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Leo Navratil

    3 luglio 1921 – 18 settembre 2006

    Leo Navratil fu uno psichiatra e autore austriaco che lavorò presso l'ospedale di Gugging. Concettualizzò le opere, i dipinti e i testi dei suoi pazienti come "arte legata allo stato" ("Zustandsgebundene Kunst"), credendo che i pezzi artisticamente rilevanti emergessero durante le fasi acute della malattia mentale. Navratil patrocinò la creatività dei suoi pazienti, esponendo la loro arte e pubblicando i loro scritti, collocando così la loro produzione in un più ampio contesto artistico.

    Schizophrenie und Sprache. Schizophrenie und Kunst
    Schizophrenie und Sprache. Schizophrenie und Kunst. Zur Psychologie der Dichtung und des Gestaltens.
    Gespräche mit Schizophrenen
    Schizophrenie und Kunst
    Schizophrenie und Religion
    Alexanders poetische Texte.
    • Gespräche mit Schizophrenen

      • 214pagine
      • 8 ore di lettura

      Dieser Titel erscheint im Paranus Verlag der Brücke Neumünster. Leo Navratil: Herr Herbeck, was ist der Sinn des Lebens? Ernst Herbeck: Der Sinn des Lebens? Weiterzuleben! Nach dem Tode auch noch weiterzuleben. N.: Ist das möglich? H.: Freilich. N.: In welcher Gestalt? H.: In der Gestalt eines Königs. einer anderen Welt. im Altertum zum Beispiel oder in der Steinzeit. N. Wie geht das vor sich? H.: Das hängt vom Willen ab, den er gehabt hat, im Leben. N.: Wie könnte uns das gehen? Wir sind zwei Männer, beide schon im vorgerückten Alter, die also früher oder später einmal sterben müssen. H.: Sterben? N.: Sterben müssen. H.: Müssen? N.: Nun, früher oder später doch! H.: Ach so! N.: Wie könnte unser Leben nach dem Tode aussehen? H.: Herr Primarius, die Frage kann ich nicht beantworten. Viele Fragen werden – durchaus originell – beantwortet in den hier dokumentierten Gesprächen mit den inzwischen berühmt gewordenen Gugginger Künstlern. Was Ende der 70er Jahre ein Novum war – sich für Leben und Sinnsuche von psychisch erkrankten Menschen zu öffnen – ist auch heute leider noch keine Selbstverständlichkeit. Dieser neu aufgelegte „Klassiker“ beweist, dass sich das Einlassen auf die anderen Wirklichkeiten im schizophrenen Erleben lohnt. Denn auch für Bücher gilt: Ihr Sinn liegt im Weiterleben.

      Gespräche mit Schizophrenen
      3,5