Wo liegen die Ursachen für das "Messie"-Syndrom? Unter dem Namen "Vermüllungssyndrom" wird seit ca. 1985 ein Phänomen zusammengefasst, bei dem Menschen ihre Wohnung durch die Anhäufung von wertlosen, unbrauchbar gewordenen Gegenständen unbewohnbar machen und dadurch von Kündigung, Zwangsräumung und Unterbringung in einem Heim oder einer Institution bedroht sind. Zugrunde liegt diesem Phänomen eine bisher noch kaum vollständig verstandenen Unfähigkeit der Betroffenen, brauchbar und unbrauchbar zu unterschieden und dieser Einsicht gemäß zu handeln. Während es scheint, dass weniger schwer Betroffene heute bereits Aussicht haben, von einem bereits geheilten "Messie" bei der Räumung der Wohnung bzw. Behebung der Unordnung Unterstützung zu erfahren, sind die schweren Fälle ohne Eingreifen von Behörden, Justiz und Müllabfuhr nicht beeinflussbar. Und es sind stets diese Fälle, welche in den Medien Aufsehen erregen. Der hier vorliegende Band hat drei 1. soweit wie derzeit möglich die Ursachen des Vermüllungssyndroms darzustellen, 2. Hilfe zum Verständnis der Betroffenen zu leisten und 3. mögliche Hilfsmaßnahmen aufzuzeigen. Sozialpädagogen, Ärzte, Psychologen, Journalisten, Mitarbeiter von Behörden wie Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Sozialamt, vom Vermüllungssyndrom Betroffene und Angehörige. Über den Autor Renate Pastenaci, geboren 1952, arbeitete zunächst als Bankkauffrau. Nach dem Abitur über den zweiten Bildungsweg studierte sie Medizin an der Freien Universität Berlin. Anschließend arbeitete sie auf den Gebieten Chirurgie, innere Medizin und Psychiatrie sowie als sozial-medizinische Gutachterin. Am Alfred-Adler-Institut in Berlin absolvierte Renate Pastenaci eine Ausbildung zur Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin. Heute arbeitet sie in eigener Praxis als niedergelassene Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin. Seit Jahren beschäftigt sich Renate Pastenaci mit dem Vermüllungssyndrom, hält Vorträge und ist häufig als Expertin in den Medien. Peter 1933 geboren, Ausbildung zum Psychiater 1962-1968 an der Universitätsnervenklinik Tübingen, 1968-1987 Leiter sozialpsychiatrische Dienste in Berlin und Hamburg, seit 1987 niedergelassen als analytisch orientierter Psychotherapeut in Wedel/Holstein.
Peter Dettmering Ordine dei libri



- 2004
- 2003
Der Band enthält 14 Arbeiten zu englischsprachigen Autoren, die sich teils mit einzelnen Werken (Romane und Erzählungen von Emily Brontë, Charles Dickens, Robert Louis Stevenson, E. M. Forster) oder auch mit ganzen Werkreihen beschäftigen, so den „Romances“ von Shakespeare - denen im Gesamtwerk des Dichters eine Sonderrolle eignet - oder dem Werk von Henry James. Letzerem fällt mit vier Arbeiten ein besonderer Schwerpunkt zu. Fast das Gleiche gilt für T. S. Eliot, dem drei Aufsätze gewidmet sind, einer von ihnen den 1936 bis 1942 entstandenen „Four Quartets“. Diese sind - in einer 1961 bis 1963 entstandenen eigenen Übersetzung - ebenfalls in dem Band erhalten. Eine Übersetzung von S. T. Coleridge, „The Rime of the Ancient Mariner“ stammt aus dem Jahre 1968 und stellt den Versuch dar, diesem um 1800 entstandenen Gedicht, das schon mehrfach ins Deutsche übertragen worden ist - so unter anderem von Ferdinand Freiligrath - einen moderneren Sprachduktus zu verleihen. Ein großer Teil der Arbeiten ist bisher nicht veröffentlich worden, andere Arbeiten - so über Coleridge und Forster - wurden für diesen Band neu formuliert. Insgesamt ist der Band der Audruck einer über 50 Jahren reichenden intensiven Beschäftigung mit der englischen Literatur, die in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende mit dem Sehen enlischer Filme und dem Lesen von Dickens-Romanen begann.