Reinhard Bendix Libri






From the Preface:The world in which we live has its roots far back in history, and as a world power America must come to terms with countries which were formed in their present mold long before the American, revolution. All those to whom an exploration of this historical background will appeal probably share with me an immediate empathy with the anguish of nation-building around the world. This book is a study of what that anguish meant in times past when countries were first developing their political institutions and when they turned more recently from royal authority to a popular mandate. The problems of developing such institutions are formidable, then as well as now. A scholarly concern with these problems must touch on many subjects in social stratification, religion, political sociology, and the history of ideas, and the book treats these and related themes in their specific historical contexts. This interpretive work is addressed not only to students of political development but also to the general reader who is interested in a large view of history. That reader is provided with sufficient detail and annotation so that the many diverse contexts with which this study deals can be understood. A thematic outline of the book is presented on the first pages of the introduction, which deals as well with the reasons for my approach to historical sociology.
Zentrales Thema der Untersuchungen von Reinhard Bendix sind Herrschaft und Legitimation. In den Heidelberger Max Weber-Vorlesungen 1981 stellt Bendix die theoretische Perspektive seiner Arbeit vor und gibt einen Überblick über das behandelte Datenmaterial. Die erste Vorlesung diskutiert die rationalistischen und historischen Perspektiven, die in vergleichenden Studien der Modernisierung sichtbar werden. Die zweite Vorlesung befasst sich mit dem geistigen Hintergrund von Max Weber und den Tendenzen seines Werks, die Bendix' vergleichende Studien beeinflussten. In der dritten Vorlesung, »Umkämpfte Staaten«, wird die Bedeutung verschiedener Abstraktionsebenen in historischen Studien herausgearbeitet. Weitere Themen umfassen den Wandel der Manager-Ideologien in der anglo-amerikanischen und russischen Zivilisation der letzten zwei Jahrhunderte sowie die These, dass revolutionäre Krisen typische Begleiterscheinungen der Industrialisierung sind. Zudem wird die Staatsbürgerschaft der unteren Bevölkerungsschichten als zentrales politisches Problem in Entwicklungsländern thematisiert. Bendix sieht die Konvergenz von relativer Rückständigkeit und geistiger Mobilisierung als Hauptursache für die weltweite Verbreitung und Dauerhaftigkeit des Nationalismus.
Könige oder Volk
- 1034pagine
- 37 ore di lettura
Von Berlin nach Berkeley
- 491pagine
- 18 ore di lettura
"Von Berlin nach Berkeley" ist ein intellektuelles Porträt eines der führenden Sozialwissenschaftler Amerikas, Reinhard Bendix, und seines Vaters, Ludwig Bendix. Es ist eine Geschichte über kulturelle Identität und Assimilation, von Überlebenden eines Geschehens, das Millionen von Leben zerstörte. Reinhard Bendix bietet einen tiefgründigen und bewegenden Bericht über das Leben seines Vaters als Anwalt und Kritiker des deutschen Justizsystems, seinen Bruch mit dem Judentum und seine Identifikation mit der deutschen Kultur sowie seine Emigration nach Palästina während Hitlers Regime. Bendix untersucht dann die Beziehung zu seinem Vater und beschreibt seine Jugend in Deutschland, seine Emigration nach Amerika und seine frühe Karriere als Wissenschaftler. Das Buch deckt den Zeitraum von 1877 bis zur Gegenwart ab und zeigt, wie die beiden Leben von der Kultur des Kaiserreichs Deutschland, dem deutschen Rechtsberuf, dem Ersten Weltkrieg, der Revolution im November 1918 in Deutschland und der anschließenden Inflation, der Großen Depression der 1930er Jahre und der Krise der Weimarer Republik, dem Hitler-Regime, der Emigration nach Palästina und den Vereinigten Staaten, dem Zweiten Weltkrieg, der Teilung Deutschlands und der weltpolitischen Rolle der Vereinigten Staaten berührt wurden. Das Buch ist ein bedeutendes Maß für eine Familie und eine Zivilisation, die unsere Erfahrungen im Laufe dieses tragischen Jahrhunderts geprägt hat.



