Berühmte Frauen
Kalender 2002






Kalender 2002
The book features a diverse collection of writings by notable authors, exploring themes of identity, gender, and cultural experiences. Ingeborg Bachmann pays tribute to Maria Callas, while Marieluise Fleißer presents a portrait of Buster Keaton. Hedwig Dohm addresses the dynamics of women in conflict, and Sylvia Plath reflects on familial relationships in "Papi." Helene Lange discusses the role of mentors in girls' education, and Adrienne Rich examines the invisibility of women in academia. Mascha Kaléko highlights women's contributions to culture, and Adelheid Popp shares personal reflections on education. Glückel von Hameln recounts experiences from her marriage and move to Hamburg. Erma Bombeck offers humorous takes on motherhood, while Margrit Baur contemplates life's decisions. Imgard Keun asserts her independence, and Carson McCullers reflects on the inevitability of death. Marlen Haushofer presents a unique perspective in "Die Ratte," and Charlotte Perkins Gilman critiques societal norms in "Die gelbe Tapete." The anthology also includes works by Emily Dickinson, Annette Droste-Hülshoff, and Virginia Woolf, among others, addressing themes of love, loss, and the female experience. Through these varied voices, the collection invites readers to engage with complex narratives and reflections on life.
Hundert Politikerinnen
Sie trug weder Streitaxt noch Männerkleider wie Jeanne d’Arc, nein, sie betrat die politische Bühne im Kostüm und mit Handtasche. Auf die Frage, wie man sich denn so fühle als weiblicher Premier, antwortete Margaret Thatcher: »Keine Ahnung, ich habe die Alternative nie ausprobiert.« Inzwischen hat nicht nur Deutschland eine Kanzlerin, auch in Liberia, Mosambik, Chile, Neuseeland, Pakistan, Irland, Lettland und Finnland machen Frauen Staat. Hundert Politikerinnen präsentiert Luise F. Pusch in ihrem kleinen »Lexikon«: Madeleine Albright, Michelle Bachelet, Hillary Clinton, Indira Gandhi, Emma Goldman, Tarja Halonen, Alexandra Kollontai, Ulrike Meinhof, Clara Zetkin und viele mehr.
Seit Mitte der siebziger Jahre erlebt mann mit wachsendem Befremden, wie frau die deutsche Sprache instandbesetzt. Früher fand sie keinen Raum in dieser Herr-berge, genannt »Muttersprache« (ausgerechnet). Inzwischen jedoch hat frau sich eingerichtet und mit der Sanierung begonnen. Die Regeln der Grammatik, morsches Gebälk, werden feminisiert und dadurch humanisiert. Am Mauerwerk, dem Wort»schatz«, wird zur Zeit viel geklopft und geprüft, was noch brauchbar ist, was hinaus muß und was wo neu eingesetzt werden soll. Die feministische Linguistik entlarvt die Geschichte und Struktur der Sprachen als Männergeschichte und Männerstruktur. Sprachen als Bauwerke, von Männern errichtet, damit Männer darin wohnen und sich wohlfühlen können. Die feministische Linguistik fundiert und dokumentiert die sprachkritische, sprachschöpferische und sprachpolitische Arbeit der Frauen. Über die Männersprache Englisch – Manglish – sind bereits mehrere Monographien erschienen. Speziell zum Deutschen gibt es bislang nur die wissenschaftlichen und journalistischen Arbeiten der Konstanzer Linguistin Luise F. Pusch, die hier erstmals gesammelt vorgelegt werden.
Historisch ist die Vater-Tochter-Beziehung bisher kaum aufgearbeitet worden. Der vorliegende Band macht einen Anfang. Vorrangig geht es dabei allerdings um Frauen der Vergangenheit, seien sie nun bedeutend oder nicht, als Beispiel dafür, wie Frauen früher leben mußten. Der "berühmte Mann", diesmal in der Rolle des Vaters, ist nur Mittel zum Zweck.
In 13 Porträts werden Kate Chopin, Elisabeth von Österreich, Marieluise Fleißer und andere begabte Frauen untersucht, die aufgrund ihres Andersseins aus den gesellschaftlichen Normen fallen. Die Autorinnen analysieren die Ursachen ihrer seelischen Leiden und den hohen Preis, den sie für ihre Kreativität zahlen.
„Von Rabenmüttern, selbstbewußten und »richtigen« Müttern ist die Rede; von Müttern, an denen gleich zwei Patriarchen mit widersprüchlichen und konkurrierenden Ansprüchen zerrten. Von Katharina Keppler, Dorothea Händel, Anna Maria Mozart, Johanna Christiane Hölderlin, Jennie Churchill, Wen-Chi Mei (der Mutter Maos) und anderen.“
Hat der Kaiser Franz Beckenbauer seiner Heidi das Ja-Wort gegeben? Oder umgekehrt? Dürfen Frauen Männerlieder singen? Warum handelt es sich bei einer Beziehung zwischen einem Dichter im Rentenalter und einer Frau, die noch keine 20 ist, um einen »liebenden Mann«, während eine Beziehung zwischen einer reifen Frau und einem jungen Mann als skandalös angesehen wird?Von Hillary Clintons Rennen um die demokratische Kandidatur für die amerikanische Präsidentinschaft zu Heldinnen und Helden der Kinder- und Jugendliteratur wie Pippi Langstrumpf und Harry Potter; von Lessings Neffen Gysi zu den Eisbärkindern Flocke und Knut: In rund 50 neuen Glossen richtet Luise F. Pusch die schiefe Ebene zwischen den Geschlechtern mit sprachlichem Witz.
Das Maskulinum ist nicht mehr das was es einmal war. Aber Herrenkultur und Herrensprache sind keineswegs überwunden. Deshalbt nervt frau zügig weiter.
Sprach- und gesellschaftskritische Glossen mit Witz und Selbstironie. Als Luise F. Pusch gebeten wurde, etwas über die Frage »Ist die Frauensprache am Ende?« zu schreiben, denn - so der Fragesteller - »man hört rein gar nicht mehr von dem Thema«, fragte sie zurück, »wie ist es mit Skandinavien? Ist Skandinavien auch am Ende? Man hört in letzter Zeit so wenig von Skandinavien.« Die Frage, ob Frauenbewegung und Frauensprache tot sind, ist ungefähr so alt wie diese selber, und kann mit »Nein« beantwortet werden. Denn immer neue Herausforderungen an die Sprache halten diese quicklebendig: Kann eine Frau die »Schirmherrschaft« übernehmen? Wäre es nicht besser von einem »Matronat« zu sprechen? Gibt es eine passendere Bezeichnung für »Frauenpaar« - vielleicht »Knutschfreundinnen«? Pusch gelingt es immer wieder, gedanken- und bedenkenlos verwendete Sexismen in der Sprache aufzudecken und sie durch witzige, überraschende und oft durchaus ironische Feminin-Äquivalente zu ersetzen.
Der Schwestern-Sammelband soll mithelfen, uns das verschüttete, verzerrte, entfremdete weibliche Erbe wieder präsent und verfügbar zu machen. Der Weg über den bereits übermäßig präsenten Bruder ist dabei nur Mittel zum Zweck, das die Spurensicherung erleichtert.
Meine etwas andere Kindheit und Jugend
Binnen-I, Unterstrich oder Sternchen? Feminismus bedeutet seit jeher auch Sprachpolitik. Gemeinsam sprechen Luise F. Pusch, Mitbegründerin der feministischen Sprachkritik in Deutschland, und Wortakrobatin Sookee über die Bedeutung von Sprache im feministischen Ringen um Wahrnehmung und Anerkennung, emanzipative Gegenstrategien zum generischen Maskulinum und maskulinistische Abwehrmechanismen. Moderatorin: Patricia Hecht, taz-Redakteurin.
Luise F. Puschs zweites Buch zur Kritik der Männersprache enthält 12 Aufsätze und 22 Glossen aus den Jahren 1983-89, z. B. über »Frauen, Sprache und Aids«, Amtweiblinge und Amtfrauen, die Kätzin, die Rättin und die Feminismaus, das Fraulenzen, die Zwangerschaft und Vaterflucht. Außerdem wird die Frage, ob Herren herrlich sind und Damen dämlich, ein für allemal geklärt.
In den hier vorliegenden biographischen Porträts von Frauen, die einerseits hochbegabt und schöpferisch, andererseits in unterschiedlicher Weise "wahnsinnig" waren, versuchen die Autorinnen, die Ursachen und Bedin gungen dieses "Wahnsinns" zu analysieren.
Hochwertiger Taschenkalender mit Wochenkalendarium und Lesebändchen und 12 Biographien von außergewöhnlichen Frauen
Von der österreichischen Töchterhymne über die »Aufschrei«-Bewegung zum generischen Femininum an der Uni Leipzig: Neuheiten aus der feministischen Sprachkritik. Anfang 2013 gab es in Deutschland einen »Aufschrei« gegen den alltäglichen Sexismus, losgetreten durch eine sexistische Bemerkung des Spitzenkandidaten der FDP. Nach der Wahl war die FDP weg vom Fenster, erstmals nicht mehr im Bundestag vertreten, geschweige denn in der Regierung. Der Feminismus, lange totgesagt oder für überholt erklärt, ist neu erstarkt und lehrt den Brüderles das Fürchten. Sexismus in der Sprache ist das Spezialgebiet von Luise F. Pusch. Ihr entgeht auf diesem Gebiet fast nichts, und deshalb hatte sie in den letzten drei Jahren besonders viel zu kommentieren. Denn die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit bzw. »Gendersensibilität« setzte sich durch und löste bundes- und medienweit hitzige Debatten aus. Luise F. Pusch hat diese Debatten, die durch ihre sprachwissenschaftlichen Analysen der letzten Jahrzehnte mit ausgelöst wurden, in ihren scharfsinnigen Glossen begleitet - respektlos, fundiert, einzigartig.
Mit Biss und Humor entlarvt Luise F. Pusch die blinden Flecken in männlicher Sprache und Gesellschaft. Wenn der Damenstudent zum Tanz gebeten wird, die Caprese mit Büffelmilch-Mozzarella zubereitet wird oder auf Facebook aus zwei Freundinnen »Freunde« werden, ist die feministische Linguistik und Gesellschaftskritik gefordert. Ob das Genus von »Single« oder eine Erklärung dafür verlangt wird, wie das männliche Pendent zu »Entjungferung« lautet, Luise Pusch antwortet mit Ironie und analytischer Schärfe.
In der Reihe „Wortmeldung“ erschienen Gespräche mit bekannten Persönlichkeiten, die sich in der Öffentlichkeit immer wieder durch „Querdenken“ hervorgetan haben. Die Gespräche orientieren sich sowohl an der Biografie der Person als auch deren Arbeit. Die Themen von Luise F. Pusch sind die Sprache, der Wissenschaftsbetrieb, die Frauen-Biografie-Forschung, der Feminismus, die Literatur, die Liebe u.v.m.
Dieses Buch ist das Protokoll einer Trauer. Vier Jahre lang, von 1976 bis 1979, hat Judith Offenbach daran geschrieben. Sie wollte Sonja ein Denkmal setzen. Herausgekommen ist ein (in der nicht spektakulären, sehr detaillierten Art) aufklärender, anklagender und ermutigender Bericht über den verborgenen Alltag lesbischer Paare und über das alltägliche Leben mit einer Behinderten.