Privatization of Livestock Services
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Ohne Frage: In den Geschichten ist die Phantasie mit großen Schritten spazieren gegangen. Da spektakeln und streiken die Uhren, Pinguine stehen Spalier, der Spatz richtet ein Chaos an, eine Ente wird zum Weltwunder – das gibt's doch gar nicht? Und ob. Aber es wird auch ernst; in der Schule ist nicht nur Lehrers Brille weg und beim Manöver wird Brot versteckt. Dazwischen drängen sich Gedichte mit verschrobenen Wortspielen. Es ist halt skurril (laut Duden: eigenwillig. drollig, närrisch).
Am 11. September 2001 rasten zwei Flugzeuge in die Twin Towers in New York. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit stürzten sie bald zusammen wie auch ein drittes Gebäude nebenan. In Washington traf eine Maschine das Pentagon, ohne dass ein Wrack gefunden worden wäre. Die US-Administration erklärte, sie befände sich ab sofort im Krieg gegen den Terror, und auch der Gegner war erkannt: Osama Bin Laden und Al Qaida, islamische Fundamentalisten. Auch wenn diese These seither zur Begründung aller Kriege, des Bruchs von Völkerrecht und internationaler Verträge durch die USA und die NATO dient: Die Zweifel bleiben, ob sich wirklich alles so zutrug, wie gesehen und seit zehn Jahren behauptet. Der Friedensforscher Wolfgang Richter, zufällig zwei Monate vor jenem Datum Gast auf dem Dach des World Trade Centers, geht diesen Fragen nach.
Wolfgang Richter begann in den 1970er Jarhen seine künstlerische Arbeit zunächst im Bereich Malerei und Linolschnitt. Erst in den späten 1980er und frühen 1990 Jahren wird die Natur ein virulentes Thema seines künstlerischen Selbstverständnisses. Die eigene, sehr naturverbundene Kindheit ist dafür ein wichtiger „Humus“, der Anfang der 1990er Jahre zu Auseinandersetzung mit Naturphänomenen führte, die zu Beginn als Linolschnitt realisiert und in der Folge zeichnerisch geführt wurde (so entstand in diesem Zusammenhang unter anderem eine umfangreiche „Brennessel“-Serie). Langsam kristallisierte sich dabei natur als Grundelement seiner künstlerischen Weiterentwicklung heraus. (Carl Aigner)