ein mühsamer Neuanfang, eine unvollständige Ausbildung, eine rasante Karriere und eine große, lebenslange Liebe. Peter Härtling macht sich seine eigene Vergangenheit bewusst und erzählt ungemein fesselnd, wie aus dem Flüchtlingskind und Frühwaisen ein junger Journalist, ein erfolgreicher Lektor und Verlagsleiter und schließlich ein viel gelesener und vielfach ausgezeichneter Schriftsteller wurde. Zahlreiche Persönlichkeiten haben seinen Lebensweg gekreuzt, einige haben ihm ihren Stempel aufgedrückt, und seine Frau Mechthild, mit der er seit 1959 verheiratet ist, unterstützte ihn auch in dem einen großen Entschluss: sich ganz dem Schreiben zu widmen. Wie Recht er damit hatte, zeigt gerade auch dieses ergreifende Buch, das viele Motive aus Peter Härtlings literarischem Werk ins Leben zurückholt und zugleich zeigt, wie das Leben in die Literatur führt und die Literatur aus dem Leben entspringt.
Die Generation des Dritten Reiches Hubert Windisch, geboren 1923, zählt zu jener Generation, die im Dritten Reich aufwuchs, in den Krieg geschickt wurde, desillusioniert heimkehrte und sich dem Wiederaufbau verschrieb. Trotzdem: Diesem Hubert Windisch passen die Rollen nicht. Die des Nazi - sein Vater, ein SS-Führer, versucht, sie ihm einzuprügeln - ebensowenig wie die des Geschäftsmanns. Er flüchtet in die Traumwelt des Kinos, zu den männlichen Idolen.
Mörike in seinem Zwiespalt. Eduard Mörike und Maria Meyer - eine Liebe im Reich des Konjunktivs.
Auf den Spuren des jungen Mozarts Mozart ist gerade sechs Jahre alt und hat erste Proben seines außerordentlichen Talents gezeigt. Unter der Führung seines Vaters und begleitet von seiner älteren Schwester, einer Virtuosin auf der Geige und dem Klavier, bereist er von Salzburg aus Europa. Während der Vater die Familie in die Fremde führt, flieht Mozart in seine eigene Welt - die der Phantasie und der Töne. Und er begegnet immer neuen Menschen, Fürsten, Königen und sogar der Kaiserin, die ihn bestaunen und feiern, ihm aber seine Einsamkeit nicht nehmen können. Ergreifend erzählt Peter Härtling in dieser wunderbaren Künstlernovelle wie es sich anfühlt anders und besonders zu sein.
Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi
Im Schatten des berühmten Bruders Fanny ist ein Mädchen mit dunklen seelenvollen Augen und großer musikalischer Begabung. Aber Komponieren ist nichts für Frauen, befindet der Vater und später auch ihr Bruder, Felix Mendelssohn-Bartholdy. Doch unverdrossen und gefördert von ihrem Ehemann komponiert und dirigiert sie. Einfühlsam zeichnet Peter Härtling das Leben von Fanny Hensel-Mendelssohn nach und entwirft zugleich ein Gesellschaftsporträt, da die Familie mit vielen berühmten Persönlichkeiten verkehrte, von Heine, Kleist und den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe. Nach den hochgelobten Romanen über Hölderlin, Schubert, Hoffmann und Schumann: Härtlings Porträt von Fanny Hensel-Mendelssohn, Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Peter Härtling denkt in diesem wichtigen und unerwarteten Buch, wie es im Süddeutschen Rundfunk hieß, nach über Wanderschaft und Fremde in früheren Jahrhunderten und heute. Er hat selbst unfreiwillige Fußmärsche durch zerbombte Städte hinter sich, als er mit fünfzehn Jahren zum ersten Mal die "Winterreise", jenen von Franz Schubert vertonten Gedichtzyklus von Wilhelm Müller, hört. Und er ist tief bewegt
Die Geschichte von dem 12-jährigen Bernd, gennant Primel, der Ende des 2. Weltkrieges in ein gefährliches Abenteuer gerät: Er entdeckt eine Draisine, erfährt das Rätsel der gefüllten Schuhe ..
La vida de Jette transcurre con normalidad hasta el día en que conoce a los viejos libreros del el señor Topf y su ayudante. Serán ellos quienes la introduzcan con magia y emoción en el fascinente mundo de los libros. Sin embargo, alguien levanta sospechas de esta relación.
Alter John, Jakob hinter der blauen Tür, Krücke.
Ausgewählte Gedichte
in Buch, zwei Geschichten, ein Thema. Peter Härtling folgt zwei Figuren: einem alternden Schauspieler und dem jungen Maler Carl Philipp Fohr. Der eine reist in unseren Ta- gen als Vorleser durch die Republik, der andere wandert im Zeitalter der Romantik nach Rom, um dort zu einem großen Werk anzusetzen. Beide leben sie im Aufbruch und kosten das Leben aus. Der Schauspieler ist fasziniert von der Idee, letzte Bücher großer Schriftsteller vor- zulesen. Fohr sucht in Rom Anschluss an seine Kollegen im Café Greco und eine neue Form der Malerei. – Wie in seinen großen Künstler- romanen erzählt Peter Härtling einfühlsam, anschaulich und fesselnd von zwei Männern, die sich der Kunst verschrieben haben.
Deutscher Autor (1933-2017). - Die Geschichte der Katharina Wüllner, die 1902 in Dresden als Tochter eines begüterten Fabrikanten geboren wird, eine großbürgerliche Erziehung genießt, standesgemäß heiratet, vier Kinder bekommt, im Zweiten Weltkrieg ihren Mann und ihre Heimat verliert, völlig mittellos in den Westen flüchtet und dort ein neues Leben beginnt, das ihr auf eine ganz andere Art und Weise auch wieder so etwas wie Glück beschert
Der vor zwanzig Jahren zum ersten Mal erschienene Roman "Hölderlin" von Peter Härtling markiert einen Wendepunkt im Werk des Autors. Der Roman wurde zu einem Vorbild für die literarisch-biographische Erforschung eines Künstlerlebens, das in seinen menschlichen und geschichtlichen Spannungen von ungeahnter Aktualität geblieben ist. Mit Sachkenntnis und Sensibilität, literaischer Phantasie und Einfühlungsvermögen gelingt es Härtling, Friedrich Hölderlin als Mensch und Poet zu beschreiben, sein Leben und seine Zeit so zu entwerfen, daß sie für uns lebendig werden. Dabei vermag es Härtling, den politisch bewegten Hölderlin, aber auch den liebenden neu und differenziert zu beschreiben. Der Roman ist jedoch nicht nur eine inzwischen berühmt gewordene Version von Hölderlins Leben, so wie es gewesen sein könnte, er ist auch ein Novum in der Art, wie Härtling seinen eigenen Arbeitsprozeß und seine Beziehung zu Hölderlin, seinem Werk und der Landschaft, aus der er schöpft, in den Roman integriert hat.
Wer hätte sich nicht schon einmal mit der Absicht zu einer ungesetzlichen Tat getragen? Vier bekannte Autoren der Gegenwart haben sich von diesem Gedanken zu einer aufregend-reizvollen Anthologie anregen lassen. Ihre beklemmenden Erzählungen bezeihen den Leser, sein Urteil und sein Gewissen auf ungewöhnliche Weise in die Lektüre ein. Inhalt: - Heinrich Böll: Ein Fall für Herrn F., Herrn D. oder Herrn L.? (1976) - Peter Härtling: Für Ottla - Adolf Muschg: Der Zweitsitz oder: Unterlassene Anwesenheit - Gabriele Wohmann: Guilty
Ein sinnlicher und faszinierender Roman über den Komponisten Franz Schubert, der nur 31 Jahre alt wurde und einer der tragischsten Genien der abendländischen Musikgeschichte ist. Es ist ihm nicht an der Wiege gesungen worden, »einer der erschütterndsten Komponisten überhaupt« (Nikolaus Harnoncourt) zu werden. In der Enge und dem Lärm des Schulhauses auf dem Wiener Himmelpfortgrund, wo der Vater Lehrer ist und die Mutter ein Kind nach dem anderen zur Welt bringt, gilt Musizieren lediglich als Beiwerk, Komponieren nicht als Beruf. Doch ausgewählt von Kaisers Gnaden, entkommt der Sängerknabe der k. k. Hofkapelle der Autorität des Vaters und wird zum gefeierten Mittelpunkt der Wiener Salons: Franz Schubert, das einsame Genie, der leise Rebell, der unglücklich Liebende. Mit sicherem Blick für das Wesentliche zeichnet Peter Härtling die Lebensstationen des Komponisten nach und entführt in die Welt schöner Klänge, deren Leichtigkeit erkauft ist mit tiefem Leid.
Ideal für Leseanfänger! Jede Geschichte nur eine Seite! Sofie ist fast sieben Jahre alt und geht in die erste Klasse. Sie ist ein lebhaftes Mädchen und nicht auf den Mund gefallen: Sie sagt spontan ihre Meinung, und wenn sie sich ärgert, kann sie auch ganz schön maulen. Ihre Geschichten erzählen vom Alltag: von der Aufregung um Klemens, vom Streit mit ihrem Freund Olli oder wie es gehen kann, wenn man ganz allein Pudding kocht.
Aufs Dach zu klettern oder wegzulaufen - das hilft nichts. Lena und Lars können die Scheidung der Eltern sicher nicht verhindern ..
Der Roman schildert entscheidende Lebensjahre des früh verstorbenen schwäbischen Theologiestudenten und Dichters Wilhelm Waiblinger (1804 - 30), der sich vergeblich um eine Symbiose von Poesie und Leben bemühte
Zu seinem 75. Geburtstag präsentiert Peter Härtling eine berührende Erzählung über die Beziehung zwischen dem Großvater O’Bär und seinem dreijährigen Enkel Samuel. Härtling verknüpft spielerisch eigenes Erleben mit literarischer Fiktion und zeichnet ein inniges Porträt dieser besonderen Bindung. Während viele Schriftsteller eine Familie haben, ist es oft die Familie, die ihnen in kreativen Blockaden hilft. In diesem Fall ist es Samuel, der mit seiner Neugier und Fantasie die Worte findet, die dem Großvater fehlen. Seine kreativen Silbensprünge und Streiche versetzen O’Bär in Staunen und zeigen ihm, dass Reisen und öffentliche Auftritte nicht immer die Lösung sind. Die inspirierenden Spannungen zwischen Kind und Greis sowie die Komik des Alltags müssen erzählt werden. In fünf Briefen an Samuel, dem Herzstück der Erzählung, wird deutlich, wie wichtig der Enkel für den Großvater ist. Härtling gelingt es, aus der genauen Beobachtung eines Kleinkindes einen Zugang zu großen Themen wie Liebe, Alter, Verantwortung und Tod zu finden und den Leser tief zu berühren.
Das Schicksal zweier Schwestern, in dem sich die Geschichte spiegelt: Lea und Ruth stammen aus einem Ort, der einmal Brünn hieß und in dem Deutsche und Tschechen, Juden und Christen zusammenlebten. Der Faschismus und die Folgen haben dieses Leben zerstört, die Schwestern aus ihrer bürgerlichen Welt gerissen und nach Schwaben verschlagen.
Plötzlich stimme nichts mehr. Die Arbeit verlor ihren Sinn. Jedes Gespräch verletzte mich, bevor es geführt wurde ... Die Nachrichten im Fernsehen bestätigten mir meinen Zustand.<>
Eine Novelle
Wie kann ein Mensch ein falsches Leben aushalten? Über eine unerfüllte Liebe und ein von der Geschichte zerriebenes Leben. Die Geschichte der Tschechin BoŽena, Sekretärin bei einem Anwalt. Ihr neuer Chef ist kein Nazi, und doch wird sie seinetwegen ihr Leben lang geächtet.
Pauls Eltern sind beruflich permanent unterwegs und der 12-Jährige wird immer öfter zu einer Wahloma abgeschoben. Das geht so lange gut, bis die Oma erkrankt. Ab 10.
Zögernde, weil schmerzliche Rückwendung des Erwachsenen auf den Anfang der eigenen Lebensgeschichte, eine Art nachgetragener Liebe zu seinem Vater
Ein humorvolles Buch über den turbulenten Alltag der Familie Scheurer. Der kleine Dök ist unzufrieden mit der bevorstehenden Geburt seiner Schwester Clara. Während die Eltern auf Reisen sind, kommen die Tantchen zu Besuch, was für Chaos sorgt. Nach Claras Geburt gerät Dök völlig aus der Fassung.
Kalle wird mit 5 Jahren von seiner Oma aufgenommen. Fünf Jahre ist Kalle, als er seine Eltern verliert. Erst kann er es gar nicht begreifen. Seine Oma nimmt ihn zu sich. Da merkt Kalle, dass alles ganz anders ist als früher mit Vater und Mutter. Oma ist prima, aber - alt! Und Oma denkt: Hoffentlich kann ich den Jungen richtig erziehen - in meinem Alter! Sie erzählt Kalle von ›damals‹, als alles ganz anders war. Sie machen zusammen eine Reise und haben viel Spaß miteinander. Kalle ist zehn, als Oma krank wird. Da zeigt sich, dass auch sie ihn braucht.
Ein Roman in neun Fantasien
Verdi – seine bewegten letzten Jahre Peter Härtling, profunder Musikkenner und Autor hochgelobter Künstlerromane, nähert sich dem alternden Verdi und lässt seine Fantasie schweifen. Die Geschichte beginnt auf der Höhe seines Schaffens und gleichzeitig an einem kritischen Punkt. Verdi hat mit »Aida« einen phänomenalen Erfolg gefeiert und versucht nun etwas Neues. Mit dem Streichquartett in e-Moll und dem Requiem überrascht er sich, sein Publikum und Peppina, seine zweite Frau und engste Vertraute. Härtling erzählt von einem Mann, der immer auf der Suche ist – nach sich, der Liebe, der Erfüllung, dem künstlerischen Ausdruck.
Ein Roman über ein getriebenes Genie und einen besessenen Liebhaber Fünf Jahre verbrachte der Musiker, Komponist, Maler, Schriftsteller und Richter E. T. A. Hoffmann (1776–1822) in Bamberg, als Theaterkapellmeister, Direktionsgehilfe und vieles mehr, ein irrlichternder Geist und Erotiker in mitunter quälenden, provinziell engen Verhältnissen. Auf diese Zeitspanne konzentriert sich der vorliegende Roman. Er erzählt von Hoffmanns nicht ganz platonischer Liebe zu jungen Sängerinnen, von seiner Verfallenheit an die Gesangsschülerin Julia, das Urbild seiner Kindfrauen, aber auch von Hoffmanns turbulenter Ehe mit der Polin Mischa. »Peter Härtling ist hier mit seiner hinreißenden ›Romanze‹ eine sensible und gleichermaßen spannend zu lesende, vor allem aber überzeugende Charakterstudie gelungen. Er zeigt Hoffmann bei der Erkundung seiner selbst. Verliebt in das Leben und dessen vielfältige Möglichkeiten, seine Rolle in der Gesellschaft und der damaligen Kunstszene erprobend. Nach seinen bravourösen Romanen über Hölderlin und Schubert hat Peter Härtling hier in atemberaubendem Stakkato erneut eine wegweisende Künstlerbiografie vorgelegt.« (Andreas Rumler in der Deutschen Welle)
Eine Geschichte in E-Mails - zwischen Mirjam und ihrem etwas weisen Opa. Eine innige Geschichte von großer Nähe und Zugewandtheit: Im unvergleichlichen Härtling-Ton erzählt er leicht und klar von einer Freundschaft zwischen Großvater und Enkelin, die mit dem Tod nicht einfach aufhört. Mirjam ist 14 und berichtet ihrem beinahe 80-jährigen Opa von falschen (Facebook-) Freunden, dem Schulwechsel, der deswegen sein muss, und ermahnt ihn, sich nicht in ihre Angelegenheiten zu mischen. Der Opa antwortet - manchmal nicht sofort -, wie schwierig das mit dem Erinnern ist und erzählt, wie es für ihn damals, nach dem Krieg, war, die richtigen Freunde zu finden. Er gibt ihr Ratschläge, wie man mit Ängsten und mit Eltern umgeht, und versichert ihr, das Gästebett sei immer für sie gemacht. Mirjam erfährt von ihm, wie es ist, wenn man nicht mehr sicher auf den Beinen ist, und das Gefühl hat, alles sei vielleicht ein letztes Mal. Eines Tages antwortet Opa Mirjam nicht mehr ...
Der große Krieg ist zu Ende. Flüchtlingstrecks irren durch das Land. Kinder gehen verloren. Auch der neunjährige Thomas verliert auf dem Transport aus der CSSR seine Mutter. In seiner Not schließt er sich einem Kriegsinvaliden an, „Krücke“ genannt. Viele Städte lagen bei Kriegsende in Trümmern. Wie viele Menschen sucht auch Thomas verzweifelt mach seinen Angehörigen. Als er vor dem zerstörten Haus seiner Tante in Wien steht, weiß er nicht mehr weiter. Da findet ihn Krücke. Das ist so einer, den der Krieg hart mitgenommen hat. Aber er kennt sich auf dem Schwarzmarkt und auch sonst im Leben aus.
Richtig reden kann Jakob nach Vaters Tod nur noch mit Schnipsel - und den hat er selbst gebastelt. Immer mehr Phantasiefiguren umgeben ihn und seine Mutter ist verzweifelt. Dies ist die Geschichte des 12-jährigen Jakob. Und es ist auch die Geschichte von Mia, seiner Mutter - denn beide gehören zusammen und müssen lernen, miteinander zurechtzukommen. Das ist gar nicht leicht, nach Vaters Tod. Immer mehr Phantasiefiguren umgeben Jakob, immer weniger kann er mit seiner wirklichen Umwelt anfangen. Und die mit ihm. Mia ist verzweifelt. Und die anderen sagen, dass er spinnt. Dabei gibt es den Benno wirklich. Benno ist schon groß und spielt Gitarre und ist sein Freund. Nur weiß er nichts davon. Aber vielleicht wird er es noch ganz zuletzt sieht es fast so aus.
Peter Härtling zeigt, daß Erwachsenenprobleme immer auch für Kinder zu Problemen werden. Sie hat grüne Augen, was selten ist - aber sonst ist Fränze eine wie andere auch. Und doch ist sie anders. Jedenfalls ist sie jemand, der sich Gedanken macht. Als ihr Vater sich nicht mehr wie gewohnt verhält, als sein Streit mit Mams immer lauter wird, fängt Fränze an, über alles nachzudenken. Und als der Vater ausgezogen ist, will sie ihn zurückholen. Aber was soll eine Zwölfjährige schon tun, wenn der Vater arbeitslos ist und nicht mehr mit sich reden lässt?! Auch mit Mams kommt sie nicht mehr zurecht. Von der Schule gar nicht zu reden. Fränze ist mutig und zugleich verzweifelt. Aber sie setzt etwas in Bewegung.
Auch Kinder kennen Liebe, und nicht nur die Liebe innerhalb der Familie. So ist es auch mit Ben. Er liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. Und auch Anna hat Ben eine Weile sehr lieb gehabt. Das ist schön, aber auch schwer: Da gibt es Aufregung und Gekränktsein und Eifersucht, Streit mit Freunden und immer wieder die Angst, ausgelacht zu werden. Eva Muggenthaler hat die Geschichte mit vielen Bildtafeln neu illustriert.
Roman
»Die Geschichte vom Großvater, den alle Alter John nannten, hat etwas Einmaliges, Unerhörtes und Wünschenswertes.« Luzerner Neueste Nachrichten Alter John heißt eigentlich Jan Navratil und stammt aus Brünn. Aber alle nennen ihn Alter John, auch Vater, Mutter und die Enkelkinder Laura und Jakob. Nachdem sie in das kleine Haus gezogen sind, beschließen sie, den alten Mann zu sich zu holen. Zusammenleben ist nicht leicht, das muss jeder erst lernen. Die Kinder finden es allerdings spannend, denn seit Alter John bei ihnen ist, passiert jeden Tag etwas. Manchmal sind das ziemlich verrückte Dinge. Eines Tages ist Alter John zu schwach zum Aufstehen. Und alle müssen sich ans Abschiednehmen gewöhnen. Eine berührende Familiengeschichte, ein »echter Härtling«, von Peter Knorr neu illustriert.
Kinder wie Hirbel gibt es viele. Nur sind sie den meisten unbekannt. Peter Härtling macht in seinem berühmten Roman hautnah die Welt eines behinderten und elternlosen Jungen verständlich. Hirbel ist anders als andere, denn bei seiner Geburt ist etwas falsch gemacht worden. Er ist krank, hat oft Kopfschmerzen und auch Bauchweh von den Tabletten, die er dauernd nehmen muss. Manchmal schreit er dann und tut Dinge, worüber die anderen lachen. Hirbels Mutter hat ihn weggegeben, seither wandert er zwischen Pflegeeltern und Heimen hin und her. Trotzdem ist Hirbel kein trauriges Kind. Mit den Psychologinnen spielt er ihre Spiele, die Tests, die er alle schon kennt. Er hat eine wunderbare Singstimme, und das Singen bereitet ihm Freude, solange er sich dabei nach seinen eigenen Regeln richten darf. Und Hirbel kann Haken schlagen wie ein Hase, wenn man ihn einfangen will. Als er einmal wegläuft aus dem Heim, schläft er zwischen Schafen, aber er denkt, dass es lauter Löwen sind, die ihn nachts wärmen. Immer wieder läuft Hirbel fort, weil ihn niemand richtig versteht und weil er in ein anderes Land möchte. Dorthin, wo die Sonne gemacht wird auf den Bäumen.