Walter und sein Partner Willy sind seit über fünfzig Jahren ein Paar - und vom Alltag längst nicht mehr zu beeindrucken. Doch ihr Geburtstags-Kurzurlaub im luxuriösen Palace Hotel an der Ostsee nimmt eine jähe Wendung: Der Bauunternehmer Helmuth Winterfeldt wird tot im kalten Wasser gefunden. Für die Polizei ein tragischer Herzinfarkt, für Walter und Willy der Beginn eines gefährlich verzwickten Falls. Mit Witz und Selbstironie folgen die beiden rüstigen Rentner ihrer Spur - und kommen dem Täter bedrohlich nahe.
Hans Meyer zu Düttingdorf Ordine dei libri (cronologico)




Neu Boltenhagen, 1938: Als Helena sich in den deutschen Matrosen Karl verliebt, verlässt sie ihre argentinische Heimat und zieht zu ihm an die Ostsee. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden getrennt, und Helena gebärt einen Sohn. Über siebzig Jahre später erhält dieser ein rätselhaftes Erbe von seiner Mutter. Mit einem Bernstein und dem Auftrag, seinen deutschen Wurzeln nachzuspüren, reist Robert von Buenos Aires in das vorpommersche Dorf seines Vaters und ist wie vom Donner gerührt. Warum steht auf dem Familiengrab, dass er und Helena hier im Jahr 1945 begraben worden seien? Und wer ist die zweite Frau auf den alten Fotos?
Solange die Liebe uns gehörte Küstrin, 1941: Schon als Kinder waren Henriette und Hans unzertrennlich, dann verlieben sie sich. Doch ihre Liebe muss geheim bleiben, denn Henriette ist Jüdin. Als die politische Lage sich zuspitzt, entschließt sich ihre Familie zur Flucht und wird auseinandergerissen. Jahrzehnte später kehrt Henriette zurück. Noch einmal möchte sie ihre alte Heimat sehen. Aber vor allem will sie eins: endlich Hans wiederfinden. Eine Rückkehr in die verlorene Heimat und eine hochemotionale Reise zu den Erinnerungen, die ein Leben prägen.
Die junge Frau von Buenos Aires Als ihre Mutter stirbt, findet Christina, eine Berliner Journalistin, versteckt in einem Schrank eine alte Postkarte aus Buenos Aires, auf der vier Musiker abgebildet sind – und der Satz: „Das Bandoneon trägt mein ganzes Leben. – E“. Christina ist wie elektrisiert. Ihre Mutter ist in einem Waisenhaus groß geworden. Hat sie endlich etwas in der Hand, um mehr über ihre Familie herauszufinden? Ihre Suche führt sie nach Argentinien und in eine Zeit der nicht ganz so goldenen Zwanziger Jahre, als sich eine Frau aus Berlin – ihre Urgroßmutter Emma – an der Seite ihres Bräutigams nach Südamerika aufmachte. Emma erlebte den Aufstieg und Fall ihrer Familie – und sie verliebte sich in einen Bandoneonspieler, was nicht nur Emmas Leben von Grund auf veränderte. Ein großer Roman – und ein Stück deutscher Geschichte, verwoben in eine Familiensaga.