Humanistische Psychotherapie umfasst viele bekannte Ansätze wie Gesprächspsychotherapie bzw. Personzentrierte Psychotherapie, Gestalttherapie, Psychodrama, Transaktionsanalyse, Existenzanalyse/Logotherapie und Körperpsychotherapie. Zu jedem Ansatz gibt es zahlreiche Werke. In diesem Buch wird nun erstmals das historisch gewachsene Wurzelgeflecht aus gemeinsamen Konzepten aufgezeigt, die das ganzheitlich-humanistische Menschenbild fundieren. Mit neueren Erkenntnissen verbunden - u.a. aus der Säuglingsforschung, der Biosemiotik und der Systemtheorie - zeichnet der Autor ein konsistentes Gesamtbild der Humanistischen Psychotherapie. Ergänzt wird dies durch eine kurze Darstellung der einzelnen Ansätze sowie einiger Konsequenzen für die wissenschaftliche Diskussion zu ihrer Evidenz.
Jürgen Kriz Ordine dei libri (cronologico)






Psychotherapie ist mehr als Wissenschaft
Ist hervorragendes Expertentum durch die Reform gefährdet?
- 418pagine
- 15 ore di lettura
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil „Psychotherapie und Wissenschaft“ erörtern Rainer Sachse und seine MitarbeiterInnen, wie die Psychotherapie-Ausbildung gestaltet sein sollte und welche Anforderungen sie an die Wissenschaft stellt. Benedikt Waldherr beschreibt die 40-jährige Emanzipation der Psychologischen Psychotherapie in Deutschland. Christine Amrhein fasst die zentralen Ergebnisse des Forschungsgutachtens zusammen, das besagt, dass die Ausbildungsinstitute ihre Aufgaben gut erfüllen. Steffen Fliegel, einer der Gutachter, warnt vor übertriebenen Reformen, die von den Empfehlungen abweichen. Bernhard Strauß kritisiert ebenfalls die rigorosen Veränderungen in der Ausbildung, die nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Dirk Revenstorf hinterfragt das wissenschaftliche Verfahren zur Anerkennung von Psychotherapie-Verfahren, das stark vom RCT-Paradigma geprägt ist. Jürgen Kriz bietet eine tiefgehende Analyse der Evidenzbasierung. Sulz betont, dass Psychotherapie mehr ist als nur Wissenschaft. Der zweite Teil behandelt bildungs- und gesundheitspolitische Aspekte und beleuchtet wichtige Entscheidungen zur Reform des Psychotherapeutengesetzes. Die geplante Reform könnte die Abschaffung des gesetzlich geschützten Berufs der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen zur Folge haben und ignoriert, dass Psychotherapie nicht wie Medizin im Grundstudium gelehrt werden kann. Das Buch bietet spannende,
Systemtheorie für Psychotherapeuten, Psychologen und Mediziner
- 208pagine
- 8 ore di lettura
Vandenhoeck Transparent - 42: Chaos, Angst und Ordnung
Wie wir unsere Lebenswelt gestalten
- 125pagine
- 5 ore di lettura
Grundkonzepte der Systemtheorie
Chaos und Struktur / mit einem Vorw. von Hermann Haken
- 176pagine
- 7 ore di lettura
Grundkonzepte der Psychotherapie
- 350pagine
- 13 ore di lettura
In der fünften Auflage seines Standardwerks über die Grundkonzepte der Psychotherapie hat Jürgen Kriz eine umfassende Überarbeitung vorgenommen und wesentliche Teile neu gefasst. Besonders hervorzuheben ist, dass er die fundamentalen Unterschiede zwischen humanistischen, tiefenpsychologischen und kognitiv-behavioralen Therapiekonzepten klarer herausarbeitet. Diese Differenzierung ist notwendig, da der gesellschaftliche Trend zur ökonomischen Optimierung oft die Konturen dieser Ansätze verwischt. Das Grundkonzept des Kompendiums bleibt jedoch unverändert. Nach einem einleitenden Überblick über die Geschichte der Psychotherapie werden die verschiedenen Richtungen – Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, humanistische und systemische Ansätze – detailliert dargestellt und ihre Schlüsselbegriffe systematisch erschlossen. Allerdings werden einige Aspekte nur am Rande behandelt. So verzichtet der Autor im Kapitel zur Familientherapie auf eine tiefere Diskussion der "Familienaufstellung", die stark mit Bert Hellinger assoziiert wird. Der Hinweis auf die polarisierten Diskussionen, die eine fundierte Einschätzung erschweren, ist wenig überzeugend. Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Therapieform wäre aus wissenschaftlicher Sicht dringend erforderlich.
WV Studium - 29: Statistik in den Sozialwissenschaften
Einfuhrung und kritische Diskussion
- 332pagine
- 12 ore di lettura
Der Untertitel wurde von mir nicht als schmiickender Zusatz, sondern als eine anspruchsvolIe Aufgabe verstan- den. Der vorliegende Text solI daher gleichermaISen den Studenten - insbe- sondere der Sozio logie, Psychologie und Padagogik - als Einfiihrung in die Aufgaben, Fragen und Probleme der Statistik in den Sozialwissenschaften dienen und empirisch arbeitende FachkolIegen, die Statistik bereits haben, zur kritischen Reflexion iiber deren Anwendung anregen. Diesem zweiten Aspekt messe ich personlich besonderes Gewicht Von der Statistik wird heute noch iiberwiegend unkritisch und unreflektiert Ge- brauch gemacht und die Verwendung von Zahlen und mathematischen ModelIen gerade auch von Praktikern kaum problematisiert. Der vor- liegende Band solI daher mit dazu beitragen, daIS sich ein ProblembewuISt- sein hinsichtlich der Verwendung von Statistik in den Sozialwissenschaften starker entwickelt. An dieser Stelle mochte ich Herrn DR. MANFRED KUCHLER und meiner Frau, DR. VLASTA KRIZ, herzlich dafiir danken, daIS sie in zahlreichen Dis- kussionen geholfen haben, die Verstiindlichkeit des Textes zu erhohen.



