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Oskar Panizza

    12 novembre 1853 – 28 settembre 1921

    Oskar Panizza fu uno scrittore e drammaturgo tedesco noto per il suo stile polemico e provocatorio. Utilizzò la scrittura come forma di terapia contro la propria instabilità psicologica. Panizza si oppose ferocemente alle autorità ecclesiastiche e statali, il che portò alla messa al bando delle sue opere e persino a pene detentive. I suoi scritti offrivano spesso critiche taglienti ai poteri sociali e politici, rendendolo una figura letteraria controversa ma significativa della sua epoca.

    Dialoge im Geiste Huttens
    Genie und Wahnsinn
    Aus dem Tagebuch eines Hundes
    Eine Mondgeschichte
    Die Menschenfabrik
    Der Korsettenfritz
    • Der Korsettenfritz

      Gesammelte Erzählungen

      • 390pagine
      • 14 ore di lettura

      German

      Der Korsettenfritz
      4,0
    • Die Menschenfabrik

      • 64pagine
      • 3 ore di lettura

      Schon 1890, lange vor Orwell und Huxley, hat Oskar Panizza sich in Die Menschenfabrik prophetisch, fesselnd und verstörend mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Mensch und Maschine auseinandergesetzt. Seine Erzählung handelt von der Optimierung der Menschheit, von der drohenden Herrschaft der künstlichen Intelligenz – und fragt danach, was den Menschen überhaupt ausmacht.

      Die Menschenfabrik
      4,2
    • Oskar Panizza: Dialoge im Geiste Huttens Erstdruck: Zurich (Verlag der Zurcher Diskuionen) 1897. Die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie wurden beibehalten. Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2017. Textgrundlage ist die Ausgabe: Oskar Panizza: Dialoge im Geiste Huttens. Mit einem Vorwort von Heiner Muller, Panizzajana von Bernd Mattheus und Beitragen im Geiste Panizzas von Karl Gunther Hufnagel und Peter Erlach, Munchen: Matthes & Seitz, 1979. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Ulrich von Hutten, Kupferstich von Bernigeroth.. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Dialoge im Geiste Huttens
    • Oskar Panizza (1853-1921) war ein deutscher Schriftsteller und Satiriker. Sein Hauptwerk, das satirische Drama "Das Liebeskonzil" (1894), ist eine antikatholische Groteske. Es thematisiert den Einfluss des Glaubens auf die Menschen und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Konflikte, wie Bürgerkrieg und Wahnsinn.

      Deutsche Thesen gegen den Papst und seine Dunkelmänner
    • Dämmerungsstücke

      • 144pagine
      • 6 ore di lettura

      In "Dämmerungsstücke" präsentiert Oskar Panizza grotesk-fantastische Erzählungen, die 1890 seinen Durchbruch markierten. Inspiriert von Edgar Allan Poe, provozierte er 1895 mit dem antikatholischen Stück "Das Liebeskonzil" einen Skandal. Panizza wurde zum literarischen Provokateur und litt in seinen letzten Lebensjahren unter Wahnvorstellungen.

      Dämmerungsstücke
    • Das Liebeskonzil

      Eine Himmelstragödie in fünf Aufzügen

      • 126pagine
      • 5 ore di lettura

      Ein alter, kranker und böser Gott Vater ist erzürnt über die ausschweifenden Orgien der Menschen im 15. Jahrhundert, einschließlich des Papstes. Maria und ein kranker Christus versuchen, den Zorn des Alten abzuwenden, der plant, die Menschheit auszulöschen. Stattdessen schlagen sie einen Pakt mit dem Teufel vor, der die Syphilis erfindet und im Gegenzug ein neues Portal zur Unterwelt erhält. Panizzas groteske Himmelstragödie führt zu seiner Verurteilung zu einem Jahr Einzelhaft. Nach seiner Strafe verlässt er Deutschland als gebrochener Mann und lässt sich in der Schweiz nieder. Nach seiner Ausweisung geht er nach Paris und veröffentlicht 1899 "Parisjana", das in Deutschland sofort beschlagnahmt wird und ihm eine Anklage wegen Majestätsbeleidigung einbringt. Der ausgebildete Nervenarzt leidet unter Wahnvorstellungen, dass Kaiser Wilhelm II. ihn verfolgt, und verbringt seine letzten Jahre in geschlossenen Nervenheilanstalten, bis er 1921 stirbt. Die Erstausgabe des Werkes erschien 1895 in Zürich. Diese Neuausgabe enthält eine Biografie des Autors und berücksichtigt die Eigenwilligkeiten von Panizzas Orthographie. Die Textgrundlage stammt aus der Ausgabe von 1964, und die Paginierung wird zeilengenau beibehalten. Die Umschlaggestaltung verwendet ein Bild von Paul Cézanne.

      Das Liebeskonzil
    • "Das war sein Leben, darüber schrieb er. Das 'Panizza-Lesebuch' zeigt den wütenden, den verzweifelten, aber auch den bisher kaum bekannten humorvollen, spöttischen Panizza in Prosa, Briefen, Gedichten und essayistischen Texten. Neuentdecktes gegen den Katholizismus und über die Passionsspiele in Oberammergau erinnert an den Pamphletisten, Volkskundler und Theaterwissenschaftler. Seine erstmals vollständig gedruckten Notizen aus dem Amberger Zuchthaus spiegeln Gefängnistexte von Rosa Luxemburg bis Peter-Paul Zahl wider. In Korrespondenz mit emanzipierten Schriftstellerinnen stellt das 'Panizza-Lesebuch' erstmals auch den amourösen Mephisto Panizza vor. Von seiner militant religiösen Mutter überwacht und als Zögling einer pietistischen Knabenschule möglicherweise missbraucht, taumelte er in seinen Fantasien ein Leben lang zwischen grossen Frauen wie Franziska zu Reventlow und schlichten Freudenmädchen"--Page 4 of cover

      "Ein Bischen Gefängnis und ein Bischen Irrenhaus"
    • Vreneli's Gärtli

      • 80pagine
      • 3 ore di lettura

      1894 erscheint Panizzas Theaterstück "Das Liebeskonzil" und bringt ihm in München ein Jahr Gefängnis wegen "Gotteslästerung" ein. Nach Verbüßung der Strafe geht er 1896 nach Zürich ins Exil, wo er 1898 wieder ausgewiesen wird. Er wäre gerne geblieben. In "Vreneli's Gärtli" verar­beitet Panizza seine ungemütliche Situation als Flüchtling in der Schweiz mit unbändigem Humor und ironischer Übersteigerung in ein Schicksal von antikischem Ausmaß in klein­bürgerlicher Umgebung. "Vreneli's Gärtli" heißt ein Gasthaus im Wald bei Zürich, und als er davon hört, ist dem Mann sofort Vreneli ist die eidgenössische Variante der Venus, der Vrenesberg ist der Venusberg, da muss er hin. Und so macht er sich auf zu diesem anmutigen Ort, wo er tatsächlich auf Venus trifft, eine bodenständig ­pragmatische Venus helvetischer Prägung, die ihm tief in die Augen blickt und "Was trinkt der Herr füren Wi?" Und so lässt er Eglisauer, Stammheimer und Herrliber­ger auftragen und jauchzt innerlich, mit jedem Glas wachsen sein Glück über die Freiheit in der Schweiz mit ihren 'grie­chischen' Hirtenmädchen und sein Groll auf den deutschen Polizeistaat, die Hirtenmädchen tragen auf, das Gelage nimmt seinen Gang, und der Flüchtling freut sich auf die Nacht in den weichen Armen der Freiheit ... Panizzas "Vreneli's Gärtli" ist das Psychogramm eines Flüchtlings ebenso wie jenes der Schweiz als Exilland, und beide bleiben in ihrer Ambivalenz aktuell.

      Vreneli's Gärtli