The well-respected historian Manfried Rauchensteiner analyses the outbreak of World War I, Emperor Franz Joseph’s role in the conflict, and how the various nationalities of the Habsburg Monarchy reacted to the disintegration of this 640-yearold empire in 1918. After Archduke Franz Ferdinand„s assassination in Sarajevo in 1914, war was inevitable. Emperor Franz Joseph intended it, and everyone in Vienna expected it. How the war began and how Austria-Hungary managed to avoid capitulation only weeks later with the help of German troops reads like a thriller. Manfried Rauchensteiner“s book is based on decades of research and is a fascinating read to the very end, even though the final outcome, the collapse of the Austro-Hungarian Dual Monarchy, is already known. Originally published in German in 2013 by Böhlau, this standard work is now available in English.
Manfried Rauchensteiner Libri






Unter Beobachtung
- 628pagine
- 22 ore di lettura
Jedes Mal, wenn sich in Österreich nach 1918 etwas ereignete, stand das Land unter Beobachtung: als Deutschösterreich, als Erste Republik, als Ständestaat, als Alpen- und Donaugaue des Großdeutschen Reichs, als Zweite Republik – bis in die Gegenwart. Es wurde und wird geschaut, gehört und meist nicht geschwiegen. So als ob Österreich noch immer jene Versuchsstation für Weltuntergänge wäre, als die sie Karl Kraus beschrieben hat. Was 1918 notgedrungen als Experiment begann, war 1938 auch schon wieder gescheitert. 1945 wollten vier Besatzungsmächte kein Risiko eingehen und stellten Österreich unter Kuratel. Und auch in weiterer Folge stand das Land immer wieder unter Beobachtung: 1956, während des Volksaufstands in Ungarn, 1968 bei der Besetzung der Tschechoslowakei, 1986 nach der Wahl Kurt Waldheims zum österreichischen Bundespräsidenten, 1991 während des slowenischen Unabhängigkeitskrieges, 2000 nach der Bildung einer Kleinen Koalition und nicht zuletzt 2016 bei der längsten Wahl eines österreichischen Staatsoberhauptes. Österreich galt als Problemzone, als Sonderfall, als Musterschüler und gleich mehrfach als böser Bube, dem man ganz genau auf die Finger schauen wollte. Das tut man auch heute. Ein spannender und abwechslungsreicher Überblick über die österreichische Geschichte der letzten 100 Jahre.
Als Österreich Kriegsgebiet wurde: Das Standardwerk zum Kriegsende in Österreich Während zu Beginn des Jahres 1945 der Luftkrieg unbarmherzig tobte, näherte sich der Landkrieg immer weiter den Grenzen auch von Österreich und mündete schließlich in den „Endkampf“. In Österreich bestand seit der „Moskauer Deklaration“ von 1943 die Hoffnung auf die Wiederherstellung des Staates, wie er 1938 bestanden hatte. Die Befreiung des Landes, die im Osten in der Schlacht um Wien, im Westen im Wettlauf um die „Alpenfestung“ gipfelte, ging jedoch mit seiner Besetzung durch sowjetische und westliche alliierte Truppen einher. Der Krieg in Österreich 1945 ist jedoch auch die Geburtsstunde der Zweiten Republik. Manfried Rauchensteiner, einer der führenden österreichischen Zeithistoriker, zeichnet ein detailgenaues Bild der Ereignisse bis zur bedingungslosen Kapitulation. Auf der Grundlage intensiver Archivstudien und zahlloser persönlicher Gespräche mit Kriegsteilnehmern gelingt es ihm, die unterschiedlichsten Zeugnisse der Vergangenheit zu einem Ganzen zu fügen und das große Geschehen mit berührenden Einzelschicksalen zu verweben.
An meine Völker!
- 255pagine
- 9 ore di lettura
Zwölf zeitgenössische Autor/innen aus den Ländern der ehemaligen Donaumonarchie ergänzen die Dokumentation mit literarischen Texten über den 'Gedächtnisort Erster Weltkrieg'.
Spätherbst 1956
- 123pagine
- 5 ore di lettura
Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie 1914 - 1918
- 1222pagine
- 43 ore di lettura
Nach der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand in Sarajevo stand fest, dass es Krieg geben würde. Kaiser Franz Joseph wollte es und in Wien rechnete man durchaus mit der Möglichkeit eines großen Kriegs. Wie der Krieg entfesselt wurde und bereits Wochen später Österreich-Ungarn nur deshalb nicht zur Aufgabe gezwungen war, weil es immer wieder deutsche Truppenhilfe bekam, hat bis heute nichts an Dramatik verloren. Zwei Monate vor seinem Tod verzichtete der österreichische Kaiser auf einen Teil seiner Souveränität und willigte in eine gemeinsame oberste Kriegsleitung unter der Führung des deutschen Kaisers ein. Der Nachfolger Franz Josephs, Kaiser Karl, konnte das nie mehr rückgängig machen. Auch ein Teil der Völker Österreich-Ungarns fürchtete die deutsche Dominanz. Schließlich konnten nicht einmal die militärischen Erfolge 1917 den Zerfall der Habsburgermonarchie verhindern. Das Buch beruht auf jahrzehntelangen Forschungen und bleibt bis zur letzten Seite fesselnd, obwohl man das Ende kennt. Viele Zusammenhänge werden aber erst jetzt klar. Rauchensteiner sieht den Ersten Weltkrieg als Zeitenwende. Ob er die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts war, muss der Leser entscheiden.
Die Zwei
- 576pagine
- 21 ore di lettura
Der Tod des Doppeladlers : Österreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg
- 719pagine
- 26 ore di lettura
Das politische, militärische und soziale Geschehen in Europa rund um den Ersten Weltkrieg und das Ende Österreich-Ungarns
Die Zeit der alliierten Besetzung Österreichs ist längst vorbei. Dennoch ist die Geschichte des Jahrzehnts von 1945 bis 1955 weit gegenwärtiger als die vieler anderer Perioden. Je mehr Details durch die Forschung herausgearbeitet werden, umso mehr gewinnt man den Eindruck, dass Österreich in der Weltpolitik nie eine vergleichbare Zeit erlebt hat. Doch die Sichtweisen haben sich stark geändert. Es wird immer deutlicher, wie Österreich nicht nur Frontstaat des Westens, sondern auch einer der wichtigsten Faktoren in der Politik der Sowjetunion gewesen ist, wie Österreich seine Situation nützen konnte und unter ihr litt und dabei einen radikalen Bruch mit seiner Vergangenheit vorgenommen hat. Die Abhängigkeit des Landes war jedoch außerordentlich groß. Am Sitz des Alliierten Rats in Wien, am Stalinplatz 4, versuchte man umzusetzen, was in London, Moskau, Paris und Washington entschieden worden war. Doch Österreich war weit davon entfernt, sich dem ganz einfach zu fügen. Es kämpfte beharrlich um seine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit und zahlte schließlich einen hohen Preis für den Abschluss des Staatsvertrags, der heute nach 50 Jahren noch gilt. Rauchensteiners Standardwerk über die Besatzungszeit wurde komplett überarbeitet und bringt neu zugängliche, bislang geheim gehaltene, Quellen aus Russland ein.



